Abo
  • Services:

Bittorrent Sync Alpha: Fast wie Dropbox, aber ohne Limits

Bittorrent hat seine Dropbox-Alternative Bittorrent Sync in einer Alphaversion veröffentlicht, die jeder nutzen kann. Die Software synchronisiert wie Dropbox Ordner, speichert die Daten aber nicht auf Servern des Anbieters, sondern auf den Geräten des Nutzers, einschließlich NAS-Systemen und Linux-Servern.

Artikel veröffentlicht am ,
Bittorrent Sync synchronisiert Dateien zwischen Geräten.
Bittorrent Sync synchronisiert Dateien zwischen Geräten. (Bild: Bittorrent)

Im Januar 2013 stellte Bittorrent seine Storage-Synchronisation Bittorrent Sync das erste Mal vor, ab sofort kann jeder die Software herunterladen und testen. Sie synchronisiert Dateiverzeichnisse zwischen verschiedenen Geräten, ähnlich wie das Dienste wie Dropbox tun. Anders als bei diesen Cloud-Speichern werden bei Bittorrent Sync die Daten aber nicht auf einem Server zwischengespeichert, sondern direkt von Endgerät zu Endgerät übertragen. Dabei werden sie mit AES256 verschlüsselt.

Fast unbegrenzter Speicherplatz

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Stuttgart-Feuerbach
  2. Endress+Hauser InfoServe GmbH+Co. KG, Weil am Rhein

Bittorrent Sync verspricht unbegrenzten Speicherplatz. Das stimmt zwar nicht, dennoch unterscheidet sich Bittorrent Sync hier entscheidend von Dropbox. Denn Bittorrent Sync speichert die Daten nur auf den Geräten des Nutzers, nicht auf Servern des Anbieters. Der verfügbare Speicherplatz hängt also davon ab, wie viel auf den Festplatten der für Bittorrent Sync genutzten Geräte frei ist. Das schließt neben Windows-PCs und Macs auch Linux-Rechner und NAS-Systeme ein.

So erinnert Bittorrent Sync eher an AeroFS als an Dropbox.

P2P-Protokoll zur Synchronisation

Für die Übertragung der Dateien nutzt Bittorrent Sync ein Peer-to-Peer-Protokoll, stellt also direkte Verbindungen zwischen den Geräten her. Das verwendete P2P-Protokoll ähnelt dem bei Bittorrent genutzten Protokoll und teilt große Dateien in kleine Datenblöcke auf, die dann auch von mehreren Geräten übertragen werden können. Zudem werden UDP, NAT Traversal, UPnP Port Mapping und ein Relay-Server verwendet. Befinden sich zwei Geräte im gleichen lokalen Netzwerk, werden die Daten direkt darüber ausgetauscht, ohne Umweg über die Internetverbindung.

Die zu synchronisierenden Ordner können in der Clientsoftware von Bittorrent Sync festgelegt werden. Sobald ein Ordner hinzugefügt wird, erzeugt die Software ein sogenanntes "Secret", eine zufällige Zeichenkette mit 32 Zeichen. Damit ein Ordner mit seinen Daten auf einem anderen Gerät landet, muss dort dieses Secret eingegeben werden. Auf diesem Weg können Daten auch mit Freunden ausgetauscht werden. Sie werden dann direkt übertragen, ohne dass sie erst auf einen Server hochgeladen werden müssen.

Einweg- und Einmalsecrets

Dabei unterstützt die aktuelle Version von Bittorrent Sync auch eine Einwegsynchronisation: Dazu wird ein spezielles Secret generiert, über das nur lesend auf die Daten zugegriffen werden kann. Änderungen auf anderen Geräten werden dann nicht zurück zur Originalquelle übertragen. Zudem gibt es Einmalsecrets: Diese lassen sich nur einmal nutzen, um ein Gerät hinzuzufügen.

