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Der Kryptowährung Bitcoin stehen grundlegende Änderungen bevor, die bereits zu einer Spaltung führten.
Der Kryptowährung Bitcoin stehen grundlegende Änderungen bevor, die bereits zu einer Spaltung führten. (Bild: Jörg Thoma/Golem.de)

Ausgelagerte Signaturen schaffen mehr Platz in der Blockchain

Einen wesentlichen Anteil der Daten einer Transaktion haben die Signaturen, also die digitalen Unterschriften der Transaktionsteilnehmer. Sie nehmen etwa 60 Prozent des Platzes in den Blöcken in Anspruch. Mit dem Segwit-Update werden die Signaturen (Scriptsig) ausgelagert. Daher der Name: Segregated Witness bedeutet so viel wie abgetrennter oder ausgelagerter Zeuge. Dadurch wird mehr Platz in den Blöcken frei und damit können dort mehr Transaktionen untergebracht werden.

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Mit Segwit soll die Begrenzung von Blöcken auf ein MByte ebenfalls wegfallen. Künftig sollen maximal vier MByte große Blöcke geschürft werden können. Für Miner gibt es nach der neuen Definition keine Blocksize mehr, sondern einen sogenannten Blockweight. Dieser Blockweight muss der Formel 3 * Transaktionsdaten ohne Signaturdaten + komplette Transaktionsdaten kleiner/gleich 4 MByte folgen. Zu den Daten, die nicht wie Signaturen ausgelagert werden dürfen, gehören unter anderem die Transaktions-ID (Txid), der Sender und Empfänger der Bitcoin sowie der Betrag.

Graduelle Umsetzung in Bitcoins Blockchain

Damit die Kompatibilität zu den Bitcoin-Knoten erhalten bleibt, die noch kein Segwit unterstützen, dürfen in Blöcken zusammengefasste Nicht-Segwit-Daten jedoch weiterhin nicht größer sein als ein MByte. So soll eine graduelle Einführung (Soft Fork) der neuen, größeren Blockgröße ermöglicht werden. Dazu werden die Signaturdaten einfach an das Ende einer Transaktion verlagert und von den Knoten ignoriert, ohne dass die Transaktion selbst ungültig wird. Ein neuer Segwit-Block, der komplett ohne Signaturdaten erstellt wird, enthält demnach aus Sicht der noch nicht aktualisierten Knoten vier maximal ein MByte große Blöcke.

Die Gewichtung durch den Blockweight soll auch dafür sorgen, dass Miner nicht gleich reihenweise vier MByte große Blöcke generieren. Bei einer riesigen Segwit-Transaktion, die an die Grenze von vier MByte reicht, würden die reinen Transaktionsdaten dennoch weit weniger als ein MByte betragen, der Rest wären Signaturdaten. Für einen Schürfer würde sich die Integration einer solchen Transaktion nur lohnen, wenn er dafür eine horrend hohe Transaktionsgebühr erhält.

Die erwartete effektive Blockgröße liegt aber ohnehin deutlich unter dem maximalen Wert von vier MByte. Durch die Gewichtung gehen die Segwit-Macher davon aus, dass neue Segwit-Blöcke zwischen 1,6 und 2 MByte groß sein werden. Der, durch die Auslagerung der Signaturdaten frei gewordene Platz kann später auch weitere Daten aufnehmen, etwa für ausgelagerte sogenannte Off-Chain-Transaktionen oder Smart Contracts. Gleichzeitig löst die mit Segwit eingeführte Auslagerung auch weitere Probleme.

 Bitcoins Segwit-Update: Eine Kryptowährung wird in kleinen Schritten revolutioniertMehr Sicherheit und weitere Kleinigkeiten 

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TrudleR 06. Aug 2017

Wie gesagt, es geht um eine private Blockchain.

ElMario 05. Aug 2017

Es hat fast schon etwas religiöses. Sagt man etwas "Negatives" über Bitcoin/Etherum...

My2Cents 04. Aug 2017

Ne, mit Muscheln und Blättern...

TrudleR 03. Aug 2017

Die Miner haben teilweise keinen Plan, was sie tun. Sie schliessen sich Mining-Pools an...

TrudleR 03. Aug 2017

Ethereums Hype ist vorbei, die meisten Leute wissen es nur noch nicht. NEM ist der...



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