Abo
  • Services:

Blackberry Priv: Android verursacht hohe Rücklaufquote

Viele Käufer eines Blackberry Priv sind mit dem Smartphone unzufrieden. Der US-Mobilfunker AT&T beklagt ungewöhnlich hohe Rücklaufquoten für das Smartphone. Ursache dafür ist vor allem Android.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Priv ist Blackberrys erstes Android-Smartphone.
Das Priv ist Blackberrys erstes Android-Smartphone. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Der US-Mobilfunknetzbetreiber AT&T sieht sich mit ungewöhnlich hohen Rücklaufquoten bei Blackberrys Priv konfrontiert, berichtet Cnet mit Verweis auf einen Manager des Netzbetreibers. "Wir haben mehr Rückgaben, als wir möchten", wird der Manager zitiert, der nicht genannt werden möchte.

Blackberrys Stammkunden kommen mit Android nicht klar

Stellenmarkt
  1. Hanseatisches Personalkontor, Hamburg
  2. UNIQ GmbH, Holzwickede

Sowohl Blackberry als auch AT&T haben eine starke Nachfrage nach einem Android-Smartphone mit einer physischen Tastatur erwartet. Allerdings seien die meisten Priv-Käufer keine langjährigen Android-Nutzer. Stattdessen würde das Priv vor allem von früheren Blackberry-Kunden gekauft, die mit dem Wechsel auf die Android-Plattform nicht klarkommen würden. Das führe dann zu der hohen Rücklaufquote bei einem der führenden US-Mobilfunkunternehmen.

Der Blackberry-Chef selbst hatte bereits vor zwei Monaten eingestanden, dass es wohl nicht so schlau war, als erstes Android-Gerät eines aus der Oberklasse auf den Markt zu bringen. Denn viele würden sich zwar für das Priv interessieren, aber seien nicht bereit, den hohen Preis dafür zu bezahlen. Derzeit kostet das Priv in Deutschland bei den meisten Händlern 650 Euro - es gehört damit zu den teuersten Smartphones am Markt. Golem.de hat das Priv gefallen, aber der hohe Preis ist weiterhin ein Problem.

Blackberry plant zwei Android-Smartphones für dieses Jahr

Bisher deutet jedenfalls nichts darauf hin, dass das Priv-Smartphone und der Wechsel auf die Android-Plattform den erhofften Befreiungsschlag für Blackberry gebracht hätten. Blackberry war einmal viele Jahre lang Marktführer im Smartphone-Markt, konnte aber schon seit Jahren nicht mehr an die damaligen Erfolge anknüpfen. Mit dem Wechsel zur Android-Plattform sollte der Umschwung gelingen, der blieb aber bisher aus.

Blackberry setzt nun alle Hoffnung auf die nächsten beiden Smartphones, die irgendwann dieses Jahr vorgestellt werden sollen. Dabei soll es sich um Mittelklasse-Modelle handeln. Eines davon wird wie das Priv eine Hardwaretastatur haben, das andere wird ein reines Touchscreen-Modell ohne physische Tastatur. Wann und in welchem Preisbereich die Geräte auf den Markt kommen werden, ist noch nicht bekannt.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  2. (-92%) 0,79€
  3. 31,99€

bombinho 10. Jun 2016

Ich muss zugeben, ich hatte aus der Erinnerung zitiert. Ich kann die Meldung leider nicht...

kvoram 09. Jun 2016

Im Vergleich zu anderen mit Android 5.1 (Ausnahme CyanogenMod etc.) ist das korrekt...

LeoHart 08. Jun 2016

Nach deiner Beschreibung ist das jedoch die Lösung.... o.O

Wahrheitssager 08. Jun 2016

Anstatt in der UI Platz für Toolbars oder Buttons zu verschwenden wird mehr Platz für...

Wahrheitssager 08. Jun 2016

Ich fürchte BB wollte keine Kohle für die Extra Treiberherstellung für QNX (BB10) bezahlen.


Folgen Sie uns
       


Nvidia Geforce RTX 2080 und 2080 Ti - Test

Nvidia hat mit der RTX 2080 und 2080 Ti die derzeit leistungsstärksten Grafikkarten am Markt. Wir haben sie getestet.

Nvidia Geforce RTX 2080 und 2080 Ti - Test Video aufrufen
Echo Link: Amazon hält sich für Sonos
Echo Link
Amazon hält sich für Sonos

Sonos ist offenbar für Amazon ein Vorbild. Anders ist die Existenz des Echo Link und des Echo Link Amp nicht zu erklären. Aber ohne ein Ökosystem wie das von Sonos sind die Produkte völlig unsinnig.
Ein IMHO von Ingo Pakalski

  1. Smarte Echo-Lautsprecher Amazon macht Alexa schlauer
  2. Amazon Alexa Echo-Lautsprecher können bald über Skype telefonieren
  3. Zusatzbox Amazon bringt Alexa mit Echo Auto in jedes Auto

Geforce RTX 2080 (Ti) im Test: Nvidias Turing-Grafikkarten sind konkurrenzlos
Geforce RTX 2080 (Ti) im Test
Nvidias Turing-Grafikkarten sind konkurrenzlos

Technisch gibt es an der Geforce RTX 2080 (Ti) nichts zu meckern: Die Grafikkarten mit Nvidias Turing-Architektur sind extrem schnell und das Referenz-Design ist dabei dennoch erfreulich leise. Wer Deep-Learning- oder Raytracing-Optik will, muss aber teuer bezahlen und vorerst warten.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Grafikkarten Das kann Nvidias Turing-Architektur
  2. Tesla T4 Nvidia bringt Googles Cloud auf Turing
  3. Battlefield 5 mit Raytracing Wenn sich der Gegner in unserem Rücken spiegelt

Fifa 19 und PES 2019 im Test: Knapper Punktsieg für EA Sports
Fifa 19 und PES 2019 im Test
Knapper Punktsieg für EA Sports

Es ist eher eine Glaubens- als eine echte Qualitätsfrage: Fifa 19 oder PES 2019? Golem.de zieht anhand der Versionen für Playstation 4 den Vergleich - und kommt zu einem schwierigen, aber eindeutigen Urteil.
Ein Test von Olaf Bleich und Benedikt Plass-Fleßenkämper

  1. Fifa 19 angespielt Präzisionsschüsse, Zweikämpfe und mehr Taktik
  2. EA Sports Fifa 18 bekommt kostenloses WM-Update
  3. Bestseller Fifa 18 schlägt Call of Duty in Europa

    •  /