Da Bittorrent Sync auch für Linux und für NAS-Systeme verfügbar ist, können Nutzer auch dann auf ihre Daten zugreifen, wenn ihr Rechner einmal abgeschaltet ist. Neben dem heimischen NAS lässt sich dazu auch ein gemieteter Root-Server verwenden, der je GByte deutlich günstiger ist als Cloud-Dienste wie Dropbox.

Im Rahmen eines ersten geschlossenen Alphatests haben mehr als 20.000 Tester Bittorrent Sync ausprobiert und mehr als 200 TByte an Daten synchronisiert. Ab sofort kann jeder die Alphasoftware Bittorrent Sync herunterladen und testen. Sie steht für Windows, Linux und Mac OS X bereit. Die Linux-Version funktioniert laut Anbieter auch auf diversen NAS-Systemen, darunter Geräte von Synology, Western Digital (WD), Iomega, D-Link und QNAP.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 199€ (Vergleichspreis 265,99€)
  2. 269€ (Vergleichspreis 319€)HP Pavilion 32
  3. 3,82€

tingelchen 26. Apr 2013

Hmm.... da gibt es dann wohl noch Klärungsbedarf :)

Vollstrecker 25. Apr 2013

owncloud http://owncloud.org/

eyespeak 25. Apr 2013

Ich hab das so verstanden das wenn "use Tracker Server" auf dem folder aus ist, müssen...

mbirth 24. Apr 2013

Laut http://forum.bittorrent.com/topic/17150-collision-management/ wird die jeweils...

Der Spatz 24. Apr 2013

Hier sind die langsamen geschwindigkeiten wenigstens noch erwähnt. https://ebs08.telekom...


Folgen Sie uns
       


HP Z2 Mini Workstation - Test

Die Z2 Mini Workstation G3 kann uns im Test überzeugen - und das nicht als sehr schnelle Maschine, sondern als gut durchdachtes Gesamtkonzept.

HP Z2 Mini Workstation - Test Video aufrufen
P20 Pro im Kameratest: Huaweis Dreifach-Kamera schlägt die Konkurrenz
P20 Pro im Kameratest
Huaweis Dreifach-Kamera schlägt die Konkurrenz

Mit dem P20 Pro will Huawei sich an die Spitze der Smartphone-Kameras katapultieren. Im Vergleich mit der aktuellen Konkurrenz zeigt sich, dass das P20 Pro tatsächlich über eine sehr gute Kamera verfügt: Die KI-Funktionen können unerfahrenen Nutzern zudem das Fotografieren erleichtern.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Android Huawei präsentiert drei neue Smartphones ab 120 Euro
  2. Wie Samsung Huawei soll noch für dieses Jahr faltbares Smartphone planen
  3. Porsche Design Mate RS Huawei bringt 512-GByte-Smartphone für 2.100 Euro

Ryzen 7 2700X im Test: AMDs Zen+ zieht gleich mit Intel
Ryzen 7 2700X im Test
AMDs Zen+ zieht gleich mit Intel

Der neue Ryzen 7 2700X gehört zu den schnellsten CPUs für 300 Euro. In Anwendungen schlägt er sich sehr gut und ist in Spielen oft überraschend flott. Besonders schön: die Abwärtskompatibilität.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Ryzen 2400GE/2200GE AMD veröffentlicht sparsame 35-Watt-APUs
  2. AMD-Prozessor Ryzen-Topmodell 7 2700X kostet 320 Euro
  3. Spectre v2 AMD und Microsoft patchen CPUs bis zurück zum Bulldozer

Physik: Maserlicht aus Diamant
Physik
Maserlicht aus Diamant

Ein Stickstoff-Fehlstellen-basierter Maser liefert kontinuierliche und kohärente Mikrowellenstrahlung bei Raumtemperatur. Eine mögliche Anwendung ist die Kommunikation mit Satelliten.
Von Dirk Eidemüller

  1. Colorfab 3D-gedruckte Objekte erhalten neue Farbgestaltung
  2. Umwelt China baut 100-Meter-Turm für die Luftreinigung
  3. Crayfis Smartphones sollen kosmische Strahlung erfassen

    •  /