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Der Kryptowährung Bitcoin stehen grundlegende Änderungen bevor, die bereits zu einer Spaltung führten.
Der Kryptowährung Bitcoin stehen grundlegende Änderungen bevor, die bereits zu einer Spaltung führten. (Bild: Jörg Thoma/Golem.de)

Bitcoin wird zukunftsfähig

Besonders wichtig ist eine kleine Änderung in Bitcoins Skriptsprache: Künftig wird die verwendete Versionsnummer im Protokoll vermerkt. Diese zunächst unscheinbar anmutende Funktion ermöglicht auch komplexe Änderungen, die dann leichter umgesetzt werden können, indem einfach die Versionsnummer der Skriptsprache erhöht wird. Dieses Update ist beispielsweise für die geplanten Off-Chain-Transaktionen wichtig, etwa die P2P-Lösung Lightning Network. Sie sollen Transaktionen außerhalb der Blockchain ermöglichen, etwa zwischen Nutzern, die regelmäßig Zahlungen untereinander tätigen. Dazu stellen die Teilnehmer Guthaben innerhalb des Lightning Networks zur Verfügung. Einzelne Transaktionen im Lightning Network werden nicht in der Blockchain vermerkt. Die erweiterte Skriptsprache kann auch für Smart Contracts genutzt werden. Sie können in dem durch Segwit frei gewordenen Platz in den Blöcken untergebracht werden.

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Segwit2x soll dann im Laufe des Herbsts die offizielle Blockgröße tatsächlich von ein auf zwei MByte anheben und so Blockweights mit Signaturdaten von bis zu acht MByte ermöglichen. Hier handelt es sich aber tatsächlich um einen Hard Fork, der ab dem Zeitpunkt seiner Aktivierung keine Rückwärtskompatibilität zulässt.

Größere Blöcke sollen es sein

Das jetzt eingeführte Segwit ist letztendlich ein Kompromiss. In der zuvor teilweise hitzig geführten Diskussion um die Erhöhung der Blockgröße gab es mehrere Lager, die sich spinnefeind waren. Schürfer waren zeitweise erbitterte Gegner eines Updates. Sie fürchteten Einbußen bei den Transaktionsgebühren, die an sie als Belohnung für das Schürfen eines Blocks gehen. Denn um Transaktionen zu beschleunigen, zahlen nicht wenige Bitcoin-Besitzer mehr, um an anderen vorbei ihre Transaktion in dem nächsten freien Block zu landen. Befürwortern ist die aktuelle Lösung mit dem Blockweight zu zaghaft. Sie fordern die radikale Anhebung der Blocksize auf acht MByte. Viele befürchteten, die unversöhnlichen Kontrahenten könnten die Blockchain in so viele Splittergruppen aufteilen, dass Bitcoin nur noch von einer kleinen Minderheit unterstützt wird und in der Versenkung verschwindet.

So weit kam es dann aber doch nicht. Fast 90 Prozent aller Schürfer und Mining-Pools stimmten zumindest Segwit zu. Die Erhöhung der Blockgröße dürfte vor allem die Schürfer besänftigt haben, die jetzt mehr Transaktionen in einem Block unterbringen können. Die Anhänger einer größeren Blocksize dürften sich mit der geplanten Aktualisierung Segwit2x zumindest vorläufig zufriedengeben.

 Mehr Sicherheit und weitere KleinigkeitenBitcoin Cash wagt die Gabelung 

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TrudleR 06. Aug 2017

Wie gesagt, es geht um eine private Blockchain.

ElMario 05. Aug 2017

Es hat fast schon etwas religiöses. Sagt man etwas "Negatives" über Bitcoin/Etherum...

My2Cents 04. Aug 2017

Ne, mit Muscheln und Blättern...

TrudleR 03. Aug 2017

Die Miner haben teilweise keinen Plan, was sie tun. Sie schliessen sich Mining-Pools an...

TrudleR 03. Aug 2017

Ethereums Hype ist vorbei, die meisten Leute wissen es nur noch nicht. NEM ist der...



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