Bitcoin und Co.: Auch US-Börsenaufsicht will Regulierung von Kryptowährungen

Der Chef der US-Börsenaufsicht beklagt den fehlenden Anlegerschutz beim Handel von Kryptowährungen - aktuell ähnele der Handel dem Wilden Westen.

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Der Handel mit Kryptowährung ist weitgehend ein Glücksspiel.
Der Handel mit Kryptowährung ist weitgehend ein Glücksspiel. (Bild: Pixabay/Pixabay-Lizenz)

Der Vorsitzende der US Securities and Exchange Commission (SEC) Gary Gensler hat bemängelt, dass der Handel mit Kryptowährungen nicht genügend reguliert ist. Die SEC ist die US-amerikanische Börsenaufsicht.

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"Momentan haben wir keinen ausreichenden Anlegerschutz beim Handel mit Kryptowährungen", beklagt Gensler laut The Verge. "Offen gesagt ist das momentan wie im Wilden Westen." Gensler ist nicht der erste, der den Handel mit Bitcoin, Ether und anderen Kryptowährungen kritisiert.

Bereits im Juni 2021 hatte der Chef der Bank für internationalen Zahlungsausgleich vor Spekulationen mit Bitcoin gewarnt. Augustín Carstens hält den Kryptohandel für eine Blase. "Der Bitcoin ist ein Umweltdesaster. Und der Markt ist leicht zu manipulieren - Bitcoin und andere Kryptowährungen sind anfällig für Betrug." Carstens zufolge muss der Markt reguliert werden. Auch der "Wolf of Wall Street" Jordan Belfort spricht sich für eine Regulierung aus.

SEC will Regulierung ausweiten

Die SEC sollte ihrem Chef Gary Gensler zufolge ihre Möglichkeiten ausweiten, die die Behörde bezüglich der Regulierung von Kryptowährungen hat. Dies soll den Handel und die dazugehörenden Plattformen betreffen.

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Während Transaktionen mit Bitcoins dank der Blockchain einfach zu verfolgen sind, ist der Handel mit der Kryptowährung weitgehend unreguliert. Für Spekulanten problematisch ist zudem, dass kleinste äußere Einflüsse den Kurs der Währungen stark beeinflussen können. Dazu zählen beispielsweise Äußerungen von Prominenten, wie Tweets von Elon Musk in den vergangenen Monaten immer wieder gezeigt haben.

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In China ist der Handel mit Kryptowährungen für einheimische Banken mittlerweile verboten. Auch gegen das Mining geht die Volksrepublik hart vor, was ebenfalls zu Kursschwankungen führte.

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