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Bitte und Danke: Burger King will Kundenfreundlichkeit mit KI bewerten

Ein Sprachassistent soll Burger-King-Angestellte bei der Zubereitung von Speisen unterstützen und deren Freundlichkeit überwachen.
/ Mike Faust
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Burger King will seine KI-gestützte Asisstant-Plattform bis Ende 2026 in allen Filialen in den USA einführen. (Bild: NIKLAS HALLE'N/AFP via Getty Images)
Burger King will seine KI-gestützte Asisstant-Plattform bis Ende 2026 in allen Filialen in den USA einführen. Bild: NIKLAS HALLE'N/AFP via Getty Images

Burger King plant die Einführung eines KI-Chatbots namens Patty, der in die Headsets von Angestellten integriert werden soll. Wie The Verge berichtet(öffnet im neuen Fenster) , soll Patty Teil der Burger-King-Assistant-Plattform werden und die Mitarbeiter bei der Zubereitung von Speisen unterstützen sowie deren Interaktion mit Kunden bewerten.

Der Chief Digital Officer von Burger King, Thibault Roux, erklärte The Verge, dass das Unternehmen sein KI-System mit von Kunden und Franchise-Nehmern gesammelten Informationen trainiert habe. Patty soll erkennen können, ob Angestellte Willkommen bei Burger King, Bitte und Danke sagen.

Filialmanager sollen bei der KI anschließend erfragen können, wie freundlich ihre Filiale abschneidet. Roux bezeichnet Patty als Coaching-Tool und ergänzt, dass man auch daran arbeite, den Gesprächston zu erkennen. Unterstützung bei der Entwicklung von Patty erhält Burger King von OpenAI.

Assistant-Plattform soll alle Geschäftsbereiche bündeln

Patty soll als Stimme der Assistant-Plattform dienen, die Daten aus Drive-Thru-Gesprächen, Küchengeräten, dem Warenbestand und anderen Bereichen des Geschäfts bündelt. Mitarbeiter sollen zukünftig erfragen können, wie viele Streifen Speck auf einen bestimmten Burger gehören oder auch wie die Milchshake-Maschine gereinigt wird.

Filialmanager sollen zudem von Patty darüber benachrichtigt werden, wenn eine Maschine außer Betrieb ist oder Artikel ausverkauft sind. Letzteres sorgt zudem automatisch dafür, dass die digitale Speisekarte aktualisiert und das nicht verfügbare Produkt daraus entfernt wird.

Roux sagte weiter, dass man mit der Plattform experimentiere, es aber immer noch ein riskantes Vorhaben sei. "Nicht jeder Gast ist dafür bereit" , so Roux. Die Web- und App-Plattform soll bis Ende 2026 in allen Filialen in den USA eingeführt sein und Patty derweil in einem Pilotversuch in 500 Restaurants getestet werden.

Ein ähnliches Konzept verfolgt McDonalds bereits seit längerem . Im Jahr 2024 scheiterte ein Versuch, KI bei der Bestellaufnahme einzusetzen, mit abstrusen Fehlinterpretationen des Systems .


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