Bixby: Samsungs Assistent verzögert sich aufgrund fehlender Daten
Samsung hat bisher die englische Version seines mit dem Galaxy S8 zusammen vorgestellten Sprachassistenten Bixby noch nicht veröffentlicht, da dem südkoreanischen Hersteller eine zu geringe Menge an Daten für den Deep-Learning-Algorithmus zur Verfügung steht. Das hat Samsung einem Bericht des Korean Herald(öffnet im neuen Fenster) zufolge dem Blatt mitgeteilt.

Eine entsprechende Menge an Daten sei nötig, um sinnvolle Antworten geben zu können. Anders als Google oder Amazon scheint Samsung bisher zumindest in den USA und in Großbritannien noch keine genügend große Datengrundlage zu besitzen.
Kommunikationsschwierigkeiten zwischen USA und Südkorea
Außerdem soll es bei der Entwicklung der englischen Version von Bixby zu Abstimmungsschwierigkeiten zwischen den Teams in den USA und Südkorea gekommen sein, wie der Korea Herald unter Bezugnahme auf einen nicht identifizierten Samsung-Mitarbeiter meldet. Demnach verzögerten die fehlende geografische Nähe sowie die Sprachbarriere die Entwicklung des englischen Bixby erheblich.
Dem Korea Herald zufolge soll Bixby spätestens im Herbst 2017 in englischsprachigen Ländern erscheinen. Die Verzögerungen bei der englischen Version von Bixby lassen nichts Gutes für die deutschsprachige Version des Assistenten erwarten.
Bixby sollte eigentlich im Herbst nach Deutschland kommen
Ursprünglich hatte Samsung angekündigt, den Assistenten im Herbst 2017 in Deutschland zu veröffentlichen. Sollte Bixby aber zu diesem Zeitpunkt erst in den USA erscheinen, dürfte der Fokus aktuell kaum auf der deutschsprachigen Variante liegen.
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