Abo
  • Services:

Bitcoin Unsichere virtuelle Geldbörsen unter Android

Auf Grund einer Schwachstelle in dem Zufallszahlengenerator in Android gelten sämtliche dort verwendeten virtuellen Geldbörsen als unsicher.

Alle Bitcoin-Wallet-Apps sind unsicher und können gestohlen werden. So lautet eine Warnung auf der Webseite Bitcoin.org. Grund dafür ist eine Schwäche im Zufallszahlengenerator von Android, der einen ungenügend starken Schlüssel für die virtuellen Geldbeutel erstellt. Die privaten Schlüssel, die von Coinbase oder Mt Gox generiert wurden, sind nicht betroffen, da sie nicht von Android-Smartphones generiert wurden.

Anwendern wird geraten, ein Update der Apps abzuwarten, die das Problem beheben sollen. Danach sollten Anwender eine neue Bitcoin-Adresse mit einem sicheren Schlüssel generieren. Anschließend sollte das gesamte Bitcoinvermögen mit der neuen Adresse versehen und an sich selbst zurückgeschickt werden. Die neue Adresse muss auch sämtlichen Nutzern mitgeteilt werden, die eine bisherige Adresse gespeichert haben.

Erste Updates erschienen

Inzwischen haben die Entwickler von Bitcoin Wallet eine Betaversion eines Updates bereitgestellt. Andere Apps wie von blockchain.info, Bitcoinspinner oder Mycelium Wallet warten noch auf Aktualisierungen. Das Bitcoin-Wallet-Update erzeugt automatisch einen neuen sicheren Schlüssel samt Adresse und überträgt das Bitcoin-Guthaben. Die Entwickler empfehlen, sofort ein aktuelles Backup zu erstellen.

Da der alte unsichere Schlüssel gelöscht wird, sollten Nutzer zur Sicherheit auch alte Backups behalten. Allerdings sollten sie den alten Schlüssel nicht erneut importieren. Sollte die virtuelle Geldbörse noch unbestätigte Transaktionen aufweisen oder die Rotation des eigenen Guthabens nicht funktionieren, empfehlen die Entwickler, den Blockchain neu einzulesen.

Nachtrag vom 15. August 2013

Google hat die Schwachstelle in Android mittlerweile bestätigt. Ursache ist eben der Zufallszahlengenerator in Android, der einen ungenügend starken Schlüssel erzeugt. Google gibt Entwicklern Hinweise, wie sie ihre Apps überarbeiten können, um das Problem zu umgehen. Zugleich wurde der Fehler mit einem Patch beseitigt, der auch Geräteherstellern zur Verfügung gestellt wurde. Es dürfte aber einige Zeit dauern, bis die Hersteller Updates für ihre Geräte verteilt haben.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,95€
  2. 23,49€
  3. 12,49€

George99 15. Aug 2013

Das Gegenteil deiner Aussage ist, dass mehr als 1% das Update erhalten werden ;) Da...


Folgen Sie uns
       


Razer Hypersense angesehen (CES 2019)

Razer hat Vibrationsmotoren in Maus, Handballenablage und Stuhl verbaut - und wir haben uns auf der CES 2019 durchrütteln lassen.

Razer Hypersense angesehen (CES 2019) Video aufrufen
Softwareentwicklung: Agiles Arbeiten - ein Fallbeispiel
Softwareentwicklung
Agiles Arbeiten - ein Fallbeispiel

Kennen Sie Iterationen? Es klingt wie Irritationen - und genau die löst das Wort bei vielen Menschen aus, die über agiles Arbeiten lesen. Golem.de erklärt die Fachsprache und zeigt Agilität an einem konkreten Praxisbeispiel für eine agile Softwareentwicklung.
Von Marvin Engel

  1. Job-Porträt Cyber-Detektiv "Ich musste als Ermittler über 1.000 Onanie-Videos schauen"
  2. Bundesagentur für Arbeit Ausbildungsplätze in der Informatik sind knapp
  3. IT-Jobs "Jedes Unternehmen kann es besser machen"

Datenschutz: Nie da gewesene Kontrollmacht für staatliche Stellen
Datenschutz
"Nie da gewesene Kontrollmacht für staatliche Stellen"

Zur G20-Fahndung nutzt Hamburgs Polizei eine Software, die Gesichter von Hunderttausenden speichert. Schluss damit, sagt der Datenschutzbeauftragte - und wird ignoriert.
Ein Interview von Oliver Hollenstein

  1. Brexit-Abstimmung IT-Wirtschaft warnt vor Datenchaos in Europa
  2. Österreich Post handelt mit politischen Einstellungen
  3. Digitalisierung Bär stößt Debatte um Datenschutz im Gesundheitswesen an

Europäische Netzpolitik: Schlimmer geht's immer
Europäische Netzpolitik
Schlimmer geht's immer

Lobbyeinfluss, Endlosdebatten und Blockaden: Die EU hat in den vergangenen Jahren in der Netzpolitik nur wenige gute Ergebnisse erzielt. Nach der Europawahl im Mai gibt es noch viele Herausforderungen für einen digitalen Binnenmarkt.
Eine Analyse von Friedhelm Greis


      •  /