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Black Ops: Multiplayer von Cold War erhält neue Waffensound-Engine

Einsätze in aller Welt, frische Bewegungsoptionen und Waffensounds: Activision hat den Multiplayer des nächsten Call of Duty vorgestellt.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork von Call of Duty: Black Ops - Cold War
Artwork von Call of Duty: Black Ops - Cold War (Bild: Activision)

In einer mehrstünden Onlinepräsentation hat das zu Activision gehörende Entwicklerstudio Treyarch den Multiplayermodus von Call of Duty: Black Ops - Cold War vorgestellt. Eine der Neuerungen: eine von Grund auf frisch programmierte Engine nur für die Waffengeräusche.

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Damit sollen die Spieler einfacher feststellen können, ob sie im Notfall gerade unter Feind- oder Freundfeuer stehen und vor allem, womit sie beschossen werden. Außerdem lässt die Engine "dank dreidimensionalen und direktionalen Klangs Rückschlüsse auf die Schussrichtung zu", sagen die Entwickler.

Nicht ganz klar ist, inwiefern das auf die kommenden Konsolen beschränkt ist. Sowohl die Playstation 5 als auch die Xbox Series X und S sollen besseren Raumklang als die aktuellen Geräte bieten - vor allem Sony hat das schon sehr ausführlich vorgestellt. Activision arbeitet beim aktuellen Call of Duty eng mit Sony zusammen.

Fünf der Multiplayermaps hat Treyarch bereits ausführlich vorgestellt. So sind die Spieler im nächtlichen Miami unterwegs, außerdem gibt es Straßenkämpfe in Moskau - das im 80er-Szenario des Spiels noch die Hauptstadt der UdSSR ist.

Es gibt einen Einsatz in Afghanistan und einen in Angola sowie eine besonders interessant klingende Karte inmitten des Nordatlantiks. Dort treffen die beiden Fraktionen bei der Suche nach einem Atom-U-Boot aufeinander, wobei sich die Spieler per Seilrutsche von Schiff zu Schiff bewegen und Kanonenboote befehligen.

Neben Standardmodi wie Team Deathmatch, Search & Destroy und Domination soll es auch frische Ideen wie die VIP Eskorte geben. Darin treten zwei Teams mit jeweils sechs Mitgliedern an. Ein zufällig ausgewählter Spieler wird VIP. Er oder sie bekommt lediglich eine Pistole, eine Rauchgranate und ein UAV für Teaminformationen - und muss von seinen restlichen fünf Kameraden so gut es geht beschützt werden.

Meterhohe Sprünge oder Wallruns wie in einigen Vorgängern wird es in Cold War nicht geben. Aber ein paar Ideen haben die Entwickler in Sachen Bewegung. So erhalten die Spieler zu Beginn eines Sprints einen besonderen Schub, der allerdings rasch in die Standard-Sprint-Geschwindigkeit übergeht. Nicht ganz so neu: Schnelle Bewegungen verursachen mehr Lärm als langsame. Mit dem Ninja-Perk lassen sich die Geräusche weiter reduzieren.

Die Beta beginnt am 8. Oktober 2020. Ab dann dürfen allerdings nur die Spieler antreten, die Cold War für die Playstation 4 vorbestellt haben. Ab dem 10. Oktober können alle Besitzer einer PS4 mitmachen. Für die anderen Plattformen steht die Beta ab dem 15. Oktober offen - sie läuft dann für alle bis zum 19. Oktober 2020.

Cold War soll am 13. November 2020 für Windows-PC, Xbox One und Playstation 4 auf den Markt kommen. Wer die Standard-Konsolenausgabe für 70 Euro kauft, kann diese zwar auf den Next-Gen-Geräten verwenden. Die technischen und grafischen Verbesserungen gibt's damit aber nicht.

Um die Optimierungen auf Xbox Series X und Playstation 5 zu bekommen, ist der Griff zur Cross-Gen-Bundle-Variante nötig, die rund 75 Euro kostet. Ebenfalls beide Fassungen des Spiels enthält die Ultimate Edition für rund 100 Euro.

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