Bitcoin und Co.: Paypal will zur Handelsplattform für Kryptowährungen werden

Das Unternehmen arbeitet mit Banken und Unternehmen zusammen. So soll der Dienst etwa fürs Zahlen mit Bitcoin genutzt werden können.

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Der Handel mit Bitcoin soll auch bei Paypal möglich werden.
Der Handel mit Bitcoin soll auch bei Paypal möglich werden. (Bild: Pixabay.com/CC0 1.0)

Paypal steigt in den Markt für Kryptowährungen ein. Der Bezahldienst soll das Kaufen, Verkaufen und Halten von virtuellen Währungen ermöglichen. Außerdem sollen diese für das Kaufen von physischen Waren in Onlineshops genutzt werden können - allerdings erst ab Anfang des Jahres 2021 und zunächst nur auf den US-Markt beschränkt. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Zu den unterstützten Währungen zählt auch Bitcoin, deren Kurs nach der Ankündigung um 750 Euro auf knapp 10.800 Euro angestiegen ist.

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Laut Paypal-CEO Dan Schulman sei dies ein Schritt, um sich auf digitale Währungen vorzubereiten, die von Unternehmen wie Staaten entwickelt werden. So ist etwa Facebooks Libra ein Versuch, solch eine Währung zu entwickeln. Gegründet wurde dieses Projekt von 21 Mitgliedern. Darunter war anfangs auch Paypal, welches sich aber früh zurückzog.

Paypal ist omnipräsent

Versandhändler, die Kryptowährungen per Paypal annehmen, sollen nicht unbedingt in dieser Währung ausgezahlt werden. Stattdessen soll ihnen zunächst der Gegenwert in herkömmlicher staatlicher Währung wie dem US-Dollar zur Verfügung stehen. Das liegt schlicht daran, dass Kryptowährungen wie Bitcoin sehr volatil und daher für eine zuverlässige Waren- und Preisplanung eher ungeeignet sind.

Sollte sich Paypal als wichtige Zwischeninstanz etablieren, könnte der Dienst für Onlineshops wieder einmal mehr oder weniger unerlässlich werden. Aktuell bieten sehr viele Onlineshops Paypal als Zahlungsmethode an. 346 Millionen aktive Konten und Transaktionen im Wert von 222 Milliarden US-Dollar - allein im zweiten Quartal 2020 - sprechen dafür, wie weit verbreitet der Dienst ist.

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