Bitcoin: Coinbase bei Premiere an der Nasdaq sehr gefragt

Der Börsengang der Bitcoin-Börse Coinbase war erfolgreich und das Unternehmen hat die erwartete Bewertung von 100 Milliarden US-Dollar erreicht.

Artikel veröffentlicht am , / dpa
Coinbase ist an der Börse gestartet.
Coinbase ist an der Börse gestartet. (Bild: Shannon Stapleton/Reuters)

Coinbase, die größte US-Handelsplattform für Kryptowährungen wie Bitcoin, ist am 14. April 2021 fulminant an der New Yorker Tech-Börse Nasdaq gestartet. Der Einstandskurs lag mit 381 US-Dollar mehr als 50 Prozent über dem Referenzpreis von 250 US-Dollar. Coinbase erreichte damit wie von dem Unternehmen zuvor selbst erwartet eine Gesamtbewertung von knapp 100 Milliarden US-Dollar (rund 84 Milliarden Euro) und wird damit aktuell höher gehandelt als jeder herkömmliche Börsenbetreiber.

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Bei der Premiere an der Nasdaq handelte es sich nicht um einen klassischen Börsengang, sondern um eine Direktplatzierung. Da diese ohne ein vorheriges Preisbildungsverfahren durch Investmentbanken stattfand, war der Referenzpreis nur eine vage Richtschnur und kein direkter Indikator für den Einstandskurs. Der Schlusskurs der Coinbase-Aktie am ersten Handelstag lag knapp unter 330 US-Dollar.

Das Unternehmen aus San Francisco profitiert stark vom Kryptowährungsboom, der die älteste und bekannteste Digitalwährung Bitcoin zur Wochenmitte zeitweise auf ein neues Rekordhoch bei fast 65.000 US-Dollar trieb. Von diesem Boom wollen auch viele weitere andere Unternehmen profitieren, wie etwa der Elektroautohersteller Tesla, der Bezahldienst Paypal oder das Kreditkartenunternehmen Visa.

Coinbase hatte im ersten Quartal dank rasant angestiegener Handelsvolumen glänzend verdient und einen Quartalsgewinn zwischen 730 und 800 Millionen Dollar angekündigt. Beim Umsatz rechnet Coinbase für die drei Monate bis Ende März mit 1,8 Milliarden US-Dollar, auch dieser Wert würde das Gesamtergebnis von 1,3 Milliarden aus dem Vorjahr deutlich übertreffen. Viele Experten halten dies angesichts der starken Schwankungen am Kryptowährungsmarkt aber für einen Ausreißer, da die Einnahmen eben vom Wert der gehandelten Kryptowährungen abhängen.

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