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Bittorrent-Index: Isohunt.com schließt und zahlt 110 Millionen US Dollar
(Bild: Isohunt/Screenshot: Golem.de)

Bittorrent-Index Isohunt.com schließt und zahlt 110 Millionen US Dollar

Mit Isohunt verschwindet einer der großen Bittorrent-Indizes aus dem Internet. Die MPAA überzog den Betreiber seit 2006 mit Klagen.

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Die US-Filmbranchenorganisation Motion Picture Association of America (MPAA) hat die Schließung des Bittorrent-Indexes Isohunt.com durchgesetzt. Das gab die MPAA bekannt (PDF). Eine entsprechende außergerichtliche Einigung sei mit dem Betreiber Gary Fung erzielt worden.

Fung verpflichtete sich, den Filmstudios 110 Millionen US-Dollar zu zahlen und den Index aus dem Internet zu nehmen.

Fung erklärte in seinem Blog: "Es ist traurig zu sehen, wie meine Schöpfung verschwindet. Aber ich habe einen guten Kampf geführt, ich bin den Weg bis ans Ende gegangen, und ich bin mir treu geblieben. 10,5 Jahre Isohunt waren eine lange Zeit. Es begann als eine Hobbyprogrammierung in meiner Studienzeit und wurde dann so, so viel mehr." Er wolle sich neuen Projekten zuwenden, erklärte Fung.

Die MPAA hatte im Jahr 2006 begonnen, juristisch gegen Isohunt.com vorzugehen. Isohunt ist kein Bittorrent-Tracker, sondern eine Suchmaschine, die in verschiedenen Trackern Inhalte findet. Doch die MPAA erreichte im März 2013 einen wichtigen juristischen Erfolg, als der 9. Circuit Court of Appeals entschied, dass "Fung seinen Dienst mit dem Ziel anbietet, urheberrechtsverletzendes Material zu bewerben."

Der Bittorrent-Index ist einer der größten im Internet. Laut Angaben des Betreibers vom 13. Juni 2012 wurden darüber Inhalte mit einem Volumen von 14,11 PByte ausgetauscht. Nach Angaben von Alexa.com ist Isohunt auf Platz 426 der größten Webseiten weltweit. Für Deutschland ist das Alexa-Ranking nur bedingt aussagekräftig.

MPAA-Chef Chris Dodd bezeichnete die Einigung als "einen großen Schritt vorwärts". Damit werde eine klare Botschaft an alle gesandt, die ein Geschäftsmodell rund um die Beihilfe zu Urheberrechtsverletzungen aufbauten.


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Anonymer Nutzer 19. Okt 2013

Wayne? Soll das jetzt verwerflich sein? JEDER Provider und Server Anbieter verdient Geld...

Anonymer Nutzer 19. Okt 2013

Naja, wenn ich jetzt nur mal an die USA denke und deren Megaeimer für Popkorn, die man...

Noren 18. Okt 2013

Weil die Medien heutzutage überteuert angeboten werden und meistens nur Profit im...


Aktuelle Technik-Nachrichten » Digitalweek.de / 18. Okt 2013



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