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Blackberry DTEK60 im (Sicherheits-)Test: Sicher, weil isso!

Blackberry will die Quadratur des Kreises schaffen: ein sicheres Android-Smartphone. Leider stellt der Hersteller wenig Informationen bereit und verwirrt Nutzer teils unnötig.

Ein Test von veröffentlicht am
Das DTEK60
Das DTEK60 (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Mit dem Blackberry DTEK60 hat der kanadische Hersteller ein Smartphone auf Android-Basis entwickelt, das vor allem Nutzer mit Sicherheitsbedenken ansprechen soll. Blackberry verrät allerdings auch auf Nachfrage nur wenig zu den Änderungen unter der Haube von Android, die mehr Sicherheit garantieren sollen. Letztlich ist es Blackberry zwar gelungen, ein gutes Smartphone zu bauen - doch der Sicherheitsgewinn dürfte relativ bescheiden ausfallen.

Inhalt:
  1. Blackberry DTEK60 im (Sicherheits-)Test: Sicher, weil isso!
  2. Software mit merkwürdigen Warnungen
  3. Geheime Schlüssel gegen Manipulationen
  4. Verfügbarkeit und Fazit

Bei dem Gerät handelt es sich um ein Smartphone mit 5,5 Zoll großem Display mit einer Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixeln. Nicht zufällig erinnert es an das Alcatel Idol 4S, denn bei der Hardware setzt Blackberry auf einen Auftragsfertiger. Einige Änderungen gibt es jedoch, zum Beispiel verbaut Blackberry einen stärkeren SoC: statt des Snapdragon 652 von Qualcomm einen Snapdragon 820 mit 64 Bit und vier Prozessorkernen. Nutzer bekommen 4 GByte Arbeitsspeicher. Der interne Speicher ist 32 GByte groß.

  • Das DTEK60 mit der DTEK-App (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Das DTEK60 hat eine rutschige Rückseite und einen Kamerabuckel (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Das DTEK60 von der Seite (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Das Display spiegelt stark, ist aber im Betrieb ausreichend hell (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)
Das DTEK60 mit der DTEK-App (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Eine Kamera ist für die angepeilte Zielgruppe sicher nicht das wichtigste Kaufargument, aber auch hier rüstet Blackberry im Vergleich zum Alcatel 4S auf und verbaut einen Sensor mit 21 statt mit 16 Megapixeln. Geladen wird der Akku im Gerät per USB Typ C, der Ladevorgang ist subjektiv sehr flott. Verzichten müssen Nutzer im Vergleich mit dem Alcatel-Gerät auf die Dual-SIM-Funktion.

Blackberry gibt sich zugeknöpft

Was wir nicht ganz verstehen: Blackberry ist mit Informationen zu den Sicherheitsfunktionen des DTEK60 nicht sehr freigiebig. Eine mehrfache Anfrage nach einem Sicherheits-Whitepaper mit detaillierten Informationen zu etwaigen Anpassungen des Android-Unterbaus stellte Blackberry uns nicht zur Verfügung. So wäre es interessant zu wissen, ob etwa die Grsecurity-Patches, verbessertes ASLR (Adress Space Layout Randomization) oder andere Sicherheitspatches implementiert wurden, wie es etwa in Copperhead OS der Fall ist.

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Forenbeiträge deuten darauf hin, dass Blackberry zumindest beim ebenfalls auf Android basierenden Priv die Grsecurity-Patches verwendet. Was wir von Blackberry schließlich als Antwort auf unsere Anfrage bekamen: ein allgemeines Papier zum Thema "Sollte ich mein Android-Telefon rooten, oder nicht?"

Software mit merkwürdigen Warnungen 
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Ebs 20. Jan 2017

Stimmt insoweit, dass auf BlackBerry Geräten die besagten Tools inklusive sind und eben...

Hahjo 18. Jan 2017

Meine Frau freut sich auch auf das Mercury :) Man möchte noch anmerken, dass die Android...

pre3 17. Jan 2017

Auch Apple gibt Nutzerdaten weiter und bezieht sich dabei explizit auf Interessen der...

Stimmy 17. Jan 2017

Bei einem Standard-Android wird der Schlüssel aber aus dem Display-Sperrcode generiert...

Anonymer Nutzer 17. Jan 2017

Jein, Google hat es nur dorthin abgewälzt, um Android möglichst schnell eine möglichst...


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