Bitcoin statt Gold: Analystin der Deutschen Bank hält Ablösung für möglich

Bitcoin und Ethereum statt Gold und Silber: Die Deutsche Bank glaubt an eine Ablösung von Edelmetallen durch Kryptowährungen als Wertspeicher.

Artikel veröffentlicht am , Manuel Bauer
Ist der Bitcoin wirklich bald das neue Gold?
Ist der Bitcoin wirklich bald das neue Gold? (Bild: JUSTIN TALLIS via Getty Images)

Eine hochrangige Analystin der Deutschen Bank hält es für wahrscheinlich, dass Kryptowährungen in Zukunft Edelmetalle als sichere Geldanlage ablösen. In einem Beitrag auf der offiziellen Website des Geldinstituts bezeichnet Marion Laboure den Bitcoin als das mögliche neue Gold und Ethereum als das potenzielle neue Silber des 21. Jahrhunderts.

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Ihre Analogie begründet sie damit, dass Kryptowährungen ebenso wie Edelmetalle nicht von den Regierungen kontrolliert werden und ihr Wert sich damit losgelöst von der Inflation regulären Geldes entwickelt. Sie verweist darauf, dass der Wert des Goldes historisch betrachtet ebenfalls starken Schwankungen unterlag, sich in diesem Punkt also gar nicht so sehr vom Bitcoin unterscheide.

Der Vergleich zwischen Bitcoin und Gold wurde von Verfechtern der Währung in jüngerer Vergangenheit bereits mehrfach angeführt. Ethereum mit Silber gleichzusetzen, ist hingegen neu. Die zweitgrößte Kryptowährung der Welt hat laut Laboure deutlich mehr praktischen Nutzen als der vor allem als Spekulationsobjekt eingesetzte Bitcoin. Die Marktkapitalisierung ist mit rund 295 Milliarden Euro aber weniger als halb so hoch.

Ablösung der Edelmetalle noch Zukunftsmusik

Bis es zur tatsächlichen Ablösung der Edelmetalle durch Bitcoin und Ethereum kommt, wird laut Laboure noch einige Zeit vergehen. Gegenwärtig hält die Ökonomin die Geldanlage in die Kryptowährungen für zu riskant, um als sicherer Wertspeicher zu fungieren. Das liege vor allem daran, dass der Bitcoin nach wie vor hauptsächlich für Spekulationen genutzt werde und nur in sehr begrenztem Umfang handelbar sei.

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Dadurch könnten einzelne Transaktionen von größeren Investoren den Kurs massiv beeinflussen. Zudem sei das Image des Bitcoin durchwachsen und sein Wert noch zu stark daran geknüpft, wie er in der Öffentlichkeit wahrgenommen werde. Eine einzelne Negativmeldung, wie etwa Elon Musks Kritik an der Ökobilanz der Währung, kann den Wert unvorhersehbar abstürzen lassen.

Positiv wird sich laut Laboure die stärkere Regulierung des Kryptomarktes auf Bitcoin & Co. auswirken. Sie geht davon aus, dass die meisten großen Länder 2022 solide Rahmenbedingungen für den Handel mit Kryptowährungen schaffen werden und in der Folge mehr Investoren und Geschäfte in den Markt einsteigen.

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