Abo
  • Services:
Anzeige
Das DTEK60
Das DTEK60 (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Geheime Schlüssel gegen Manipulationen

Diese Schlüssel werden vermutlich in der Secure Enclave des Snapdragon-Prozessors gespeichert. Einschränkend muss daher gesagt werden, dass es in der Vergangenheit gelang, eigentlich vertrauliche Daten aus dem Keystore zu extrahieren und damit zum Beispiel die Android-Verschlüsselung anzugreifen. Auch wenn Qualcomm den entsprechenden Fehler mit einem Patch korrigiert hat und mittlerweile ein Bug-Bounty-Programm aufgelegt hat, sind auch die DTEK-Smartphones grundsätzlich anfällig für solche Sicherheitsprobleme.

Anzeige

Sind die Schlüssel nicht kompromittiert, bringen sie tatsächlich einen Gewinn. Damit abgesichert wird zum Beispiel der Bootloader. Bei jedem Startvorgang wird geprüft, ob alle Komponenten die korrekte Signatur ausgeben. Erst dann wird der Bootvorgang abgeschlossen. Auch Android selbst wird erst geladen, wenn sichergestellt ist, dass das System von Blackberry selbst signiert wurde. Blackberry bezeichnet das System als Hardware Root of Trust.

Updates: Gut, aber

Sehr gut gefallen hat uns bei unserem Testgerät, dass die monatlichen Sicherheitsupdates von Google sehr schnell, oft nur mit wenigen Tagen Verzögerung, eingespielt wurden. Damit werden auch die im vergangenen Jahr recht häufig auftretenden Fehler in den Firmware- und Treiberkomponenten schnell behoben.

Das gute Update-Verhalten gilt aber leider nicht für alle Geräte der DTEK-Serie. Leser berichten uns, dass besonders im freien Handel erworbene DTEK-50-Geräte bei den Updates deutlich hinterherhinken, teils um mehrere Monate.

Zufriedenstellende Antworten auf diesen Umstand liefern weder der Support von Blackberry noch die Pressestelle. In der eigenen PR wird auf die problematische Situation übrigens nicht hingewiesen, dort heißt es: " BlackBerry setzt Maßstäbe in puncto IT-Sicherheit und Patch-Verwaltung und hat speziell für das DTEK50 renommierte Experten zusammengeführt und Testverfahren entwickelt."

Das Problem mit dem Datenschutz

Wer auf die Sicherheit und Vertraulichkeit der eigenen Informationen angewiesen ist, sollte bei einer Kaufentscheidung zusätzlich zu den Gerätefunktionen selbst berücksichtigen, dass Blackberry in der Vergangenheit recht freigiebig mit Strafverfolgungsbehörden in aller Welt zusammengearbeitet hat.

Bei Protesten in London stellte das Unternehmen den Behörden sogar proaktiv Chatverläufe und andere Metadaten von Blackberry-Nutzern bereit, die sich während gewaltsamer Ausschreitungen in einem bestimmten Gebiet befanden. Die Einschränkung gilt nach Angaben des Unternehmens nicht für Firmenkunden, die professionelle Enterprise-Server von Blackberry für das Messaging nutzt.

 Software mit merkwürdigen WarnungenVerfügbarkeit und Fazit 

eye home zur Startseite
Ebs 20. Jan 2017

Stimmt insoweit, dass auf BlackBerry Geräten die besagten Tools inklusive sind und eben...

Hahjo 18. Jan 2017

Meine Frau freut sich auch auf das Mercury :) Man möchte noch anmerken, dass die Android...

pre3 17. Jan 2017

Auch Apple gibt Nutzerdaten weiter und bezieht sich dabei explizit auf Interessen der...

Stimmy 17. Jan 2017

Bei einem Standard-Android wird der Schlüssel aber aus dem Display-Sperrcode generiert...

david_rieger 17. Jan 2017

Jein, Google hat es nur dorthin abgewälzt, um Android möglichst schnell eine möglichst...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Landeshauptstadt München, München
  2. Robert Bosch GmbH, Leonberg
  3. über Ratbacher GmbH, Dortmund
  4. Daimler AG, Immendingen


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 29,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  2. 23,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  3. 16,99€ (ohne Prime bzw. unter 29€ Einkauf zzgl. 3€ Versand)

Folgen Sie uns
       

Anzeige
Whitepaper
  1. Globale SAP-Anwendungsunterstützung durch Outsourcing


  1. WatchOS 3.2 und TVOS 10.2

    Apple Watch mit Kinomodus und Apple TV mit fixem Scrollen

  2. Apple

    MacOS Sierra 10.12.4 mit Nachtschicht-Modus

  3. Apple

    iOS 10.3 in finaler Version erschienen

  4. Videoüberwachung

    Erster Feldversuch mit Gesichtserkennung geplant

  5. Optane Memory

    Intel lässt den Festplatten-Beschleuniger wieder aufleben

  6. Cryptowars

    "Kein geheimer Ort für Terroristen"

  7. Trello

    Atlassian setzt alles auf eine Karte

  8. Endless Runway

    Der Flughafen wird rund

  9. Square Enix

    Gladiolus startet ohne die anderen Jungs in Final Fantasy 15

  10. All Walls Must Fall

    Strategie und Zeitreisen in Berlin



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Buch - Apple intern: "Die behandeln uns wie Sklaven"
Buch - Apple intern
"Die behandeln uns wie Sklaven"
  1. Patentantrag Apple will iPhone ins Macbook stecken
  2. Übernahme Apple kauft iOS-Automatisierungs-Tool Workflow
  3. Instandsetzung Apple macht iPhone-Reparaturen teurer

Lithium-Akkus: Durchbruch verzweifelt gesucht
Lithium-Akkus
Durchbruch verzweifelt gesucht
  1. Super MCharge Smartphone-Akku in 20 Minuten voll geladen
  2. Brandgefahr HP ruft über 100.000 Notebook-Akkus zurück
  3. Brandgefahr Akku mit eingebautem Feuerlöscher

Technik-Kritiker: Jaron Lanier will Facebook zerschlagen
Technik-Kritiker
Jaron Lanier will Facebook zerschlagen
  1. Dieter Lauinger Minister fordert Gesetz gegen Hasskommentare noch vor Wahl
  2. Messenger Facebook sagt "Daumen runter"
  3. Let's Play Facebook ermöglicht Livevideos vom PC

  1. Re: Sorry, sowas kann ich nicht auf Kunden loslassen

    nightmar17 | 08:13

  2. Re: IOS 10.3 iPhone 5

    nightmar17 | 08:12

  3. Re: Und da ist die typische breite Masse Denke...

    PiranhA | 08:11

  4. Re: Ist schon der 1. April ?

    Lehmroboter | 08:10

  5. Re: Chemikers Rezept für defekte Platten

    x2k | 08:08


  1. 07:35

  2. 00:28

  3. 00:05

  4. 18:55

  5. 18:18

  6. 18:08

  7. 17:48

  8. 17:23


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel