Mining mit der GPU

Das Minen ist heute sehr aufwendig. Gewöhnliche CPUs sind kaum in der Lage, die notwendigen Hash-Berechnungen in hoher Geschwindigkeit durchzuführen. Fast alle Bitcoin-Miner, die sich im Privaten an der Berechnung beteiligen, setzen daher auf High-End-Grafikkarten. Einige Anbieter stellen inzwischen sogar spezielle Bitcoin-Hardware her.

Stellenmarkt
  1. Projektleiter SAP HCM Inhouse (m/w/d)
    Jungheinrich AG, Hamburg
  2. IT-Security Engineer Schwerpunkt Splunk (m/w/d)
    Helios IT Service GmbH, Berlin
Detailsuche

Heutzutage minen die wenigsten Bitcoin-User alleine. Üblicherweise schließen sie sich zu sogenannten Mining-Pools zusammen. Sie berechnen gemeinsam den nächsten Block und teilen das gewonnene Geld anschließend auf.

Wenig überraschend gibt es auch fragwürdige Methoden des Bitcoin-Minings. So sind schon erste Trojaner aufgetaucht, die die Rechenleistung ihrer Opfer dafür missbrauchen. Eine Software der Computerspiele-Community E-Sports Entertainment Association (ESEA) League nutzte die Rechenpower ihrer Benutzer ebenfalls zum Erzeugen von Bitcoins - ohne dass diese davon wussten.

Pseudonym statt anonym

Da die vollständige Block Chain allen Nutzern zur Verfügung steht, ist es trivial möglich nachzuvollziehen, wie sich das Bitcoin-Geld in der Vergangenheit bewegt hat. Allerdings ist niemand gezwungen, den Zusammenhang zwischen seiner realen Identität und seinem Bitcoin-Schlüssel preiszugeben. Sobald ein Nutzer irgendeine Transaktion durchführt, die mit seiner Identität in Verbindung steht, etwa einen Einkauf unter dem eigenen Namen, gibt er seine Anonymität jedoch auf.

Golem Akademie
  1. Penetration Testing Fundamentals: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    17.–18. Januar 2022, Virtuell
  2. Jira für Systemadministratoren: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    9.–10. Dezember 2021, virtuell
Weitere IT-Trainings

Um dies zu umgehen, ist es aber möglich, nicht nur mit einer, sondern mit zahlreichen Bitcoin-Identitäten unterwegs zu sein. So kann ein Nutzer beliebige Transaktionen zwischen den eigenen Identitäten durchführen.

Illegale Inhalte in der Chain

Das Bitcoin-Wiki listet eine ganze Reihe von möglichen Sicherheitsproblemen des Bitcoin-Systems auf. Einige davon haben vermutlich das Potenzial, das gesamte Bitcoin-System zu Fall zu bringen.

Ein mögliches Problem ist die Tatsache, dass in der Block Chain beliebige Daten mit untergebracht werden können. Der Grund dafür ist, dass jede Transaktion mit beliebigen Daten versehen werden kann. Vergleichbar ist das etwa mit dem Verwendungszweck bei einer gewöhnlichen Banküberweisung.

Ein böswilliger Nutzer könnte nun eine Transaktion mit Daten ausstatten, die illegal sind, man denke etwa an gestohlene Kreditkartendaten oder kinderpornografische Inhalte. Technisch würde dies das System nicht beeinträchtigen. Allerdings wäre es fortan in vielen oder sogar allen Ländern illegal, die Daten der Block Chain zu besitzen oder zu verbreiten.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Mining und neue BlocksSpaltung des Systems 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6.  


Tac 30. Mai 2013

Im Rahmen eines akademischen Kurses über Bitcoin an der WWU Münster entstand die Umfrage...

VeldSpar 28. Mai 2013

es wäre dazu noch zu erwähnen dass das was im Artikel steht hier nur teilweise korrekt...

DrWatson 28. Mai 2013

Es muss lediglich die Annahme geben, dass überhaupt jemand bereit ist, dafür einen...

Jojo7777 28. Mai 2013

taugenichtsen? schönes menschenbild.



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Fälschung
Wieder Abmahnungen wegen Youporn-Streaming

Diesmal hat sich ein besonders dummer Betrüger an Abmahnungen zum Streaming bei Youporn versucht. In dem Brief stimmt fast keine Angabe.

Fälschung: Wieder Abmahnungen wegen Youporn-Streaming
Artikel
  1. Deutsche Telekom: Netflix, Facebook und Amazon sollen für Netzausbau zahlen
    Deutsche Telekom
    Netflix, Facebook und Amazon sollen für Netzausbau zahlen

    Deutsche Telekom, Vodafone und 11 weitere große europäische Netzbetreiber wollen jetzt Geld von den Content-Konzernen aus den USA sehen.

  2. Telekom-Internet-Booster: Feldtest bringt über 600 statt 50 MBit/s ins Haus
    Telekom-Internet-Booster
    Feldtest bringt über 600 statt 50 MBit/s ins Haus

    Die Telekom beginnt mit 5G DSL. Dafür wird im Haushalt eine Außenantenne benötigt.

  3. 800 MHz: Bundesnetzagentur dürfte nächste Auktion absagen
    800 MHz
    Bundesnetzagentur dürfte nächste Auktion absagen

    1&1 wird sich das neue Vorgehen nicht gefallen lassen. 800 MHz bietet wichtige Flächenfrequenzen auf dem Lande.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Heute ist Cyber Monday • AMD Ryzen 7 5800X 348€ • 3 für 2: Star Wars & Marvel • Bis 300€ Direktabzug auf TVs, Laptops uvm. • Bis 50% auf beyerdynamic + Gratis-Kopfhörer • Cyber Monday bei MM/Saturn (u. a. Xiaomi 11 Lite 5G 299€) • Alternate (u. a. be quiet CPU-Kühler 29,99€) [Werbung]
    •  /