• IT-Karriere:
  • Services:

Blackberry: Keyone kommt Mitte Mai

Nochmal eine kleine Verzögerung. Erst Mitte Mai wird das Blackberry-Smartphone Keyone auf den deutschen Markt kommen. Zumindest die Telekom will es dann auch ins Sortiment nehmen, Vodafone-Kunden müssen mehr Geduld aufbringen.

Artikel veröffentlicht am ,
Blackberry Keyone
Blackberry Keyone (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)

Der Verkaufsstart des Keyone verzögert sich noch einmal. Eigentlich sollte das Smartphone noch diese Woche in den Verkauf gehen, jetzt wird es Mitte Mai 2017, verspricht Francois Mahieu, der Managing Director für die Blackberry-Smartphones für Europa im Gespräch mit Golem.de. Ab Mitte Mai 2017 wollen Media Markt und Saturn das Smartphone anbieten. Außerdem wird es das Keyone dann auch bei der Telekom geben, nähere Details liegen noch nicht vor.

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Lahr
  2. medneo GmbH, Berlin

Als weiterer deutscher Mobilfunknetzbetreiber will Vodafone Anfang Juni 2017 das Keyone ins Sortiment nehmen. Auch hier gibt es noch keine Informationen zu weiteren Konditionen. Weder Vodafone noch die Telekom haben das Keyone derzeit online im Sortiment. Auf der Media-Markt-Webseite wird eine Verfügbarkeit erst Ende Mai 2017 zugesichert.

Blackberry Priv kostet weniger als Keyone

Im Handel wird derzeit noch der Listenpreis von 600 Euro für das Keyone abgerufen. Damit ist es zur Markteinführung deutlich teurer als das Blackberry Priv. Das Priv hat ebenfalls eine Hardwaretastatur, bietet zusätzlich einen Schiebemechanismus und einen größeren Bildschirm. Derzeit gibt es das Priv im Handel für 360 bis 400 Euro.

Das Priv kam noch direkt von Blackberry auf den Markt, das neue Keyone stammt von TCL. Der Hersteller will in diesem Jahr noch weitere Modelle vorstellen. Nähere Details dazu wollte Mahieu nicht preisgeben. Prinzipiell wolle sich der Blackberry-Bereich auf Smartphones mit Hardwaretastatur konzentrieren, aber es sei auch nicht ausgeschlossen, dass neue Blackberry-Smartphones ohne Hardwaretastatur erscheinen.

Monatliche Sicherheitspatches geplant

Für das Keyone wolle der Hersteller monatlich die von Google verteilten Sicherheitsupdates anbieten. Dabei ist das erklärte Ziel, die Updates so schnell wie möglich bereitzustellen. Auf dem Keyone laufen die gewohnten Blackberry-Apps, die TCL direkt von Blackberry erhält. Das Smartphone erscheint gleich mit Android 7.1 alias Nougat, hat also die aktuelle Android-Version.

Das Besondere am neuen Blackberry-Smartphone mit Android ist die Hardwaretastatur. Wir haben das Keyone ausprobiert und waren von der Hardwaretastatur gleich überzeugt. Die Tasten sind zwar klein und liegen eng beieinander, aber beim Schreiben erwischen wir auf Anhieb immer die richtige Taste. Die Tasten haben einen klar fühlbaren Druckpunkt, das trägt zum angenehmen Tippgefühl bei.

Die Tastatur ist touchsensitiv und kann somit auch zur Gerätebedienung verwendet werden. Wischen wir seitlich über die Tastatur, können wir zwischen den Startbildschirmseiten hin- und herwechseln. Im Browser können wir blättern, indem wir vertikal über die Tastatur wischen. Das ist sehr angenehm und hilft beim Lesen auf dem Gerät.

Apps mit der Tastatur starten

Jede Buchstabentaste kann mit bis zu zwei Apps verknüpft werden. Wird etwa die Taste B kurz gedrückt, startet der Browser, ein längerer Druck startet den Blackberry Hub. Die Facebook-App könnte der Taste F und der Messenger der M-Taste zugewiesen werden. Auf diese Weise lassen sich viele Apps bequem aufrufen, sofern sich der Nutzer die passenden Tastenzuordnungen merkt.

