Abo
  • Services:
Anzeige
Screenshot von Bitscope DSO
Screenshot von Bitscope DSO (Bild: Alexander Merz/Golem.de)

Nur eingeschränkt mobil

Auf einen geplanten Test der Software auf einem Raspberry Pi mit aufgestecktem Touchdisplay, wie zum Beispiel von Watterott, haben wir dann allerdings verzichtet. Die Displayansteuerung selbst erfordert schon eine gewisse Rechenzeit; zusammen mit der Bedienung der Bitscope-Software dürfte das das Raspberry Pi dauerhaft in Grenzbereiche treiben. Das ist vor allem deshalb schade, weil es eine echte kleine und mobile Kombination abgegeben hätte.

Anzeige

Wer den Programmieraufwand nicht scheut, kann allerdings Prüfscripte oder Logging-Skripte in C oder Python schreiben und diese per Kommandozeile ausführen. Dann sollte es auch mit dem Minidisplay klappen. Spontane Messungen und Prüfungen sind dadurch allerdings nur bedingt möglich.

Preis und Verfügbarkeit

Das Bitscope Micro ist in Deutschland über Farnell verfügbar und kostet dort 109 Euro. Die notwendige Software kann für alle unterstützten Betriebssysteme kostenlos und ohne Registrierungszwang von der Webseite des Herstellers heruntergeladen werden.

Fazit

Ein professionelles und deutlich teureres Oszilloskop oder einen Logic Analyzer im Labor kann das Bitscope Micro nicht ersetzen - das soll es auch gar nicht. Als Zweit- oder Drittgerät im Feldeinsatz, das aufgrund seiner geringen Größe dauerhaft in der Laptoptasche oder der Werkzeugkiste verbleiben kann, dürfte es aber durchaus Anhänger finden. Insbesondere, weil es, abgesehen von einem Laptop und den Sonden, keines weiteren Zubehörs oder einer Stromsteckdose bedarf.

Als Erstgerät eignet es sich hingegen nur für ambitionierte Elektroniklaien, denen größere Geräte schlicht zu teuer sind oder die gebrauchten Geräten auf Ebay & Co nicht über den Weg trauen. Um einen Blick auf eine Datenübertragung per I2C oder SPI zu werfen oder zu prüfen, ob ein PWM-Signal tatsächlich korrekt zum richtigen Zeitpunkt erzeugt wird, reichen die Fähigkeiten des Bitscope Micro aus. Es deckt damit typische Probleme bei kleineren Bastelprojekten mit einem Arduino oder Raspberry Pi ab.

Und so sollte der Verweis des Herstellers auf das Raspberry Pi auch eher verstanden werden - als Rechner für die Analyse von Signalen ist es maximal als Notbehelf brauchbar, regelmäßig auf dieser Basis arbeiten will niemand.

 Zähes Messen mit dem Raspberry Pi

eye home zur Startseite
iceananas 11. Jan 2015

Du hast die Anzahl der aufgestapelten iphones vergessen.

EQuatschBob 09. Jan 2015

Ich habe wirklich keine Lust mehr auf Firmen wie NI, die zwar gute Hardware liefern, aber...

tritratrulala 09. Jan 2015

Für 100 EUR hab ich zuletzt ein billiges älteres Gerät von UNI-T erstanden. Man mag...

pythoneer 09. Jan 2015

Da muss ich dir recht geben. Als "Spielzeug" zu teuer und für ein ambitioniertes Hobby...

derdiedas 09. Jan 2015

Das beste am Rigol ist, das man es recht einfach auf die 100MHz Variante "hacken...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Dataport, Altenholz / Kiel
  2. L-Bank Staatsbank für Baden-Württemberg, Karlsruhe
  3. Zentrum Bayern Familie und Soziales, München, Bayreuth
  4. Worldline GmbH, Aachen


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 39,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  2. (u. a. Reign, Person of Interest, Gossip Girl, The Clone Wars)
  3. (u. a. The Revenant 7,97€, James Bond Spectre 7,97€, Der Marsianer 7,97€)

Folgen Sie uns
       


  1. Mobile-Games-Auslese

    Weltraumkartoffel und Bilderbuchwanderung für mobile Spieler

  2. Experten fordern Grenzen

    Smartphones können Kinder krank machen

  3. Wifi4EU

    EU will kostenlose WLAN-Hotspots fördern

  4. In eigener Sache

    Studentenrabatt für die große Quantenkonferenz von Golem.de

  5. Obsoleszenz

    Apple repariert zahlreiche Macbooks ab Mitte 2017 nicht mehr

  6. Komplett-PC

    In Nvidias Battleboxen steckt AMDs Ryzen

  7. Internet

    Cloudflare macht IPv6 parallel zu IPv4 jetzt Pflicht

  8. Square Enix

    Neustart für das Final Fantasy 7 Remake

  9. Agesa 1006

    Ryzen unterstützt DDR4-4000

  10. Telekom Austria

    Nokia erreicht 850 MBit/s im LTE-Netz



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Calliope Mini im Test: Neuland lernt programmieren
Calliope Mini im Test
Neuland lernt programmieren
  1. Arduino Cinque RISC-V-Prozessor und ESP32 auf einem Board vereint
  2. MKRFOX1200 Neues Arduino-Board erscheint mit kostenlosem Datentarif
  3. Creoqode 2048 Tragbare Spielekonsole zum Basteln erhältlich

Tado im Langzeittest: Am Ende der Heizperiode
Tado im Langzeittest
Am Ende der Heizperiode
  1. Wemo Belkin erweitert Smart-Home-System um Homekit-Bridge
  2. Speedport Smart Telekom bringt Smart-Home-Funktionen auf den Speedport
  3. Tapdo Das Smart Home mit Fingerabdrücken steuern

Blackberry Keyone im Test: Tolles Tastatur-Smartphone hat zu kurze Akkulaufzeit
Blackberry Keyone im Test
Tolles Tastatur-Smartphone hat zu kurze Akkulaufzeit
  1. Blackberry Keyone kommt Mitte Mai
  2. Keyone Blackberrys neues Tastatur-Smartphone kommt später

  1. Re: 2020!? Und die Personalien?

    Dwalinn | 09:25

  2. Re: Akkuproblem noch viel schlimmer als bei PKW!

    tomatentee | 09:25

  3. Was Hans schon nicht kann...

    AngryFrog | 09:23

  4. Brechend: Die Dosis macht das Gift

    MrHurz | 09:23

  5. Ich fänds gut

    dabbes | 09:21


  1. 09:25

  2. 09:08

  3. 08:30

  4. 08:21

  5. 07:17

  6. 18:08

  7. 17:37

  8. 16:55


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel