Abo
  • Services:

Blackberry: Das Priv ist vielen zu teuer

Blackberry hat Probleme, das Blackberry Priv zu verkaufen: Selbst Unternehmenskunden ist es zu teuer. Blackberry setzt alles darauf, dass zwei geplante Mittelklasse-Smartphones mit Android eine Umkehr bringen - eines davon mit Tastatur.

Artikel veröffentlicht am ,
Blackberry-Chef John Chen verkündet zwei neue Android-Smartphones für dieses Jahr.
Blackberry-Chef John Chen verkündet zwei neue Android-Smartphones für dieses Jahr. (Bild: Mark Blinch/Reuters)

Ein Smartphone mit und eines ohne Tastatur - das sind die Pläne von Blackberry für dieses Jahr. Die beiden neuen Android-Smartphones von Blackberry werden im Mittelklassebereich angesiedelt sein, zitiert The National den Blackberry-Chef John Chen. Mit solchen Mittelklassemodellen sollen die verhaltenen Smartphone-Verkaufszahlen gesteigert werden.

Kunden wollen maximal 400 US-Dollar zahlen

Stellenmarkt
  1. Sky Deutschland GmbH, Unterföhring bei München
  2. SEG Automotive Germany GmbH, Stuttgart-Weilimdorf

Blackberry hatte im ersten Quartal insgesamt gerade mal 600.000 Smartphones verkauft und lag damit unter den Erwartungen von Analysten, die von 850.000 verkauften Geräten in diesem Zeitraum ausgegangen waren. Wie viele davon auf das Priv-Modell entfallen, ist nicht bekannt. "Dass wir mit einem Oberklasse-Smartphone [als erstes Android-Gerät] gestartet sind, war vielleicht nicht so weise, wie es hätte sein müssen", zeigt sich Chen selbstkritisch.

Nach Chens Schilderung hätten sich viele Unternehmenskunden gemeldet und beklagt: "Ich möchte euer Smartphone kaufen, aber 700 US-Dollar ist zu viel für mich." Kunden würden sich mehr für ein 400 US-Dollar teures Gerät interessieren. In Deutschland kostet das Priv-Smartphone derzeit um 700 Euro und zählt damit zu den teuersten Android-Smartphones überhaupt. Golem.de hat das Priv gefallen, aber der hohe Preis ist weiterhin ein Problem. Ein Mittelklasse-Smartphone kostet derzeit auf dem deutschen Markt um die 300 Euro und es bleibt spannend, ob das nächste Blackberry-Smartphone tatsächlich mit dieser Preismarke auf den Markt kommen wird.

Kein Termin für die beiden anderen Blackberry-Geräte

Chen wollte keine Termine nennen und so ist weiterhin nicht klar, wann die beiden nächsten Android-Smartphones des Unternehmens erscheinen werden. Unklar ist auch, ob Blackberry zunächst mit einem Tastatur-Smartphone weitermachen wird oder ob erst das Modell ohne Hardwaretastatur erscheinen wird. Android-Smartphones mit Hardwaretastatur sind eine Seltenheit am Markt und Blackberry hätte mit einem solchen Gerät die Möglichkeit, sich damit von der Konkurrenz abzuheben. Mit einem Modell ohne Tastatur wäre das nicht so leicht machbar.

Idealerweise bringt Blackberry gleich beide Modelle auf den Markt. Dann hätten Kunden die Möglichkeit, das für sie passende Gerät abhängig von ihren Anforderungen auszuwählen.

Die Zukunft von Blackberry ist weiterhin ungewiss. Chen hat sich zum Ziel gesetzt, Blackberry wieder profitabel zu machen. Falls das nicht gelingt, wird Blackberry wohl keine weiteren Smartphones mehr bauen. "Wenn ich die Gerätesparte nicht profitabel machen kann, weil der Markt es nicht zulässt, muss ich den Gerätemarkt verlassen", sagte er. Chen fügt hinzu: "Ich mag unsere Gerätesparte, aber wir müssen Geld verdienen.".



Anzeige
Top-Angebote
  1. Für 150€ kaufen und 75€ sparen
  2. (heute u. a. Aerocool P7-C1 Pro 99,90€, Asus ROG-Notebook 949,00€, Logitech G903 Maus 104,90€)

Anonymer Nutzer 12. Apr 2016

Und trotzdem läuft BlackBerry 10 flüssiger als Android auf wesentlich stärkeren...

ubuntu_user 12. Apr 2016

zu wissen, dass man etwas nicht kann und es dann trotzdem tut, ist keine gute Eigenschaft.

MistelMistel 12. Apr 2016

Den letzten Verkaufszahlen nach zu Urteilen scheint das Betriebssystem ein deutlich...

DY 12. Apr 2016

Wenn ich mein Z10 hernehme, mit dem ich sehr zufrieden bin; aber wie kann man als...

Siliciumknight 11. Apr 2016

Als Panama Referenz sei hier vielleicht Cashkurs genannt: https://www.youtube.com/watch?v...


Folgen Sie uns
       


Lenovo Thinkpad T480s - Test

Wir halten das Thinkpad T480s für eines der besten Business-Notebooks am Markt: Der 14-Zöller ist kompakt und recht leicht und weist dennoch viele Anschlüsse auf, zudem sind Speicher, SSD, Wi-Fi und Modem aufrüstbar.

Lenovo Thinkpad T480s - Test Video aufrufen
Augmented Reality: Das AR-Fabrikgelände aus dem Smartphone
Augmented Reality
Das AR-Fabrikgelände aus dem Smartphone

Derzeit ist viel von einer Augmented Reality Cloud die Rede. Golem.de hat mit dem Berliner Startup Visualix über den Stand der Technik und künftige Projekte für Unternehmenskunden gesprochen - und darüber, was die Neuerungen für Pokémon Go bedeuten könnten.
Ein Interview von Achim Fehrenbach

  1. Jarvish Motorradhelm bringt Alexa in den Kopf
  2. Patentantrag Apple plant Augmented-Reality in der Windschutzscheibe
  3. Magic Leap Lumin OS Erste Bilder des Betriebssystems für Augmented Reality

Apple Watch im Test: Auch ohne EKG die beste Smartwatch
Apple Watch im Test
Auch ohne EKG die beste Smartwatch

Apples vierte Watch verändert das Display-Design leicht - zum Wohle des Nutzers. Die Uhr bietet immer noch mit die beste Smartwatch-Erfahrung, auch wenn eine der neuen Funktionen in Deutschland noch nicht funktioniert.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Neues Produkt USB-C-Ladekabel für die Apple Watch vorgestellt
  2. Skydio R1 Apple Watch zur Drohnensteuerung verwendet
  3. Smartwatch Apple Watch Series 4 mit EKG und Sturzerkennung

Mate 20 Pro im Hands on: Huawei bringt drei Brennweiten und mehr für 1.000 Euro
Mate 20 Pro im Hands on
Huawei bringt drei Brennweiten und mehr für 1.000 Euro

Huawei hat mit dem Mate 20 Pro seine Dreifachkamera überarbeitet: Der monochrome Sensor ist einer Ultraweitwinkelkamera gewichen. Gleichzeitig bietet das Smartphone zahlreiche technische Extras wie einen Fingerabdrucksensor unter dem Display und einen sehr leistungsfähigen Schnelllader.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Keine Spionagepanik Regierung wird chinesische 5G-Ausrüster nicht ausschließen
  2. Watch GT Huawei bringt Smartwatch ohne Wear OS auf den Markt
  3. Ascend 910/310 Huaweis AI-Chips sollen Google und Nvidia schlagen

    •  /