• IT-Karriere:
  • Services:

Gutes Display, aber nicht überragend hell

Wie bereits im Keyone verbaut Blackberry Mobile im Key2 ein 4,5 Zoll großes Display im 3:2-Format. Durch das für Smartphones eher ungewöhnliche Seitenverhältnis ist die Darstellungsfläche kürzer als bei üblichen 16:9- oder den noch längeren 18:9-Bildschirmen. Das angenehm blickwinkelstabile IPS-Panel stellt 1.620 x 1.080 Pixel dar, das sind gute 433 Pixel pro Zoll.

Stellenmarkt
  1. Basler Versicherungen, Bad Homburg
  2. Fiducia & GAD IT AG, Karlsruhe, Münster

Die Farbwiedergabe ist auf Natürlichkeit getrimmt und nicht so satt wie auf modernen AMOLED-Displays, der sRGB-Farbraum wird jedoch mehr als abgedeckt und Abweichungen bei Farben und Grautreppe sind mit Werten um die 5 Delta-E im Rahmen. Die gemessene Helligkeit von 425 cd/m² entspricht etwa der des Vorgängers. Schon beim Keyone empfanden wir die Anzeige als zu dunkel.

Übrigens: Das Key2 hat keine On-Screen-Buttons. Stattdessen setzt der Hersteller auf kapazitive Android-Navigationsknöpfe, die nur bei Bedarf beleuchtet werden - im Standby sind sie also nicht zu sehen. Eine Always-on-Anzeige hat das Blackberry-Smartphone nicht, nur das Android-typische Inaktivitätsdisplay und eine Funktion, um das Smartphone mit einem Doppeltippen auf das Display aufzuwecken.

  • Blackberry Key2 (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Blackberry Key2 (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Blackberry Key2 (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Blackberry Key2 (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Blackberry Key2 (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Blackberry Key2 (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Links das Blackberry Keyone, rechts das Blackberry Key2 (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Links das Blackberry Keyone, rechts das Blackberry Key2 (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Oben das Blackberry Key2, unten das Blackberry Keyone (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Links das Blackberry Keyone, rechts das Blackberry Key2 (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Blackberry Key2 (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Blackberry Key2 (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
Links das Blackberry Keyone, rechts das Blackberry Key2 (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)

Wie der Vorgänger hat auch das Key2 keine Highend-Hardware an Bord, sondern Qualcomms Mittelklasse-Chipsatz Snapdragon 660 mit acht Kryo-260-Prozessorkernen. Trotzdem greift der Hersteller den Blackberry-Fans tief in die Tasche, das Key2 ist mit einer Listenpreis von 650 Euro respektive 700 Euro sogar noch teurer als der Vorgänger. Immerhin hat Blackberry Mobile den Arbeitsspeicher aufgestockt, er ist mit 6 GByte angemessen groß für ruckelfreies Multitasking. Der Flash-Speicher ist je nach Modell 64 GByte oder 128 GByte groß, es gibt einen Steckplatz für eine MicroSD-Karte.

Rein nach Datenblatt gibt es für so viel Geld bessere Smartphones. Das Oneplus 6 beispielsweise, mit leistungsstarkem Snapdragon 835, 8 GByte Arbeitsspeicher und 256 GByte Flash-Speicher, kostet in seiner besten Ausstattung mit 620 Euro weniger als das Key2. Doch an Blackberry Mobile prallen solche Vergleiche ab, das Unternehmen sieht wohl vor allem in dem Alleinstellungsmerkmal Tastatur und vermutlich auch in der Marke eine Rechtfertigung für die hohen Preise für die Blackberry-Smartphones. Auch das Touchscreen-Smartphone Motion war im Vergleich zur Konkurrenz zum Marktstart im November 2017 unverhältnismäßig teuer.

Nicht zuletzt die Software macht den Unterschied zu anderen Android-Herstellern aus - und die entsteht hauptsächlich noch beim Blackberry-Konzern in Ontario. Auf dem Key2 kommt wie bei den zuletzt erschienenen Blackberry-Smartphones Android zum Einsatz, das durch zusätzliche Maßnahmen aber noch sicherer sein soll als das rohe Betriebssystem von Google. Dafür sorgen zusätzliche, unter anderem in den Chipsatz des Gerätes integrierte Sicherheitsebenen, die schon beim Bootvorgang Manipulationen erkennen und üblichen Funkschnittstellen wie Bluetooth, WLAN und NFC einen zusätzlichen Schutz hinzufügen sollen.

Obwohl die Blackberry-Smartphones schon länger mit Android laufen, wirkt die Software unfertig.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Blackberry Key2 im Test: Ordentliches Tastatur-Smartphone mit zu vielen SchwächenDie Software wirkt unfertig 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6. 5
  7.  


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 2,99€
  2. 8,49€
  3. 34,99€
  4. 35,99€

jjfx 28. Dez 2019

Klappt mit MyPhoneExplorer.

jjfx 28. Dez 2019

Guter Test, was noch fehlt ist die Telefonfunktion selber. Hier muss ich sagen, dass das...

Jounathaen 18. Jul 2018

Ich verstehe natürlich, dass das ein Security-Feature ist und Unternehmen das sehr...

Jounathaen 18. Jul 2018

Ich bin auf meinem Handy auf Lineagos mit MicroG umgestiegen, und habe jetzt am Ende des...

Calau 09. Jul 2018

Kann mir auch nicht vorstellen, dass das irgendjemand kaufen wird.


Folgen Sie uns
       


It Takes Two - Fazit

Nur für zwei: Das Action-Adventure It Takes Two schickt ein geschrumpftes Paar in eine herausfordernde und herzerwärmende Romantic Comedy.

It Takes Two - Fazit Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /