Bitcoin und Co.: China untersagt heimischen Banken Kryptohandel

Nachdem Chinas Regierung gegen Kryptomining vorgegangen ist, soll jetzt auch der Handel mit Kryptowährungen gestoppt werden.

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Für Bitcoin und andere Kryptowährungen wird es immer schwerer in China.
Für Bitcoin und andere Kryptowährungen wird es immer schwerer in China. (Bild: Reuters)

Die chinesische Zentralbank hat in China operierende Banken angewiesen, keinen Handel mit Kryptowährungen mehr zu unterstützen. Wie mehrere Medien melden, unter anderem Reuters, Decrypt und die Webseite Finet aus Hongkong, sollen die Banken in keiner Weise mehr am virtuellem Währungshandel teilnehmen.

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Insgesamt soll die Aufforderung an fünf Banken gegangen sein: Alipay, die Agricultural Bank of China, die China Construction Bank, die Postal Savings Bank of China und die Industrial Bank. Die Agricultural Bank of China ist eines der größten Bankinstitute weltweit. Die Zentralbank hatte bereits 2017 verlautbart, dass keine Banken Kryptohandel unterstützen sollten.

Wie die chinesische Zentralbank in einem Statement mitteilt, dürfen Banken in China keine Dienste mehr anbieten, die für Kryptohandel genutzt werden könnten. Dazu zählen unter anderem Kontoeröffnungen, aber auch Finanztransaktionen bei bestehenden Konten, die mit Kryptowährungen zu tun haben.

Handelsbewegungen sollen analysiert werden

Dazu sollen Banken die Handelsbewegungen ihrer Kunden analysieren und bei verdächtigen Aktivitäten einschreiten. Eventuelle Zahlungen sollen rechtzeitig verhindert werden. Dafür sollen die Banken ihre technischen Möglichkeiten verbessern, derartige Kryptotransaktionen zu erkennen.

Der chinesischen Zentralbank zufolge soll das De-Facto-Handelsverbot für Kryptowährungen weitere "Störungen des Wirtschafts- und Finanzsystems" verhindern. Die Bank sieht Kryptowährungen als Teil verschiedener krimineller Unternehmungen wie Geldwäsche oder illegalen grenzübergreifenden Geschäften.

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China geht bereits seit Längerem gegen das Mining von Kryptowährungen in China vor. In mehreren Provinzen hat die Zentralregierung das Schürfen von digitalen Währungen verboten und Zuwiderhandlungen unter Strafe gestellt.

Gerade erst wurde die zweitgrößte Mining-Provinz vom Netz genommen. Es ist durchaus möglich, dass das neuerliche Vorgehen Chinas negative Auswirkungen auf den Preis der Digitalwährungen haben wird.

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