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Fazit

Insgesamt hatten wir keine großen Probleme, uns in der Oberfläche von BB10 zurechtzufinden. Das Betriebssystem ist übersichtlich und logisch aufgebaut, zudem finden sich zahlreiche Parallelen zu anderen Systemen. Die Wischgesten erleichtern nach kurzer Eingewöhnungszeit die Bedienung enorm. Das Z10 ist ein gut durchdachtes Smartphone, das schnell auf Eingaben reagiert und keine Systemruckler zeigt. Auch die Akkulaufzeit war im Alltagsbetrieb gut. Spielt der Nutzer jedoch viel, sinkt die Laufzeit deutlich. In unserem Videotest konnte das Z10 einen 1080p-Film knapp fünf Stunden lang abspielen, bevor der Akku leer war.

  • Das neue Z10 von Blackberry (Bild: Golem.de)
  • Das Z10 läuft mit Blackberrys neuem Betriebssystem Blackberry 10. (Bild: Golem.de)
  • Die Rückseite des Smartphones ist gummiert und kann abgenommen werden. (Bild: Golem.de)
  • Die Kamera hat 8 Megapixel, Autofokus und ein Fotolicht. (Bild: Golem.de)
  • Das Z10 ist 9,1 mm dick. (Bild: Golem.de)
  • Die Gehäuse ist 130 x 65,7 mm groß. (Bild: Golem.de)
  • Hinter dem Rückdeckel befinden sich der herausnehmbare Akku und die Einschübe für die Micro-SIM und eine Micro-SD-Karte. (Bild: Golem.de)
  • Das Blackberry Z10 ohne Rückdeckel (Bild: Golem.de)
  • Die App-Übersicht von Blackberry 10 erinnert an die von Android und iOS. (Screenshot: Golem.de)
  • Auf dem Startbildschirm werden geöffnete Applikationen abgelegt. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Schnelleinstellungsleiste von Blackberry 10 (Screenshot: Golem.de)
  • Schließt der Nutzer beispielsweise das Wetter-Widget, ...
  • ... schaltet es auf dem Startbildschirm in eine Widget-Ansicht um. (Screenshot: Golem.de)
  • Über den Blackberry Hub sieht der Nutzer alle Benachrichtigungen an einem zentralen Ort. (Screenshot: Golem.de)
  • In konvertierten Android-Apps wird über Gesten oder eine einblendbare Leiste navigiert. (Screenshot: Golem.de)
In konvertierten Android-Apps wird über Gesten oder eine einblendbare Leiste navigiert. (Screenshot: Golem.de)

Das Blackberry Z10 als Android-Ersatz?

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Die Frage, ob das Blackberry Z10 mit seinen Funktionen, dem App-Angebot in der Blackberry World und der Synchronisation mit Google-Diensten als Ersatz für ein Android-Smartphone dienen kann, muss dennoch mit Nein beantwortet werden.

Die gewohnten Funktionen eines Oberklasse-Smartphones beherrscht das Z10 natürlich problemlos. Mit der hochwertigen Verarbeitung, der akzeptablen Kamera und vor allem der intuitiven Benutzerführung macht das Gerät im Alltag Spaß und hebt sich auch ein wenig von den Mitbewerbern ab. Allerdings begleitet uns ständig das Gefühl, nicht denselben Funktionsumfang wie bei einem Android-Smartphone wie dem Galaxy S3 zur Verfügung zu haben. Das liegt nicht an der unterschiedlichen Art und Weise, wie die Geräte bedient werden. Vielmehr sind es die zahlreichen Apps, die dem Android-Nutzer das Leben erleichtern, manchmal sogar, ohne dass es ihm bewusst wird. Diese fehlen auf Blackberrys neuer Plattform einfach. Umsteiger von iOS dürften ähnliche Probleme haben.

Dabei reicht das Spektrum der fehlenden Apps von Social-Media-Programmen wie Instagram über Spiele bis hin zu täglichen Helfern wie Google Now oder Feedly. Zwar ist es möglich, einige Android-Apps zu konvertieren, das funktioniert aber nicht bei allen Programmen, bei einigen Apps führt es zu langen Ladezeiten. Zudem dürfte das Umwandeln und Aufspielen für einige mögliche Interessenten so umständlich sein, dass der Umstieg nicht infrage kommt.

Blackberrys traditionelle Zielgruppe, die Geschäftskunden, ist mittlerweile großenteils auf iPhone oder Android-Geräte umgestiegen. Mit dem Z10 wird das Unternehmen sie wohl nicht zurückgewinnen - trotz der weitreichenden Möglichkeiten, Privat- und Berufsleben auf dem Smartphone zu trennen. Blackberry muss den Umstieg für Nutzer anderer mobiler Betriebssysteme noch attraktiver machen und ihnen das Gefühl geben, mit einem Blackberry-Gerät nichts von dem zu verpassen, was ihnen ihr altes System geboten hat. An diesem Punkt ist Blackberry noch nicht angekommen.

Nachtrag vom 23. April 2013, 14:25 Uhr

Ein Leser hat Golem.de darauf hingewiesen, dass es doch möglich ist, alle ungelesenen Nachrichten im Blackberry Hub als gelesen zu markieren. Die entsprechende Passage wurde geändert.

 Bedienungskonzept erinnert an WebOS
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DY 29. Mai 2013

Weil der geringe Datenverbrauch, der zeitnahe Empfang sind doch recht praktisch.

Tamashii 26. Mai 2013

Super, vielen Dank für die Antwort!

Anonymer Nutzer 26. Apr 2013

Jo sieht so aus. Habe ja auch die .90 und kann mich nicht beklagen :)

MistelMistel 25. Apr 2013

Ja, das fehlt den neuen BlackBerry's. Trennung zwischen Firmen und Privatem Speicherplatz...

MistelMistel 25. Apr 2013

Wenn das immer gleich so einfach in worte zu fassen wäre. :) qml mit dem BlackBerry...


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