Black Ops 2: Mikrotransaktionen und die MP im Speckmantel

In seiner Überschrift geht es um die kostenlose Version der Multiplayerkarte Nuketown 2025, und auch im Text des Blogbeitrags schreibt Dan Amrich(öffnet im neuen Fenster) , bei Activision für Social Media zuständig, betont beiläufig über eine Neuerung in Black Ops 2: In dessen Multiplayermodus soll es ab heute Mikrotransaktionen geben. Für umgerechnet rund 2 Euro sollen Spieler etwa sogenannte "Personalisierungspakete" mit neuen Gehäusen für Waffen kaufen können - darunter auch eine Speckmantel-Umhüllung für Gewehre.
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Dazu kommt Kleinkram, etwa alternative Fadenkreuze und zusätzliche Slots für Charaktere. Nichts davon habe Auswirkungen auf das Gameplay, so Amrich - es sei gedacht als "netter kleiner Luxus, den sich Spieler gewünscht" hätten. Die Personalisierungspakete sollen zuerst für die Xbox-360-Version von Black Ops 2 zur Verfügung stehen. Anschließend sollen sie auch für die Playstation-3- und die PC-Fassung zu haben sein - wann, sagt Amrich noch nicht.
Das Vorgehen von Amrich erweckt den Eindruck, dass Activision mit der Einführung von Mikrotransaktionen möglichst wenig Empörung in der Community auslösen möchte. Tatsächlich scheinen die kostenpflichtigen Extras nur nette Beigaben zu sein. Aber wenn sich Mikrotransaktionen in Call of Duty erst einmal etabliert haben, ist die Versuchung vermutlich groß, auch für spielerisch interessantere Extras zusätzliches Geld haben zu wollen.