Miley Cyrus kann hervorragend fluchen

Auch in den beiden anderen Folgen der fünften Staffel geht es um Technologien, die wir bereits nutzen, und auch um Probleme, die sich bereits heute andeuten. Die erste Folge, Striking Vipers, handelt von einem VR-Konsolenspiel, das Nutzer ein superrealistisches Kampferlebnis bietet. Zwei alte Freunde spielen gemeinsam und stellen mehr durch Zufall fest, dass ein weiblicher und ein männlicher Kämpfer super Sex haben können, anstatt zu kämpfen.

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Dies führt zu Problemen, da beide in festen Beziehungen stecken. Striking Vipers behandelt geschickt nicht nur Geschlechter- und Beziehungsfragen, sondern auch das Problem, dass sich jeder im Internet als eine Person ausgeben kann, die er gar nicht ist. Auch die Frage, wie sich Beziehungen im Zuge der Entwicklung von VR verändern können, wird behandelt.

Die letzte Folge der neuen Staffel, Rachel, Jack and Ashley Too, handelt von einer Popsängerin, die gegen ihren Willen seichte statt ernste Musik machen muss. Miley Cyrus überzeugt als Ashley O - es fällt nicht schwer, biografische Züge zu erkennen. Auf technischer Seite greift die Folge die übercomputerisierte Musikindustrie an, die im Ernstfall aus brutalem Geschrei einen seichten Popsong machen kann. Wer einmal Autotune ausprobiert hat, weiß, dass dieser Gedanke so unrealistisch nicht ist.

Gleichzeitig geht es in Rachel, Jack and Ashley Too um künstliche Intelligenz, Kommerz, die Probleme von Teenagern und von der Industrie geformte Rollenbilder. All dies wird miteinander verwoben und von einer am Ende dauerfluchenden Miley Cyrus kommentiert - alleine dafür lohnt es sich, die Folge im Originalton zu schauen.

Fazit

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Nach den bisherigen vier Staffeln von Black Mirror, die allesamt äußerst sehenswert sind, schaffen es die Macher in der fünften Ausgabe, ihre bisherige Arbeit noch zu übertreffen. Die drei Folgen decken unterschiedliche Probleme unserer Gesellschaft ab, von Geschlechterfragen über Social-Media-Sucht bis hin zur Kommerzialisierung der Pubertät.

Die Themen werden in äußerst mittelbaren Szenarien dargestellt, die unserer Gesellschaft beängstigend den Spiegel vorhalten. Die Geschichten zeigen uns mitunter den Stinkefinger, indem sie uns auf ganz konkrete Probleme hinweisen - sei es nun die Geltungssucht in sozialen Medien oder Kommerzgeilheit. Trotz aller düsterer Ausblicke gibt es aber auch immer wieder Momente, in denen wir bei allem Ernst auch schmunzeln müssen. Und die letzte Folge hat sogar eine Art von Happy End, was bei Black Mirror eher selten vorkommt.

Das Erzähltempo ist in allen drei Folgen eher gemächlich, die Regisseure der Folgen geben der Geschichte viel Raum zur Entwicklung. Langeweile ist bei uns beim Anschauen aber nicht aufgekommen, im Gegenteil. Alle drei Folgen der fünften Staffel sind auf Netflix auf Englisch, Deutsch und weiteren Sprachen verfügbar.

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 Black Mirror Staffel 5: Der Gesellschaft den Spiegel vorhalten
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MickeyKay 20. Jun 2019

Mit seinen negativen Enden ist Black Mirror eher ein weiter gedachtes "Twilight Zone...

MickeyKay 20. Jun 2019

Du irrst dich. Schau dir Folge 2 der 5. Staffel an! Dann weißt du, was gemeint ist.

MickeyKay 20. Jun 2019

Das Ende der Folge erklärt letztendlich, auf was die Geschichte hinauslaufen soll. Ja...

MickeyKay 20. Jun 2019

Doch. Passt stilistisch zur 1. Folge der 1. Staffel.

MickeyKay 20. Jun 2019

Ganz im Gegenteil sogar. Probier mal VR-Porn nach JETZIGEM technischen Stand aus! Das...



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