Abo
  • Services:

Black Ops 4: Mikrotransaktionen als unerwünschter Exklusivinhalt

Einige hundert Stunden spielen - oder doch lieber 200 US-Dollar ausgeben, um an kosmetische Gegenstände in Black Ops 4 zu gelangen? Neue und auf der Playstation 4 bislang exklusive Mikrotransaktionen empören die Community.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork von Call of Duty: Black Ops 4
Artwork von Call of Duty: Black Ops 4 (Bild: Activision)

Das Entwicklerstudio Treyarch hat auf Reddit das neue Update für alle Plattformen von Black Ops 4 vorgestellt. Auf besonderes Interesse stoßen die Inhalte, die es seit 1. November 2018 exklusiv auf der Playstation 4 gibt und in ein paar Tagen auf Windows-PC und Xbox One geben wird: Mikrotransaktionen, also für echtes Geld erhältliche virtuelle Gegenstände.

Stellenmarkt
  1. BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH, Berlin
  2. OHB System AG, Bremen, Oberpfaffenhofen

Spieler können laut Treyarch über eine Zwischenwährung, die Call of Duty Points, im Zombiemodus besondere Gegenstände kaufen sowie im Multiplayermodus neue Spezialaufträge freischalten und Stufen des Schwarzmarktes überspringen. Obwohl alle Extras ausschließlich das Aussehen betreffen und keine spielerischen Auswirkungen haben, reagiert die Community empört.

Grund dafür ist, dass die Preise für die Extras sehr hoch sind, das ebenfalls mögliche Erspielen der Gegenstände aber sehr viel Zeit in Anspruch nehmen würde - so dass sich der Eindruck aufdrängt, dass Treyarch Black Ops 4 nun so gestaltet habe, dass kaum ein Spieler an die Gegenstände gelangen könne, ohne zu bezahlen.

Auf Reddit rechnet ein Nutzer vor, dass für einen der Stufengegenstände entweder rund 200 US-Dollar fällig seien oder ein guter Spieler um die 250 Stunden spielen müsste - und das sogar mit einem Zeitlimit, so dass dies nicht über viele halbwegs kurze Partien verteilt werden könnte, sondern fast am Stück gespielt werden müsste.

Zu Verärgerung führten weitere Details: So können einige Ausrüstungsgegenstände nur im Set verwendet werden - aber die Wahrscheinlichkeit, dass die dafür zuständigen Versorgungsabwürfe tatsächlich das passende Extra enthielten, sei extrem niedrig.

Black Ops 4 kam am 12. Oktober 2018 für Windows-PC, Playstation 4 und Xbox One auf den Markt. Nach Angaben von Publisher Activision erzielte es an den ersten drei Tagen nach der Veröffentlichung weltweit mehr als 500 Millionen US-Dollar an Umsätzen. Black Ops 4 habe in dem Zeitraum neue Rekorde innerhalb der Reihe Call of Duty für die meisten Spieler insgesamt, die höchste durchschnittliche Spielzeit pro Spieler sowie die Gesamtspielzeit auf aktuellen Konsolen aufgestellt.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 14,29€
  2. 0,95€
  3. 58,99€
  4. 199€ + Versand (Bestpreis!)

p4m 04. Nov 2018

Staatliche Kasinos vielleicht, wie das mit den unzähligen Spielautomaten in Pizzerien...

SirebRaM 03. Nov 2018

Wenn's ein Spiel ab 18 Rating ist hab ich kein Problem mit. Die die sich da nicht unter...

Vash 03. Nov 2018

Die machen es weil es mit Pubg auch funktioniert. Eine Kuh hat man zum Melken und nicht...

mibbio 02. Nov 2018

Es sind ja nicht nur die neuen Spieler. Häufig wird auch der jeweils aktuellste Titel...

motzerator 02. Nov 2018

Erinnere dich mal an Star Wars Battlefront. Es war doch abzusehen, das die Industrie...


Folgen Sie uns
       


Apple Pay ausprobiert

Dank Apple Pay können nun auch Nutzer in Deutschland kontaktlos mit ihrem iPhone bezahlen. Wir haben den Dienst bei unserem Lieblingscafé ausprobiert.

Apple Pay ausprobiert Video aufrufen
Vivy & Co.: Gesundheitsapps kranken an der Sicherheit
Vivy & Co.
Gesundheitsapps kranken an der Sicherheit

35C3 Mit Sicherheitsversprechen geizen die Hersteller von Gesundheitsapps wahrlich nicht. Sie halten sie jedoch oft nicht.
Von Moritz Tremmel

  1. Krankenkassen Vivy-App gibt Daten preis
  2. Krankenversicherung Der Papierkrieg geht weiter
  3. Imagen Tech KI-System Osteodetect erkennt Knochenbrüche

Hackerangriff auf Politiker: Youtuber soll hinter Datenleak stecken
Hackerangriff auf Politiker
Youtuber soll hinter Datenleak stecken

Wer steckt hinter dem Leak persönlicher Daten von Politikern und Promis? Die aufwendige Aufbereitung der Daten lässt eine Nutzung für politische Kampagnen vermuten. Doch ein Youtuber soll dahinter stecken, der lediglich Aufmerksamkeit wollte.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Datenleak Telekom und Politiker wollen härtere Strafen für Hacker
  2. Datenleak BSI soll Frühwarnsystem für Hackerangriffe aufbauen
  3. Datenleak Ermittler nehmen Verdächtigen fest

Privatsphäre: Kaum wird die App geöffnet, landen Daten bei Facebook
Privatsphäre
"Kaum wird die App geöffnet, landen Daten bei Facebook"

Viele Apps schicken ohne Zustimmung Daten an das soziale Netzwerk Facebook. Frederike Kaltheuner von der Organisation Privacy International erklärt, wie Nutzer sich wehren können.
Ein Interview von Hakan Tanriverdi

  1. Facebook 15.000 Moderatoren und ein lückenhaftes Regelwerk
  2. Facebook Netflix und Spotify bekamen Zugriff auf private Nachrichten
  3. Datenschutz Löschen des Tracking-Verlaufs auf Facebook macht Probleme

    •  /