Bitcoin-Farmen: US-Bundesstaat New York soll Kryptomining stoppen

Ein Politiker will in New York das Kryptomining aussetzen und die Auswirkungen auf die Umwelt prüfen lassen.

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Bitcoin-Farm im Erdgaskraftwerk: Auswirkungen auf die Luft, das Wasser, die Tierwelt
Bitcoin-Farm im Erdgaskraftwerk: Auswirkungen auf die Luft, das Wasser, die Tierwelt (Bild: Greenidge Generation Holdings)

Kryptomining gilt als umweltschädlich. Aber wie stark sind die Auswirkungen? Ein Senator im US-Bundesstaat New York will das herausfinden und schlägt vor, das Kryptomining für einige Zeit auszusetzen. Er hat einen entsprechenden Gesetzesentwurf in den Senat des Bundesstaates eingebracht.

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In dem Gesetzesentwurf schlägt Kevin Parker ein dreijähriges Moratorium für das Bitcoin-Mining vor. In dieser Zeit solle der Bundesstaat genau prüfen, welche Treibhausgase durch den Betrieb einer Bitcoin-Farm emittiert würden und wie sich der Betrieb auf die Qualität des Wassers und der Luft sowie auf die Tierwelt auswirke. Der Untersuchungsbericht soll anschließend veröffentlicht und öffentlich debattiert werden.

Parker ist Demokrat und Vorsitzender des Ausschusses für Energie und Telekommunikation im New Yorker Senat. Der Entwurf sei nach der Vorstellung durch Parker an den Umweltausschuss verwiesen worden, berichtet das auf Krypto-Währungen spezialisierte Onlinenachrichtenangebot The Block.

Kraftwerke werden zu Kryptomining-Farmen

"Zentren für das Kryptomining sind eine expandierende Branche im Staat New York, viele davon in stillgelegten oder umfunktionierten Kraftwerken, die mit fossilen Brennstoffen betrieben werden, darunter auch ruhende Spitzenlastkraftwerke", heißt es in dem Gesetzesentwurf.

Eine dieser Bitcoin-Farmen wird von der Greenidge Generation Holdings in einem Erdgaskraftwerk im Nordwesten des Bundesstaates betrieben. Die Farm soll im Schnitt 5,5 Bitcoins am Tag schürfen. Das Kraftwerk wurde früher mit Kohle betrieben und 2017 auf Erdgas umgestellt. Seit Anfang 2020 ist dort eine Mining-Farm in Betrieb.

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Das Erzeugen von Bitcoins sowie die Transaktionen damit sind sehr rechenaufwendig. Für eine einzige Bitcoin-Transaktion etwa werden laut der Datenbank Statista im Schnitt 741 Kilowattstunden benötigt. Laut dem Bitcoin Electricity Consumption Index der Universität Cambridge liegt der Energieaufwand für Bitcoin derzeit bei knapp rund 143 Terawattstunden im Jahr. Das ist mehr als der Stromverbrauch von Schweden.

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decaflon 24. Mai 2021 / Themenstart

Der offizielle Referenzwert für BTC-Stromverbrauch sind doch die Niererlande!

smonkey 06. Mai 2021 / Themenstart

Was ist denn nun nicht richtig? Nichts anderes habe ich geschrieben. Genaugenommen 2140...

redmord 06. Mai 2021 / Themenstart

https://www.youtube.com/watch?v=HaJpYjO136o

Dystopinator 06. Mai 2021 / Themenstart

im gegensatz zu einer heitzung im haus sichert dein bitcoin-wallet dir kein überleben...

sigii 05. Mai 2021 / Themenstart

Ich hab das schon oft argumentiert... Staaten wollen nicht die Souveränität ihrer Währung...

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