Blackberry Playbook: RIM stellt 16-GByte-Modell ein - Preise drastisch reduziert

Das Blackberry Playbook mit 16 GByte wird Research In Motion (RIM) nicht mehr ausliefern. Die Lagerbestände und Vorräte bei den Händlern werden noch abverkauft, dann wird es das kleine Blackberry-Playbook-Modell nicht länger geben. Das ließ sich das Blackberry-Blog Crackberry(öffnet im neuen Fenster) vom Hersteller bestätigen.

RIM betont, dass die Einstellung des 16-GByte-Modells keinesfalls einen Rückzug aus dem Tabletmarkt bedeute. Das Blackberry Playbook mit 32 und 64 GByte wird weiterhin ganz regulär zu bekommen sein. Eine Begründung für die Einstellung des 16-GByte-Modells lieferte RIM nicht. Ein Grund könnte die geringe Nachfrage sein. In mehreren Rabattaktionen hatte RIM versucht, den Verkauf des Blackberry Playbook anzukurbeln . Allerdings wenig erfolgreich: RIM sitzt derzeit auf Geräten im Wert von 1 Milliarde US-Dollar .
Blackberry Playbook kostet weniger als die Hälfte des Listenpreises
In Deutschland liegen die Preise für das Blackberry Playbook drastisch unterhalb der Listenpreise. Der Listenpreis für das 16-GByte-Modell beträgt 480 Euro, das 32-GByte-Tablet soll 580 Euro kosten und 680 Euro werden für das Blackberry Playbook mit 64 GByte verlangt – eigentlich. Im deutschen Onlinehandel gibt es das Blackberry Playbook mit 16 GByte für unter 200 Euro und damit für deutlich weniger als die Hälfte des Listenpreises.
Aber auch die Preise für die beiden größeren Modelle liegen erheblich unter RIMs Listenpreisen. Für um die 280 Euro gibt es das 32-GByte-Modell bei den meisten Onlinehändlern, einige verkaufen es sogar für 240 Euro. Das ergibt auch hier einen Straßenpreis, der über die Hälfte niedriger als der Listenpreis ist. Das gleiche Bild ergibt sich beim 64-GByte-Modell, das es im Onlinehandel ohne Probleme für um die 300 Euro gibt, aber das auch schon für 280 Euro zu haben ist.



