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BIU: Spielebranche sucht Entwicklerinnen

Die deutsche Spielebranche leidet unter Fachkräftemangel, jetzt müssen Frauen ran: Mit dem Beitritt zur nationalen MINT-Initiative will der Branchenverband BIU dafür sorgen, dass es künftig mehr Entwicklerinnen gibt.

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MINT-Initiative
MINT-Initiative (Bild: MINT)

Wer deutsche Spielentwicklerstudios besucht, findet dort ungefähr so viele Frauen wie in Studios in anderen Ländern: Bestenfalls zehn Prozent der Belegschaft dürften weiblich sein. Damit sich das ändert - schließlich leidet die Branche unter Fachkräftemangel -, beteiligt sich der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU) am nationalen Bildungs- und Qualifizierungspakt MINT - das steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik. Die Initiative soll unter anderem dafür sorgen, das Bild der MINT-Berufe in der Gesellschaft zu verändern, junge Frauen für naturwissenschaftliche und technische Studiengänge zu begeistern sowie Hochschulabsolventinnen für Karrieren in der Wirtschaft zu gewinnen.

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Das öffentliche Bild von Spielentwicklern schätzt der BIU düster ein: "Der Branche haftet nach wie vor ein Image an, das Frauen vielfach abschreckt: Scheinbar tage- und nächtelanges, langweiliges Programmieren und Spiele ohne interessante Handlung prägen das Bild." Das stimmt aber nicht, findet Maximilian Schenk, Geschäftsführer des BIU. Seiner Meinung nach handelt es sich um ein "kreatives Arbeitsfeld, das viel Raum für eigene Ideen lässt". Er ist davon überzeugt, dass Frauen vermehrt diese Richtung einschlagen werden, wenn sie erst mal entdeckt haben, was sich für Möglichkeiten in der Spielebranche bieten.

Spielentwicklerinnen müssen nach Auffassung des BIU jede Menge Fantasie mitbringen, sich Spielablauf und -verlauf ausdenken, Figuren kreieren und die technischen Möglichkeiten immer im Blick haben. Dazu kommt jede Menge Teamarbeit, denn es bedarf vieler Absprachen, bis ein Computer- oder Videospiel fertiggestellt ist. Idee, Grafik und Programmierung müssen konsequent aufeinander abgestimmt und jedes noch so kleine Detail muss getestet werden.

Zu den wichtigsten Berufsfeldern im Bereich der Spieleentwicklung zählt der BIU Game-Designer, Producer, Modeller und Programmierer/Programmiererin. Viele private Schulen bieten kostenpflichtige Angebote an, die spezifisch auf die Spielebranche zugeschnitten sind. Darüber hinaus haben zahlreiche Universitäten entsprechende Bachelor- und Master-Studiengänge neu in ihr Programm aufgenommen. Um Mädchen auf die spannenden Berufsfelder im Bereich Spieleentwicklung aufmerksam zu machen, plant der BIU in Zusammenarbeit mit der Games Academy einen Workshop zu den Themen Programmierung, Design und Produktion am diesjährigen Girls' Day in Berlin (26. April 2012).



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Missingno. 10. Feb 2012

Und wenn du mir das noch hundert Mal unterstellst, stimmt es einfach nicht. Zunächst ist...

Puppenspieler 08. Feb 2012

Nun, ich kenne eine ganze Reihe Japanerinnen, die sich hier in einem kleinen Vorort...

detructor15 08. Feb 2012

also ich bekomm ~1400 Netto, ausgebildeter Anwendungsentwickler und jetzt ca. 1 Jahr...

dreamtide11 07. Feb 2012

Es ist da schon viel Wahres dran. Ich würde es gerne noch ergänzen wollen. Bei den...

Freepascal 07. Feb 2012

... ist die unreflektierte und unbelegte Aussage, dass wenn in einem Bereich mehr Frauen...


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