Blackberry: Verkauf der Smartphone-Sparte denkbar
"Wenn ich mit Telefonen kein Geld machen kann, dann werde ich nicht im Telefongeschäft sein" , sagte Blackberry-CEO John Chen zu Reuters(öffnet im neuen Fenster) . Er deutet damit indirekt einen möglichen Verkauf der Smartphone-Sparte an. Entsprechende Spekulationen gibt es seit Monaten.

Wie schlecht es um diesen Geschäftsbereich steht, zeigt eine Studie der Consumer Intelligence Research Partners (CIRP): Im Zeitraum Oktober bis Dezember 2013 lag der Anteil von Blackberry-Smartphones an allen neu angemeldeten Smartphones in den USA demnach bei null Prozent . John Chen betonte, eine Entscheidung über den Verkauf der Smartphone-Sparte sei noch nicht gefallen, werde jedoch bald getroffen.
Chen ist erst seit November 2013 CEO bei Blackberry, zu diesem Zeitpunkt hatte das Unternehmen die Suche nach einem Käufer zumindest vorerst aufgegeben. Die neue Ausrichtung der Firma konzentriere sich auf den Blackberry Messenger, das BB10-Betriebssystem und Unternehmensdienste – ein möglicher Verkauf würde somit nur die Sparte der Smartphones betreffen.
Nachtrag vom 10. April 2014, 17:50 Uhr
Im Firmenblog hat John Chen(öffnet im neuen Fenster) den Bericht von Reuters dementiert. Seine Zitate seien "aus dem Zusammenhang gerissen" worden, beklagt der Blackberry-Chef. Sein Unternehmen, so Chen weiter, sei auf End-to-End-Lösungen ausgerichtet, und dazu gehörten auch die Smartphones. Sein kurzes Posting schließt Chen mit einer direkten Ansprache an die Kunden ab: "Ihr könnt sicher sein, dass wir weiterkämpfen werden. Wir haben nicht aufgegeben und werden das Geschäft mit den Geräten nicht verlassen."
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