Bitcoin: Israels Marktaufsicht will Kryptoverbot an Börse durchsetzen

Die Berg- und Talfahrt der Währung Bitcoin setzt sich über die Feiertage fort, zuletzt mit Tendenz nach oben. Für Verunsicherung unter Anlegern sorgt unter anderem die Absicht der israelischen Finanzmarktaufsicht, das Geschäft mit Kryptowährungen einzuschränken.

Artikel veröffentlicht am , /dpa
Der Bitcoin bleibt eine hoch spekulative Anlage.
Der Bitcoin bleibt eine hoch spekulative Anlage. (Bild: Dan Kitwood/Getty Images)

Die israelische Finanzmarktaufsicht (ISA) will ein Handelsverbot für Firmen an der Tel Aviver Börse durchsetzen, die mit Cyberwährungen wie Bitcoin Geschäfte machen. Aufsichtschef Schmuel Hauser sagte nach Angaben des Wirtschaftsblatts Calcalist vom 26. Dezember 2017, man werde der ISA-Versammlung kommende Woche einen entsprechenden Vorschlag vorlegen.

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"Solange es keine Regulierung gibt, werden wir dafür sorgen, dass Unternehmen, deren Geschäftsmodell vor allem auf Cyber-Währungen basiert, nicht an die Börse gehen können", sagte Hauser. Bereits notierte Unternehmen sollten mit einem Handelsverbot belegt werden, "bis wir einen passenden regularischen Rahmen finden".

"Ich glaube, dass der Bitcoin-Preis eine Blase ist", erklärte Hauser, der am Montag auf einer Wirtschaftskonferenz sprach. Er warnte vor gefährlichen Preisschwankungen. "Die Öffentlichkeit hat keinen Schutz bei Investitionen in digitale Währungen."

Die heftigen Kursausschläge bei der Währung Bitcoin haben sich auch an den Weihnachtstagen fortgesetzt. Die Deutsche Bundesbank spricht der - ursprünglich als Zahlungsmittel geschaffenen - Digitalwährung sogar den Charakter des Geldes ab. "Wir sehen eine rasante Wertentwicklung, die das Risiko rasanten Verlusts birgt", sagte Bundesbank-Vorstand Carl-Ludwig Thiele der Zeitung Euro am Sonntag. Wegen der hohen Wertschwankungen eigne sich die Digitalwährung nicht zur Wertaufbewahrung. "Das teure und ineffiziente Übertragungssystem der Blockchain spricht zudem gegen die Eignung als Zahlungsmittel."

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Zwei große US-Börsen haben mittlerweile Terminkontrakte auf den Bitcoin aufgelegt - damit ist die Kryptowährung in der klassischen Finanzwelt angekommen. Seit Jahresbeginn ist der Bitcoin, der auf Plattformen im Internet gehandelt wird, massiv im Wert gestiegen: von rund 1.000 US-Dollar auf annähernd 20.000 US-Dollar. Kurz vor Weihnachten stürzte er jäh in Richtung 11.000 US-Dollar ab, bis zum zweiten Weihnachtstag erhöhte sich der Wert auf mehreren Plattformen aber wieder auf mehr als 15.000 US-Dollar.

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Rulf 28. Dez 2017

das mag auf die reichen industriestaaten zutreffen, nicht aber auf die dritte welt...

ikhaya 28. Dez 2017

Dass die Agrarindustrie mit Absicht das Leben der Leute verkürzt halte ich für arg weit...

teenriot* 27. Dez 2017

Tolles Argument, für unkontrollierten Waffenhandel. Du bist dran.

Dungeon Master 27. Dez 2017

Damit wäre dann das Ende dieser Währung erreicht. Danke für die Info. Der erste...



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