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Bitcoin-Erfinder: Dorian Nakamoto dementiert offiziell

Er habe nie zuvor den Begriff Bitcoin gehört und sei auch kein Kryptographieexperte: Dorian Nakamoto lässt durch seinen Anwalt ein offizielles Dementi veröffentlichen und bestreitet darin entschieden jegliche Beteiligung an der virtuellen Währung.

Artikel veröffentlicht am ,
Dorian Prentice Satoshi Nakamoto dementiert, jemals etwas mit Bitcoin zu tun gehabt zu haben.
Dorian Prentice Satoshi Nakamoto dementiert, jemals etwas mit Bitcoin zu tun gehabt zu haben. (Bild: David McNew/Reuters)

Dorian Nakamoto möchte "seinen Namen reinwaschen" und hat dazu den Anwalt Ethan Kirschner angeheuert. Der veröffentlichte prompt ein offizielles Dementi. Nakamoto könne zwar programmieren, steht darin. Allerdings habe er keine kryptographischen Kenntnisse. Dorian Nakamoto habe bis Februar 2014 nicht gewusst, was Bitcoin sei. Sein Sohn habe ihm nach einem Anruf der Newsweek-Journalistin Leah McGrath Goodman davon erzählt.

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Weder McGrath Goodman noch ihr Arbeitgegber Newsweek haben sich zu dem erneuten Dementi geäußert. McGrath Goodmans Indizienkette, anhand der sie Dorian Nakamoto als den Bitcoin-Erfinder Satoshi Nakamoto entlarven wollte, gilt inzwischen ohnehin als äußerst wackelig. Sie hatte seine Familie befragt, die laut McGrath Goodman selbst nicht von Dorian Nakamotos Beteiligung an Bitcoin gewusst habe. Die Journalistin hatte zudem zahlreiche Vermutungen aufgestellt und vermeintliche Beweise präsentiert, etwa stilistische Parallelen in den E-Mails.

Kernpunkt von McGrath Goodmans Artikel ist ein Zitat Nakamotos: "I am no longer involved in that and I cannot discuss it." "That" bezog McGrath Goodman auf Bitcoin und zurrte damit ihre Indizienkette fest, Dorian Prentice Satoshi Nakamoto sei tatsächlich Satoshi Nakamoto, der Bitcoin-Erfinder. Dorian Nakamoto widerspricht dem erneut in seinem Dementi: Er habe seine Arbeit als Entwickler und Ingenieur gemeint und er habe nicht "Bitcoin", sondern "Bitcom" gesagt, da ihm der Begriff nicht geläufig gewesen sei.

In dem Brief, den Dorian Nakamotos Anwalt Kirschner an den Journalisten Felix Salomon verschickte, erzählt Nakamoto auch von medizinischen Problemen, die er bereits vor der Veröffentlichung des Newsweek-Artikels hatte. Jetzt habe er noch weniger Chancen auf dem Arbeitsmarkt, schreibt er. Er bedankte sich aber auch für die große Anteilnahme, die ihm entgegengebracht wurde. Unter anderem wurde auf Reddit um Spenden gebeten - in Bitcoin.



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Himmerlarschund... 18. Mär 2014

Könnte man, aber dann muss man Politiker nicht mehr extra nennen ;-) Ist nur...

holysmoke 17. Mär 2014

statt daraus geld zu machen gibt er geld dagegen aus, da MUSS was faul sein! :D

ichbinhierzumfl... 17. Mär 2014

Quasi Prestige meinste? ;) Na ich weiss nicht ;)


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