Abo
  • Services:

Blackhole Toolkit: Cryptome gehackt und mit Malware infiziert

Cryptome ist gehackt und mit einer Schadsoftware infiziert worden. Der Schadcode hatte alle Seite das Angebotes befallen, das deshalb komplett wiederhergestellt werden musste.

Artikel veröffentlicht am ,
Cryptome: alle HTML-Dateien betroffen
Cryptome: alle HTML-Dateien betroffen (Bild: Cryptome/Screenshot: Golem.de)

Das Whistleblower-Angebot Cryptome ist gehackt worden und die Eindringlinge haben eine Schadsoftware installiert, die Nutzer auf eine weitere Webseite umleitet. Der Angriff sei bereits am 8. Februar 2012 erfolgt, aber erst am 12. Februar erkannt worden, schreiben die Betreiber um Gründer John Young.

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Stuttgart
  2. ASK Chemicals GmbH, Hilden

Bei der Schadsoftware handelt es sich um das Blackhole Toolkit. Die Malware ist auf Windows-Rechner mit dem Internet Explorer von Version 6 bis 8 spezialisiert. In dem Browser wird dann ein I-Frame geöffnet, über den der Nutzer auf eine Webseite umgeleitet wird. Darüber kann Malware auf seinem Computer installiert werden. Die Angreifer hatten eine PHP-Schwachstelle ausgenutzt und sich so Schreibrechte auf dem Cryptome-Server gesichert.

Die Schadsoftware hat sich über alle Seiten des Angebots verbreitet. Cryptome hatte die HTML-Dateien untersucht. Dabei zeigte sich, dass jede der geprüften HTML-Dateien mit dem Script infiziert war. Das Angebot wurde deshalb komplett überarbeitet. Cryptome wollte die Wiederherstellung in der Nacht zum heutigen Dienstag abschließen.

Knapp 2.900 Nutzer sollen von der Schadsoftware betroffen sein. Das geht aus einem Unterverzeichnis hervor, das das Blackhole Toolkit auf der Website angelegt hatte. Darin waren 2.863 IP-Adressen verzeichnet. Das Verzeichnis sei gelöscht worden, erklärte Cryptome.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. 3 Blu-rays für 15€, 2 Neuheiten für 15€)
  2. 5€ inkl. FSK-18-Versand
  3. 5€ inkl. FSK-18-Versand

Husten 14. Feb 2012

ich wette nen groschen auf "global on" ;)


Folgen Sie uns
       


Mac Mini mit eGPU - Test

Der Mac Mini hat zwar sechs CPU-Kerne und viel Speicher, aber nur eine integrierte Intel-GPU. Dank Thunderbolt 3 können wir aber eine externe Grafikkarte anschließen, was für Videoschnitt interessant ist.

Mac Mini mit eGPU - Test Video aufrufen
Asana-Gründer im Gespräch: Die Konkurrenz wird es schwer haben, zu uns aufzuschließen
Asana-Gründer im Gespräch
"Die Konkurrenz wird es schwer haben, zu uns aufzuschließen"

Asana ist aktuell recht erfolgreich im Bereich Business-Software - zahlreiche große Unternehmen arbeiten mit der Organisationssuite. Für Mitgründer Justin Rosenstein geht es aber nicht nur ums Geld, sondern auch um die Unternehmenskultur - nicht nur bei Asana selbst.
Ein Interview von Tobias Költzsch


    Enterprise Resource Planning: Drei Gründe für das Scheitern von SAP-Projekten
    Enterprise Resource Planning
    Drei Gründe für das Scheitern von SAP-Projekten

    Projekte mit der Software von SAP? Da verdrehen viele IT-Experten die Augen. Prominente Beispiele von Lidl und Haribo aus dem vergangenen Jahr scheinen diese These zu bestätigen: Gerade SAP-Projekte laufen selten in time, in budget und in quality. Dafür gibt es Gründe - und Gegenmaßnahmen.
    Von Markus Kammermeier


      Mac Mini mit eGPU im Test: Externe Grafik macht den Mini zum Pro
      Mac Mini mit eGPU im Test
      Externe Grafik macht den Mini zum Pro

      Der Mac Mini mit Hexacore-CPU eignet sich zwar gut für Xcode. Wer eine GPU-Beschleunigung braucht, muss aber zum iMac (Pro) greifen - oder eine externe Grafikkarte anschließen. Per eGPU ausgerüstet wird der Mac Mini viel schneller und auch preislich kann sich das lohnen.
      Ein Test von Marc Sauter

      1. Apple Mac Mini (Late 2018) im Test Tolles teures Teil - aber für wen?
      2. Apple Mac Mini wird grau und schnell
      3. Neue Produkte Apple will Mac Mini und Macbook Air neu auflegen

        •  /