Bitcoin, Ethereum & Co.: Ausgerechnet der Wolf of Wallstreet fordert Regulierung

Der Börsenmakler Jordan Belfort ist der Meinung, dass eine Regulierung von Kryptowährungen wie Bitcoin gut wäre. Seine Einschätzung basiert auf Erfahrung.

Artikel veröffentlicht am , Christian Hensen
Leonardo Di Caprio machte Jordan Belfort weltweit bekannt.
Leonardo Di Caprio machte Jordan Belfort weltweit bekannt. (Bild: Paramount Pictures)

Die Neunziger waren für Jordan Belfort ein goldenes Zeitalter. Spätestens seit der überaus erfolgreichen Verfilmung seines Lebens mit Leonardo Di Caprio in der Hauptrolle kennt eine breite Öffentlichkeit auch die Gründe dafür. Vor seiner Haftstrafe verdiente der Börsenmakler Millionen mit Billigaktien und fragwürdigen Verkaufsstrategien. Risikohafte Anlagen waren also quasi schon immer sein Geschäft.

Stellenmarkt
  1. React Frontend-Entwickler (m/w/d)
    Goldbeck GmbH, Bielefeld, Leipzig, Plauen
  2. Entwicklungsingenieur (m/w/d) Schwerpunkt Algorithmen
    Mattson Thermal Products GmbH, Dornstadt
Detailsuche

Auch vor Währungen der Neuzeit macht der Ex-Häftling nicht Halt. In einem Interview mit Coindesk erklärte er, dass Bitcoin und sogenannte Stablecoins, also Kryptowährungen, deren Wert an konventionelle Währungen gebunden ist, von einer stärkeren Regulierung deutlich profitieren würden.

Seine Einschätzung basiert auf Erfahrungen mit Junk Bonds, sprich Anleihen von schlechter Bonität, die erst durch eine Regulierung zu einem bedeutenden und großen Markt geworden sind.

Mehr Regulierung bedeutet mehr Sicherheit

Tatsächlich ist es denkbar, dass durch regulatorische Eingriffe ein wenig mehr Sicherheit in den Markt käme, die auch ängstlicheren Investoren einen leichteren Zugang ermöglichen würde. Durch die ständigen abrupten Änderungen im Umgang mit Bitcoin und Co., beispielsweise dem mehr oder weniger plötzlichen Verbot des Minings in China, bewegt sich der Markt recht unkalkulierbar.

Golem Karrierewelt
  1. Einführung in Unity: virtueller Ein-Tages-Workshop
    13.10.2022, Virtuell
  2. CEH Certified Ethical Hacker v11: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    05.-09.09.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Doch selbst Belfort ist aktuell nicht von jeder Kryptowährung begeistert. Seit Jahren wettert er gegen den Stablecoin Tether, dessen Konstrukt er für einen riesigen Betrug hält. Gegen die Betreiber laufen aktuell behördliche Ermittlungen.

Was den Preis seiner Lieblinge Bitcoin und Ethereum angeht, sind seine Prognosen vergleichsweise verhalten. Für Bitcoin sieht er Ende des Jahres einen Preis zwischen 45.000 und 70.000 US-Dollar, Ethereum liegt seiner Meinung nach Ende 2021 zwischen 3.700 US-Dollar und 4.500 US-Dollar.

KRYPTOWÄHRUNGEN - Das 1x1 der Investments in Bitcoin & Altcoins: Wie Sie die Blockchain richtig verstehen lernen, in Kryptowährungen intelligent investieren und maximale Gewinne erzielen

Zur Erinnerung: Bitcoin hatte bereits einen Preis über 60.000 US-Dollar, bevor der Kurs auf rund 29.000 US-Dollar abstürzte. Aktuell kostet ein Bitcoin knapp 40.000 US-Dollar.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Megusta 30. Jul 2021

Bitcoin ist nicht als Währung konzipiert, das muss man verstehen, ähnlich wie Gold, ist...

Zoy 29. Jul 2021

Wenn man z.B. für 0,1 Bitcoin 3.000 ¤ kriegt, heißt das noch lange nicht, dass man für 1...

chefin 29. Jul 2021

Reguliert heist das man den größeren Exchanges Auflagen macht. Man wird weiterhin p2p...

Computer_Science 29. Jul 2021

wie sollen Cryptowährungen reguliert werden? die Verhinderung von Kontrolle einzelner...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Kabelnetz
Vodafone setzt neuartige Antennendosen ein

Ohne Radioport kommt die neue Antennendose und ist damit schon für DOCSIS 4.0 vorbereitet. Doch sie soll bereits jetzt Vorteile für Vodafone-Kunden bringen.

Kabelnetz: Vodafone setzt neuartige Antennendosen ein
Artikel
  1. Bundesnetzagentur: Streit um Preis fürs Recht auf Internet entbrannt
    Bundesnetzagentur
    Streit um Preis fürs Recht auf Internet entbrannt

    Das Recht auf Versorgung mit Internet braucht einen Preis. Ein Vorschlag der Bundesnetzagentur, diesen zu ermitteln, stößt auf Kritik der Betreiber.

  2. iPhone-Bildschirm: iOS 16 mit abermals veränderter Akkuanzeige
    iPhone-Bildschirm
    iOS 16 mit abermals veränderter Akkuanzeige

    Apple hat teilweise auf die Kritik an der Akkuanzeige in iOS 16 reagiert. In der Beta 6 gibt es mehr Einstellmöglichkeiten im Energiesparmodus.

  3. Data Mesh: Herr der Daten
    Data Mesh
    Herr der Daten

    Von Datensammelwut und Data Lake zu Pragmatismus und Data Mesh - ein Kulturwandel.
    Von Mario Meir-Huber

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Günstig wie nie: Zotac RTX 3080 12GB 829€, Mac mini 16GB 1.047,26€, Samsung SSD 1TB/2TB (PS5) 111€/199,99€ • MindStar (Sapphire RX 6900XT 939€, G.Skill DDR4-3200 32GB 98€) • PS5 bestellbar • Games für PS5/PS4 bis 84% günstiger • Bester 2.000€-Gaming-PC[Werbung]
    •  /