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Bitcoin unter 60.000 US-Dollar: Kryptoanleger glauben weiter an hohe Gewinne

Die jüngsten Verluste beim Bitcoin stören die Anleger nicht. Deutsche Krypto-Fans erwarten einen Kurs von 538.000 US-Dollar bis Ende 2030.
/ Friedhelm Greis und dpa
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Der Bitcoin-Kurs hat seit seinem Allzeithoch die Hälfte seines Wertes verloren. (Bild: Joao Luiz Bulcao Hans Lucas/Reuters)
Der Bitcoin-Kurs hat seit seinem Allzeithoch die Hälfte seines Wertes verloren. Bild: Joao Luiz Bulcao Hans Lucas/Reuters

Nach dem alljährlichen internationalen Crypto Survey des Beratungsunternehmens Strategy& haben nur gut 17 Prozent der Anleger ihre Investments im Januar und Februar 2026 reduziert, als die Kryptowährungen besonders schnell an Wert verloren. Doch 20 Prozent erhöhten ihre Positionen sogar, und immerhin fast 36 Prozent verkauften zwar anfänglich – legten nach den Kursrutschen jedoch wieder nach.

Das zur Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC gehörende Unternehmen ließ im März und April 2026 rund 2.500 Kryptoanleger in fünf Ländern befragen: USA, Deutschland, Niederlande, Saudi-Arabien und Vereinigte Arabische Emirate. Zwei Drittel der Befragten sind Kleinanleger, die höchstens 10.000 US-Dollar beziehungsweise Euro für Kryptokäufe ausgegeben haben.

Kurs fällt unter 60.000 US-Dollar

Bitcoin hatte im Oktober 2025 ein Allzeithoch von mehr als 120.000 US-Dollar erreicht, bis Anfang Februar 2026 hatte die virtuelle Währung dann in US-Dollar nahezu die Hälfte ihres Werts verloren, im Euroraum dank Wechselkurseffekts sogar mehr als die Hälfte. Seither ist es mit einigen Aufs und Abs nicht mehr aufwärtsgegangen, am 5. Juni 2026 fiel der Kurs zeitweise unter 60.000 US-Dollar(öffnet im neuen Fenster).

Doch die Mehrheit der Kryptoanleger ist offenbar überzeugt, dass das nur ein Zwischentief ist. Die 500 deutschen Befragten hoffen im Schnitt auf einen Bitcoin-Preis von rund 538.000 US-Dollar bis Ende 2030. Damit sind die hiesigen Anleger sogar vergleichsweise zurückhaltend: Im Schnitt der fünf Länder hoffen die Befragten sogar auf einen Kurs von rund 854.000 US-Dollar.

"Krypto-Anleger und -anlegerinnen bleiben 'True Believers'", sagte Philipp Wackerbeck, einer der Autoren der Studie und globaler Leiter des Bereichs Finanzdienstleistungen bei Strategy&, und fügte hinzu: "Sie halten trotz Crash und Kursschwankungen an den eigenen Beständen fest, denken langfristig und entwickeln ein Anlageverhalten, das sich immer mehr dem Umgang mit traditionellen Anlageklassen wie Aktien oder Fonds annähert."


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