Bittorrent Sync: PC, NAS und Smartphone verschlüsselt synchronisieren

Vor einigen Tagen haben die Bittorrent Labs den Alphatest für ihr neues Synchronisationsprotokoll gestartet. Die Teilnehmer dafür werden durch das Unternehmen ausgewählt, dafür müssen sie eine einfache Bewerbung(öffnet im neuen Fenster) ausfüllen. Allzu viele Tester dürften es noch nicht sein: Das Forum für das Projekt weist nur einige Dutzend Beiträge auf, die nicht von Bittorrent selbst stammen.
Das neue Bittorrent Sync soll Dateiverzeichnisse zwischen verschiedenen Geräten synchronisieren, ähnlich wie das Dienste wie Dropbox tun. Anders als bei diesen Cloud-Speichern werden bei Bittorrent Sync die Daten aber nicht auf einem Server zwischengespeichert, sondern direkt von Endgerät zu Endgerät übertragen. Dabei werden sie mit AES256 verschlüsselt. Wie aus dem Forum zum Test hervorgeht(öffnet im neuen Fenster) , werden die Daten nur auf den Geräten des Benutzers gespeichert, und deren Kapazität setzt die Grenze des Speicherplatzes.
Es handelt sich bei dem System also nicht nur um Client-Software, sondern auch um ein Übertragungsprotokoll. Wie das implementiert ist und ob es beispielsweise auf andere Netzstandards aufsetzt, ist noch nicht bekannt. Außer der Bewerbung und einem Forum sind auf den Seiten der Bittorrent Labs keine weiteren Informationen zu dem Projekt zu finden.
Mehrere Clients für Windows, Linux und Mac OS gibt es aber bereits, und auch an die Prozessoren von NAS-Geräten angepasste Versionen existieren laut dem Foreneintrag(öffnet im neuen Fenster) eines Bittorrent-Mitarbeiters. Für die Zukunft sind laut einem weiteren Eintrag(öffnet im neuen Fenster) auch Clients für mobile Geräte geplant.
Das Unternehmen bezeichnet den Test als "Alpha", was auf ein sehr frühes Entwicklungsstadium des Projekts hinweist. Dass aber schon jetzt auch NAS-Geräte unterstützt werden, zeigt, dass es sich um einen sehr universellen Ansatz handelt, bei dem verschiedenste Geräte ihre Daten abgleichen können sollen.