Das Keyone hat einen 4,5 Zoll großen IPS-Touchscreen mit einer Auflösung von 1.620 x 1.080 Pixeln. Inhalte werden scharf dargestellt. Das 3:2-Displayformat ist zwar etwas ungewohnt, passt aber gut für ein Tastatur-Smartphone, denn meist werden Nutzer das Smartphone ohnehin im Hochformat verwenden. Mit dem Snapdragon 625 und den 3 GByte Arbeitsspeicher reagiert das Gerät flüssig.

Wenn bei einem normalen Smartphone die Bildschirmtastatur eingeblendet wird, ist der verbleibende Platz auf dem Display geringer als beim Keyone. Die Hardwaretastatur nimmt nach oben hin weniger Platz ein als eine Bildschirmtastatur, die keine fühlbaren Tasten hat. Wenn bei einem normalen Smartphone die Tastatur ausgeblendet ist, steht dann allerdings wieder mehr Platz auf dem Display zur Verfügung als beim Keyone.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 6,49€
  2. (-35%) 25,99€
  3. (-75%) 4,99€
  4. (-40%) 32,99€

fisherment 12. Mai 2017

Sorry, aber BBOS ist eben nur Andoid-kompatibel. Die Apps laufen zwar, aber eher schlecht...

fisherment 12. Mai 2017

Hallo David, also ich finde das Design klasse. ist ein echt schickes teil. Der...

mmarcel 11. Mai 2017

Also ich finde ein Android Gerät mit Hardwaretastatur sehr interessant. Hatte jetzt über...

janoP 11. Mai 2017

Hab ich mir auch gedacht ^^ Aber die Amerikaner sind ja zum glück von dessen...


Folgen Sie uns
       


Brett Butterfield von Adobe zeigt KI-Bildersuche per Sprache (englisch)

Der Befehl: "Mehr Kaffee!" zeigt tatsächlich mehr Kaffee.

Brett Butterfield von Adobe zeigt KI-Bildersuche per Sprache (englisch) Video aufrufen
Ryzen Mobile 4000 (Renoir): Lasst die Ära der schrottigen AMD-Notebooks enden!
Ryzen Mobile 4000 (Renoir)
Lasst die Ära der schrottigen AMD-Notebooks enden!

Seit vielen Jahren gibt es kaum Premium-Geräte mit AMD-Chips und selbst bei vermeintlich identischer Ausstattung fehlen Eigenschaften wie eine beleuchtete Tastatur oder Thunderbolt 3. Schluss damit!
Ein IMHO von Marc Sauter

  1. HEDT-Prozessor 64-kerniger Threadripper schlägt 20.000-Dollar-Xeons
  2. Ryzen Mobile 4000 AMDs Renoir hat acht 7-nm-Kerne für Ultrabooks
  3. Zen+ AMD verkauft Ryzen 5 1600 mit flotteren CPU-Kernen

Holo-Monitor angeschaut: Looking Glass' 8K-Monitor erzeugt Holo-Bild
Holo-Monitor angeschaut
Looking Glass' 8K-Monitor erzeugt Holo-Bild

CES 2020 Mit seinem neuen 8K-Monitor hat Looking Glass Factory eine Möglichkeit geschaffen, ohne zusätzliche Hardware 3D-Material zu betrachten. Die holographische Projektion wird in einem Glaskubus erzeugt und sieht beeindruckend realistisch aus.
Von Tobias Költzsch und Martin Wolf

  1. UHD Alliance Fernseher mit Filmmaker-Modus kommen noch 2020
  2. Alienware Concept Ufo im Hands on Die Switch für Erwachsene
  3. Galaxy Home Mini Samsung schraubt Erwartungen an Bixby herunter

Film: Wie sich Science-Fiction-Autoren das Jahr 2020 vorstellten
Film
Wie sich Science-Fiction-Autoren das Jahr 2020 vorstellten

Drachen löschen die Menschheit fast aus, Aliens löschen die Menschheit fast aus, Monster löschen die Menschheit fast aus: Das Jahr 2020 ist in Spielfilmen nicht gerade heiter.
Von Peter Osteried

  1. Alien Im Weltall hört dich keiner schreien
  2. Terminator: Dark Fate Die einzig wahre Fortsetzung eines Klassikers?
  3. Gemini Man Überflüssiges Klonexperiment

    •  /