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Bitkom: Jeder achte Onlinekauf wird zurückgeschickt

Die Zahl der Retouren bei Onlinekäufen ist gestiegen. Gleichzeitig sind Rückgaben Teil des sehr profitablen Geschäftsmodells der großen Onlinehändler.

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Onlineshopping läuft meist bei Amazon ab.
Onlineshopping läuft meist bei Amazon ab. (Bild: Lionel Bonaventure/AFP/Getty Images)

In Deutschland werden Online-Einkäufe immer häufiger zurückgeschickt, gegenwärtig ist jeder achte Onlinekauf (12 Prozent) betroffen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des IT-Branchenverbands Bitkom, die am 27. Dezember 2018 vorgelegt wurde. Vor zwei Jahren lag der Anteil der Retouren noch bei 10 Prozent.

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Nahezu ein Drittel der Onlinekäufer (32 Prozent) schickt höchstens jeden zehnten Einkauf zurück. Etwas mehr als jeder Vierte (27 Prozent) sendet 10 bis 25 Prozent aller Onlinebestellungen zurück. 14 Prozent aller Befragten lassen sogar mehr als 25 Prozent aller Einkäufe zurückgehen.

Jeder zweite Onlineshopper (51 Prozent) gibt an, Waren im Internet hin und wieder mit der festen Absicht zu bestellen, diese wieder zurückzuschicken, etwa um Kleidung in verschiedenen Größen auszuprobieren. 28 Prozent tun dies selten, 17 Prozent manchmal und 6 Prozent sogar regelmäßig. Die Umfrage im Auftrag des Bitkom unter 1.054 Onlinekäufern ist den Angaben zufolge repräsentativ.

Frauen geben viel Kleidung zurück

"Die Retourequoten sind gerade in speziellen Warengruppen wie bei Kleidung enorm hoch und steigen von Jahr zu Jahr", sagte Bitkom-Expertin Julia Miosga. Die meisten Retouren kommen von 14- bis 29-jährigen Online-Shoppern: Bei ihnen landen 18 Prozent aller Online-Bestellungen wieder beim Versender. Auch Frauen schicken mit 15 Prozent und damit jedem siebten Einkauf überdurchschnittlich viel zurück. Männer geben nicht einmal jeden zehnten Einkauf zur Retoure (9 Prozent). Laut einem Bericht der Welt belaufen sich die Kosten für eine Rücksendung Schätzungen zufolge auf durchschnittlich zehn Euro. Längst nicht alle Sendungen lassen sich wieder so aufarbeiten, dass sie wieder in den normalen Verkauf gehen. Händler verkaufen diese Ware oft an Retouren-Aufkäufer weiter, spenden sie oder geben sie in den Personalverkauf.

Die Gewährleistung (Sachmängelhaftung) ist gesetzlich festgeschrieben und gilt zwischen dem Händler und dem Kunden. Garantie wird dagegen meist vom Hersteller zusätzlich und freiwillig für ein Produkt angeboten.

Hat eine Ware innerhalb der ersten sechs Monate nach dem Kauf oder der Übergabe des Gegenstands einen Mangel, muss der Käufer innerhalb dieser Zeit lediglich beweisen, dass dem Kaufgegenstand tatsächlich ein Mangel anhaftet. Ein gesetzliches Umtauschrecht existiert nur im Fernabsatzgeschäft, im stationären Handel ist die Rechtslage anders.



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ML82 29. Dez 2018

das nennt man markt, sich einig sein/absprechen wäre ein kartell, das unnötig hohe preise...

plutoniumsulfat 28. Dez 2018

Gerade wenn man keine Standardmaße hat, bietet der Laden erhebliche Vorteile: Ich kann...

elknipso 28. Dez 2018

Das ist sogar eine sehr gute Idee. Ich kaufe mittlerweile das meiste auch online, außer...

elknipso 28. Dez 2018

Bei Kleidung führt kein Weg um eine Bestellung in mehreren Größen und Rückgaben. Das...

Vinnie 28. Dez 2018

Mehr scchicken wir nicht zurück. Diese 1% setzen sich zusammen aus: -1) falsche Angaben...


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