Bitcoin und Co.: Kryptowährungen fallen weiter, Unternehmen reagieren

Der Bitcoin-Kurs unterschreitet mittlerweile 25.000 US-Dollar, Ether liegt unter 1.200 US-Dollar. Krypto-Unternehmen reagieren auf den Abwärtstrend.

Artikel veröffentlicht am ,
Unter anderem der Bitcoin befindet sich noch auf Talfahrt.
Unter anderem der Bitcoin befindet sich noch auf Talfahrt. (Bild: Pixabay/Pixabay-Lizenz)

Der Kursverfall der großen Kryptowährungen setzt sich fort. Am Morgen des 13. Juni 2022 hat Bitcoin die Marke von 25.000 US-Dollar unterschritten; bei Veröffentlichung dieses Artikels liegt die Währung bei einem Kurs von nur noch knapp 24.300 US-Dollar. Auch Ether verliert weiter an Wert und liegt unter einem Kurs von 1.200 US-Dollar.

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Diese Werte sind weit entfernt von den Höchstständen des vergangenen Jahres. Bitcoin lag das letzte Mal Ende 2020 auf einem derart niedrigen Kurs, Ether im Januar 2021. Gründe für die anhaltende Talfahrt sind unter anderem Inflationsängste. Seit Bekanntgabe der neuen Inflationsraten in den USA am 11. Juni 2022 haben die Kryptowährungen noch einmal an Wert verloren.

Zusammen mit Sorgen um die allgemeine Konjunktur verringert die Inflationsangst die Bereitschaft, in Aktien oder Kryptowährungen zu investieren. Potenzielle Krypto- und Aktienkäufer rechnen sich aus, in Zukunft mehr Geld für alltägliche Güter ausgeben zu müssen, weshalb sie an den Märkten zurückhaltender agieren.

Celsius erlaubt keine Transaktionen mehr

Die anhaltend sinkenden Kurse der Währungen haben unter anderem bei der Kryptokreditbörse Celsius dazu geführt, dass vorerst keine Transaktionen mehr ausgeführt werden können. Als Grund gibt die Plattform die "extremen Marktbedingungen" an, wie Reuters berichtet.

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Außerdem sollen einige Mining-Unternehmen das Schürfen von Bitcoin zumindest vorerst eingestellt haben, wie Finanzen.net berichtet. Angesichts der sinkenden Kurse wird das energieaufwendige Schürfen immer unrentabler. Einige der Unternehmen haben in der Zwischenzeit Teile ihrer Bitcoin-Reserven verkauft, um ihre Kosten zu decken.

Das verringere Mining wirkt sich bereits auf den ökologischen Fußabdruck von Ether aus. So sollen in den vergangenen drei Wochen pro Tag 30.000 Tonnen an CO2 eingespart worden sein, was mehr sein soll als nach dem geplanten Wechsel auf Proof of Stake.

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tk (Golem.de) 16. Jun 2022 / Themenstart

Hallo! Danke für den Hinweis, ist korrigiert!

leonardo-nav 15. Jun 2022 / Themenstart

Oh wow. Grad Nestle. Da ist Bitcoin aber tausend mal besser. ^^

Qorr 15. Jun 2022 / Themenstart

Das ist deine Interpretation. Geschrieben hab ich etwas anderes ...

Qorr 15. Jun 2022 / Themenstart

Nein und das ist das Problem. Unser Finanzsystem hält sich durch Neuverschuldung über...

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