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Blackberry DTEK50: Das "sicherste Android-Smartphone" hat Patch-Probleme

Das DTEK50 wird von Blackberry als das weltweit sicherste Android -Smartphone angepriesen, doch einige Nutzer warten seit Wochen auf aktuelle Sicherheits-Patches von Google . Dem Hersteller zufolge soll das Problem mittlerweile gelöst sein.
/ Tobias Költzsch
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Das DTEK50 von Blackberry (Bild: Blackberry)
Das DTEK50 von Blackberry Bild: Blackberry

In Blackberrys Nutzer-Foren(öffnet im neuen Fenster) beschweren sich seit Anfang September 2016 Nutzer des Android-Smartphones DTEK50 darüber, bei den monatlichen Sicherheits-Updates von Google nicht mehr auf dem neuesten Stand zu sein. Betroffen sind offenbar Käufer, die ihr Gerät bei Media Markt oder Amazon und nicht bei einem Netz-Provider gekauft hatten.

Blackberry DTEK50 – Trailer
Blackberry DTEK50 – Trailer (01:18)

Eines von Blackberrys Versprechen beim DTEK50 lautet, dass das Smartphone die monatlichen Sicherheits-Patches schnell nach deren Erscheinen bekommen soll. Bei zahlreichen Nutzern funktioniert dies offenbar nicht.

Blackberry kündigt Lösung an

Auf Nachfrage von Golem.de hat Blackberry das Problem bestätigt. Die Update-Problematik betreffe DTEK50-Modelle des "Open Markets", also Geräte, die nicht von Blackberry selbst, sondern über Händler verkauft wurden. Die Ursache soll mittlerweile gefunden und beseitigt worden sein, entsprechend sollen Nutzer bald wieder regelmäßige und frühzeitige Updates erhalten.

"Blackberry ist sich des Problems bei den Updates bestimmter Open-Market-Versionen des DTEK50 in Europa bewusst. Die neue Software wird ab dem 17. Oktober 2016 verfügbar sein", schreibt der Hersteller in seiner Stellungnahme.

Nutzer beklagen fehlende Informationen

Im Blackberry-Forum herrschte lange Ungewissheit über die Gründe für die fehlenden Updates. Offensichtlich wurde mit der Zeit bekannt, dass das Problem bei Nutzern auftritt, die ihr DTEK50 nicht bei Blackberry, sondern im freien Handel gekauft hatten. Bei manchen Nutzern half es offenbar, wenn sie ihre T-Mobile- oder Vodafone-SIM-Karte gegen eine von O2 austauschten.

Zwischenzeitlich erhielten die Nutzer aber wohl keine Informationen mehr seitens Blackberry. Dies führte zu Irritationen, insbesondere, da der Hersteller das Smartphone als das "weltweit sicherste Android-Smartphone" bewirbt.


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