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Zähes Messen mit dem Raspberry Pi

Dass die Programme mit aktueller Gigahertz-Hardware in angemessener Geschwindigkeit laufen, bedurfte keines ausführlichen Tests. Doch erfahrungsgemäß ist das Raspberry Pi beim Betrieb mit einer grafischen Oberfläche keine Rakete. Deshalb konzentrierten wir uns darauf.

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Alle Bitscope-Programme für das Raspberry Pi können über die Webseite heruntergeladen werden. Bei den "Production"-Versionen wird für die ARM-Plattform lediglich Bitscope DSO angeboten. Deshalb muss im Auswahlformular unter Release Version "Development" ausgewählt werden. Dann werden auch die übrigen Programme angeboten. Trotz des Betastatus haben wir keine Instabilitäten festgestellt. Lediglich der jeweils beim Programmstart wegzuklickende Beta-Infodialog nervt.

Bitscope stellt ein Testprogramm namens Display bereit, mit dem ein Rechner daraufhin getestet werden kann, ob seine Grafikperformance ausreicht, um die Messergebnisse darzustellen. Laut diesem Programm ist die Performance des Raspberry Pi nicht überragend, reicht aber für eine halbwegs flüssige Darstellung. Unseren Test führten wir mit einer frischen Raspbian-Installation durch.

Die Programme sind identisch mit den Versionen für andere Betriebssysteme, sie setzen auf einer gemeinsamen Softwarebasis auf. Diese Abstraktion scheint aber die Ursache für das grundlegende Problem mit den Bitscope-Programmen auf dem Raspberry Pi zu sein. Nicht nur der jeweilige Programmstart dauert eine halbe Ewigkeit, auch Benutzeraktionen mit den Programmoberflächen gestalten sich sehr zäh. Die Bedienung setzt sehr auf Kontextmenüs per Rechtsklick mit der Maus. Zwischen dem Klick und dem Erscheinen des Menüs können schon ein paar Sekunden vergehen, unabhängig vom Menüinhalt. Die Prozessorauslastung erreicht dabei auch sporadisch die 100 Prozent.

Positiv herauszuheben ist aber die dynamische Darstellung der Ergebnisse. Die Grafik ist zwar nicht ganz ruckelfrei, aber brauchbar. Ohne Benutzerinteraktion hält sich auch die Prozessorauslastung in Grenzen. Wir ließen das Raspberry Pi mehr als eine Stunde lang ein PWM-Signal in Bitscope DSO darstellen. Der Prozessor hat sich dabei nicht merklich erwärmt.

Neben der Oszilloskop-Funktion haben wir auch den Logic Analyzer ausprobiert, um eine I2C-Verbindung zu überwachen. Das Programm zeigt hier nicht nur den reinen Signalverlauf, sondern "übersetzt" die Signale auch in die konkreten Werte. Dem Kommunikationsverlauf über I2C konnten wir problemlos folgen, lediglich der kleine Sample-Speicher des Bitscope Micro machte sich hier negativ bemerkbar.

 Bitscope Micro im Test: Oszilloskop und Logic Analyzer für den BastelrechnerNur eingeschränkt mobil 
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iceananas 11. Jan 2015

Du hast die Anzahl der aufgestapelten iphones vergessen.

EQuatschBob 09. Jan 2015

Ich habe wirklich keine Lust mehr auf Firmen wie NI, die zwar gute Hardware liefern, aber...

tritratrulala 09. Jan 2015

Für 100 EUR hab ich zuletzt ein billiges älteres Gerät von UNI-T erstanden. Man mag...

pythoneer 09. Jan 2015

Da muss ich dir recht geben. Als "Spielzeug" zu teuer und für ein ambitioniertes Hobby...

derdiedas 09. Jan 2015

Das beste am Rigol ist, das man es recht einfach auf die 100MHz Variante "hacken...


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