Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Black Ops 2: Anonymous rächt sich am Activision-Chef

Das Jahreseinkommen und weitere persönliche Daten, die angeblich zum Activision-Chef Eric Hirshberg gehören, hat Anonymous im Netz veröffentlicht. Das Hackerkollektiv ist offenbar sauer, dass es in einem Werbevideo zu Black Ops 2 als "Feind" dargestellt wird.
/ Peter Steinlechner
63 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)
Mutmaßlicher Vertreter von Anonymous (Bild: Bild aus Activision-Video)
Mutmaßlicher Vertreter von Anonymous Bild: Bild aus Activision-Video

"Der Feind kann überall und jedermann sein" , heißt es in einem Anfang Mai 2012 veröffentlichten Video von Activision. Dann folgt ein Schnitt auf eine Person, die eine Guy-Fawkes-Maske trägt und offenbar zu Anonymous gehört. Das scheint das Hackerkollektiv gar nicht gut zu finden: "Wir sind nicht der Feind, aber wenn ihr es wollt, dann kriegt ihr es auch" , haben jetzt Mitglieder auf Anonpaste(öffnet im neuen Fenster) geschrieben - und gleich noch angebliche persönliche Daten von Activision-Chef Eric Hirshberg veröffentlicht, darunter dessen Jahreseinkünfte von 2010, Wohnadressen und eine private Telefonnummer.

Call of Duty Black Ops 2 - Trailer (Dokumentation)
Call of Duty Black Ops 2 - Trailer (Dokumentation) (02:02)

Das Video von Activision gehört zu einer Reihe von Clips, mit denen der Publisher für Black Ops 2 wirbt. Es zeigt Militärexperten wie den ehemaligen Elitesoldaten und CIA-Agenten Oliver North, die über das Kampfgerät und die Kriegsführung der Zukunft sprechen, zu denen natürlich auch das Netz gehört - und das es Hackern erlaubt, Waffen zu übernehmen. In dem für Mitte November 2012 geplanten Actionspiel entsteht so eine globale Bedrohung, der Los Angeles zum Opfer fällt und gegen die der Spieler kämpft. Stark überspitzt könnte man so nach aktueller Wissenslage also sagen, dass der Spieler mit dem Maschinengewehr gegen Anonymous antritt - auf Twitter hatte sich eine Reihe mutmaßlicher Hacker über diese Konstellation beschwert.


Relevante Themen