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Bitcoin: Tauschbörse Vircurex friert Konten ein

Wieder Zahlungsprobleme bei einer Bitcoin-Börse: Jüngster Fall ist die Tauschbörse Vircurex, die jedoch noch hofft, eine Pleite abwenden zu können.
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Vircurex will mit Neugeschäft die Verluste tilgen. (Bild: Vircurex)
Vircurex will mit Neugeschäft die Verluste tilgen. Bild: Vircurex

Die chinesische Bitcoin-Tauschbörse Vircurex sperrt alle Bitcoin-Konten, wie das Unternehmen in einem Statement(öffnet im neuen Fenster) auf der Webseite mitteilt. Die jeweiligen Beträge werden eingefroren und vorläufig gibt es keine Auszahlungen.

Vircurex hofft, dass die ausstehenden Beträge allmählich zurückgezahlt werden können. Hierzu will die Börse zunächst die Bitcoins aus einem eigenen Cold-Wallet sowie alle Gewinne aus zukünftigen Aktivitäten verwenden, denn die Kontensperre gilt nicht für neue Konten, neue Einzahlungen und neue Transaktionen. Für den Rückzahlungsmodus der gesperrten Gelder hat sich die Börse einen komplizierten Schlüssel ausgedacht, der diejenigen mit den höchsten und diejenigen mit den geringsten Kontoständen bevorzugt.

Die Vircurex-Börse wurde eigenen Angaben zufolge im vorigen Jahr zwei Mal von Hackern geknackt und kämpfte schon seit einigen Monaten gegen eine drohende Zahlungsunfähigkeit an.

Kette von Pleiten und Verlusten

Die Insolvenz von Vircurex folgt dem Zusammenbruch von Mtgox am 25. Februar sowie den Pleiten von Crypto-Trade am 27. Februar und Flexcoin am 5. März. Bei Mtgox wurden inzwischen 200.000 Bitcoins in einem Cold-Wallet wieder aufgefunden, das seit 2011 nicht mehr benutzt war. Damit reduziert sich der mutmaßliche Verlust bei Mtgox auf rund 650.000 Bitcoin, was nach gegenwärtigem Kurs etwa 318 Millionen Euro entspricht.


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