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Bedienungskonzept erinnert an WebOS

Einen separaten Homescreen mit Verknüpfungen wie bei Android gibt es bei BB10 nicht. Ein laufendes Programm wird durch eine Wischgeste von unten in den Bildschirm hinein angehalten und als kleine Karte auf einem weiteren Bildschirm links vom App-Verzeichnis angezeigt. Die Geste schließt eine App nicht, dies geht nur auf dem Startbildschirm. Hier können maximal acht parallel geöffnete Apps angezeigt werden. Dadurch hat der Nutzer schnellen Zugriff auf laufende Programme, häufig genutzte Apps können gleich geöffnet bleiben. Das System wird auch dann nicht merklich langsamer, der Dual-Core-Prozessor mit einer Taktrate von 1,5 GHz und die eingebauten 2 GByte Arbeitsspeicher bieten genügend Leistung. Videos laufen nicht weiter, wenn sie minimiert werden, sondern werden automatisch pausiert. Kurioserweise läuft bei Youtube-Videos im Browser der Ton weiter, das Bild jedoch nicht.

  • Das neue Z10 von Blackberry (Bild: Golem.de)
  • Das Z10 läuft mit Blackberrys neuem Betriebssystem Blackberry 10. (Bild: Golem.de)
  • Die Rückseite des Smartphones ist gummiert und kann abgenommen werden. (Bild: Golem.de)
  • Die Kamera hat 8 Megapixel, Autofokus und ein Fotolicht. (Bild: Golem.de)
  • Das Z10 ist 9,1 mm dick. (Bild: Golem.de)
  • Die Gehäuse ist 130 x 65,7 mm groß. (Bild: Golem.de)
  • Hinter dem Rückdeckel befinden sich der herausnehmbare Akku und die Einschübe für die Micro-SIM und eine Micro-SD-Karte. (Bild: Golem.de)
  • Das Blackberry Z10 ohne Rückdeckel (Bild: Golem.de)
  • Die App-Übersicht von Blackberry 10 erinnert an die von Android und iOS. (Screenshot: Golem.de)
  • Auf dem Startbildschirm werden geöffnete Applikationen abgelegt. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Schnelleinstellungsleiste von Blackberry 10 (Screenshot: Golem.de)
  • Schließt der Nutzer beispielsweise das Wetter-Widget, ...
  • ... schaltet es auf dem Startbildschirm in eine Widget-Ansicht um. (Screenshot: Golem.de)
  • Über den Blackberry Hub sieht der Nutzer alle Benachrichtigungen an einem zentralen Ort. (Screenshot: Golem.de)
  • In konvertierten Android-Apps wird über Gesten oder eine einblendbare Leiste navigiert. (Screenshot: Golem.de)
Die App-Übersicht von Blackberry 10 erinnert an die von Android und iOS. (Screenshot: Golem.de)

Blackberry Hub als Kommunikationszentrale

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Wischt der Nutzer von unten in das Display und zieht dann den Finger nach rechts, öffnet sich der Blackberry Hub. Hier werden alle Benachrichtigungen und Nachrichten zentral gesammelt. Wird der Wisch nach rechts nur langsam ausgeführt, öffnet sich der Hub nur teilweise. So kann der Nutzer aus jeder Anwendung heraus kurz nach neuen Nachrichten schauen, auch wenn er diese im Moment nicht beantworten möchte.

Der Blackberry Hub ist im Alltag praktisch, allerdings ist es gewöhnungsbedürftig, dass standardmäßig alle Benachrichtigungen gemischt sind. Im Menü des Hubs kann der Nutzer jedoch filtern, in den Einstellungen können zudem bestimmte Konten ganz aus dem Hub entfernt werden. Hält der Nutzer die Datumsanzeige des Blackberry Hubs länger gedrückt, öffnet sich ein Menü, über das alle ungelesenen Nachrichten als gelesen markiert werden können. Wir hätten uns diese Option im Hauptmenü des Hubs unten rechts oder im Kontextmenü der einzelnen E-Mails gewünscht.

Etwas nervig ist, dass auf einem anderen Gerät gelesene oder gelöschte E-Mails unter BB10 nicht automatisch synchronisiert werden. Löscht der Nutzer beispielsweise im Browser eines PCs E-Mails aus seinem Gmail-Konto, werden sie auf dem Z10 nicht gelöscht. Dieser Datenabgleich funktioniert bei Android-Smartphones tadellos. Bei vielen anderen BB10-Apps funktioniert die Synchronisation reibungslos, beispielsweise bei der Notizbuch-App Evernote.

Kamera mit 8 Megapixeln

Das Z10 hat auf der Rückseite eine 8-Megapixel-Kamera mit Autofokus und LED-Fotolicht. Auf der Vorderseite befindet sich eine 2-Megapixel-Kamera für Videotelefonie. Die Hauptkamera macht gut belichtete Fotos mit angenehmer Schärfe, der automatische Weißabgleich arbeitet zuverlässig. Fotografierte Objekte zeigen jedoch unschöne, verpixelte Konturen. Bei schwächerer Beleuchtung kommt es zu leichter Artefaktbildung. Die Blitzaufnahmen sind gut, das LED-Licht leuchtet die zu fotografierende Szene gut aus, sofern das Objekt nicht zu weit entfernt ist.

Die Einstellungsmöglichkeiten der Hauptkamera sind, verglichen mit der eines Samsung Galaxy S3, beschränkt. Der Nutzer kann beim Z10 aus drei Aufnahmemodi wählen: Kamera, Videoaufzeichnung und Mehrfachaufnahme mit Gesichtserkennung. Innerhalb des Kameramodus stehen fünf Aufnahmesituationen zur Wahl. Die Mehrfachaufnahme mit Gesichtserkennung macht mehrere Aufnahmen hintereinander, aus denen dann die beste ausgesucht werden kann. Dies funktioniert auch bei Gruppenaufnahmen und ist schön visualisiert: Die einzelnen Gesichter können angewählt werden, mit einem Ring blättert der Nutzer durch die Gesichtsausdrücke. Eine vergleichbare Funktion hat jedoch auch das Galaxy S3.

 Keine echten Widgets unter BB10Fazit 
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DY 29. Mai 2013

Weil der geringe Datenverbrauch, der zeitnahe Empfang sind doch recht praktisch.

Tamashii 26. Mai 2013

Super, vielen Dank für die Antwort!

Anonymer Nutzer 26. Apr 2013

Jo sieht so aus. Habe ja auch die .90 und kann mich nicht beklagen :)

MistelMistel 25. Apr 2013

Ja, das fehlt den neuen BlackBerry's. Trennung zwischen Firmen und Privatem Speicherplatz...

MistelMistel 25. Apr 2013

Wenn das immer gleich so einfach in worte zu fassen wäre. :) qml mit dem BlackBerry...


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