• IT-Karriere:
  • Services:

Black Hornet: US Army setzt leise 33-Gramm-Drohne in Afghanistan ein

Die Black Hornet ist ein winziger ferngesteuerter Helikopter, den Soldaten künftig standardmäßig mitführen sollen. Die Drohne soll 25 Minuten lang Luftaufklärung aus der Deckung durchführen können - das kostet die US Army 40 Millionen US-Dollar.

Artikel veröffentlicht am ,
Die US Army will die Minidrohne im Gefecht erproben.
Die US Army will die Minidrohne im Gefecht erproben. (Bild: US Army)

Die US Army will eine Minidrohne namens Black Hornet zum ersten Mal im praktischen Einsatz testen. Reguläre Einheiten sollen das etwa 33 Gramm schwere Fluggerät standardmäßig im Inventar haben. Zum Vergleich: Eine einzelne, in US-Sturmgewehren wie dem M4 oder M16 eingesetzte 5,56-x-45-mm-Patrone wiegt etwa 10,5 Gramm. Die Black Hornet ist eine zweirotorige Drohne im Stile eines Hubschraubers und kein Quadrocopter. An der Vorderseite ist eine kleine Kamera angebracht, die Aufnahmen vom Standort und von eventuellen Feindbewegungen machen kann. Das berichtet das US-Militärmagazin Stars and Stripes.

Stellenmarkt
  1. Dataport, Halle (Saale), Magdeburg
  2. WEBSALE AG, Nürnberg

Die etwa 17 cm lange Black Hornet soll laut dem Hersteller Flir Systems Inc. demnach eine Reichweite von mehr als zwei Kilometern und eine Flugzeit von 25 Minuten aufweisen. Zudem soll die Drohne sehr leise fliegen und daher schwer zu entdecken sein. Die Maximalgeschwindigkeit beträgt etwa 22 Kilometer pro Stunde. Das Signal zwischen dem Controller und der Drohne ist verschlüsselt.

40 Millionen US-Dollar für 9.000 Sets

Die Kamera der Drohne hat neben dem herkömmlichen Tageslichtsensor auch eine Wärmebildfunktion und einen Restlichtverstärker für Nachteinsätze verbaut. Allerdings sind dafür zwei verschiedene Drohnen notwendig, die in einem Set getragen werden. Das System funktioniert auch ohne GPS und soll innerhalb von Gebäuden fliegen können. "Wenn Sie von Standorten, die Sie nicht einsehen können, unter Feuer stehen, können Sie dieses System nutzen, um Dinge zu sehen, bevor Sie in die Feuerlinie laufen", sagte Flir-Mitarbeiter Kristian Molander.

Die US Army will vorerst 9.000 Sets mit je zwei Drohnen von Flir kaufen. Der Auftrag umfasst 40 Millionen US-Dollar, was in etwa einem Stückpreis von umgerechnet 4.000 Euro entspricht. Vorher konnte das Unternehmen bereits einen 2,6-Millionen-US-Dollar-Auftrag abschließen, der Spezialeinheiten mit der Drohne ausrüsten sollte.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. 109€ (auch bei Saturn & Media Markt)
  3. (u. a. Samsung 860 QVO 1 TB für 99,90€, Samsung 860 QVO 2 TB für 199,99€, Samsung Protable...

violator 03. Jul 2019

Was hat das jetzt mit dem zu tun, was der OP geschrieben hat?

Eheran 03. Jul 2019

Quelle? Ich kann mir nicht vorstellen, dass das so ein einfacher Zusammenhang ist. Da...

halfbit 03. Jul 2019

also es sind 40.000.000/18.000 = 2200/Drone, gar nicht mal soooo teuer... allein schon...

osolemiox 02. Jul 2019

Vielleicht haben sie an entsprechende Störsender/Repeater gedacht? Vielleicht kann das...

Eheran 02. Jul 2019

Die Energie wird durch den Lauf entsprechend "fokusiert" in eine Richtung gelenkt. Ohne...


Folgen Sie uns
       


Asus Zephyrus G14 - Hands on (CES 2020)

Das Zephyrus G14 von Asus ist ein Gaming-Notebook, das nicht nur gute Hardware bietet, sondern ein zusätzliches LED-Display auf der Vorderseite. Darauf können Nutzer eigene Schriftzüge, Logos oder Animationen anzeigen lassen.

Asus Zephyrus G14 - Hands on (CES 2020) Video aufrufen
Golem Akademie: IT-Sicherheit für Webentwickler als Live-Webinar
Golem Akademie
"IT-Sicherheit für Webentwickler" als Live-Webinar

Wegen der Corona-Pandemie findet unser Workshop zur IT-Sicherheit für Webentwickler nicht als Präsenzseminar, sondern im Netz statt: in einem Live-Webinar Ende April mit Golem.de-Redakteur und IT-Sicherheitsexperte Hanno Böck.

  1. Golem Akademie Zeitmanagement für IT-Profis
  2. Golem Akademie IT-Sicherheit für Webentwickler
  3. In eigener Sache Golem-pur-Nutzer erhalten Rabatt für unsere Workshops

Lkw-Steuerung: Der ferngesteuerte Lastwagen
Lkw-Steuerung
Der ferngesteuerte Lastwagen

Noch steuern den automatisierten Lastwagen T-Pod Entwickler, die Lkw-Fahren gelernt haben. Jetzt wird erstmals der umgekehrte Fall getestet - um das System kommerziell zu machen.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Starsky Robotics Woran ein Startup für autonome Lkw gescheitert ist
  2. Neue Prioritäten Daimler setzt beim autonomen Fahren zuerst auf Lkw
  3. Autonomes Fahren AutoX und Fiat planen autonome Taxis in China

Raumfahrt: Zombie-Satellit von 1967 sendet wieder
Raumfahrt
Zombie-Satellit von 1967 sendet wieder

Golem.de geht auf Zeitreise, nachdem der Satellit LES-5 aus den Zeiten des Vietnamkriegs wieder Funksignale aus dem All sendet.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Internetnutzung Russische Rakete bringt 34 Oneweb-Satelliten ins All
  2. SpaceMobile Vodafone investiert in Satellitennetz für LTE und 5G
  3. Vernetzes Fahren Autokonzern Geely baut Satelliten für eigene Konstellation

    •  /