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Mtgox hat einen Antrag auf Abwicklung gestellt, hofft aber noch auf einen Investor.
Mtgox hat einen Antrag auf Abwicklung gestellt, hofft aber noch auf einen Investor. (Bild: Mtgox/Screenshot: Golem.de)

Bitcoin-Börse: Mtgox soll verkauft oder aufgelöst werden

Der insolventen Bitcoin-Börse Mtgox droht das endgültige Aus. Falls kein Verkauf zustande komme, werde Mtgox aufgelöst, berichtet das Wall Street Journal. Dem CEO Mark Karpelès könnte eine Haftstrafe drohen.

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Die inzwischen insolvente Bitcoin-Börse Mtgox hat einen Antrag auf Abwicklung gestellt, wie das Wall Street Journal berichtet. Noch hoffen Mtgox-Mitarbeiter aber auf einen Investor. Karpelès verzögert derweil eine Vorladung der US-Finanzbehörde.

In einem Interview mit dem US-Fernsehsender CNBC hatte William Quigley, der Chef des Investors Clearstone Venture Partners, sein Interesse an Mtgox bekundet. Er sei bereit, die Bitcoin-Börse für den symbolischen Wert von einem Bitcoin zu übernehmen, um sie wiederzubeleben. Mtgox ist allerdings mit mehreren Millionen US-Dollar verschuldet. Die genaue Summe lässt sich gegenwärtig noch nicht beziffern, da die Bitcoin-Börse offensichtlich eine chaotische Buchführung pflegte. Zwischenzeitlich war die Summe auf etwa 65 Millionen US-Dollar beziffert worden.

Japanische Behörden verweigern Neustart

Auch die Mtgox-Gründer wollten Mtgox reaktivieren. Internen Unterlagen zufolge plante das Team um Mtgox-Gründer und -Chef Karpelès einen Neustart der Börse, noch bevor die Börse Insolvenz angemeldet hatte. Die Pläne hat das Gericht in Tokyo abgelehnt, das die Insolvenz von Mtgox überwacht. Deshalb stellte Mtgox jetzt einen Antrag auf Abwicklung.

Vorladung in den USA

Karpelès ist indes von den US-Finanzbehörden vorgeladen worden. Gründe für die Vorladung wurden offiziell nicht genannt. Seine Anwälte befürchten jedoch, dass der Mtgox-Chef entweder wegen Betrugs im Zuge der Insolvenz angeklagt wird oder sich wegen Geldwäsche verantworten muss. Solange die Finanzbehörden keine Auskunft über die Hintergründe der Vorladung mitteilten, wolle Karpelès aus Furcht vor einer Verhaftung nicht in die USA reisen, zitiert das Wall Street Journal die Anwälte. Er sollte bereits am Donnerstag aussagen.

In den USA haben mehrere Mt. Gox-Anleger Klage erhoben. Das Department of Homeland Security hat einen Teil des Mtgox-Vermögens eingefroren. Sie untersuchen Kontenbewegungen an der Börse, die auch von dem Internet-Schwarzmarkt Silk Road stammen sollen.

Auch der ehemalige Vize der Bitcoin Foundation Charlie Shrem ist wegen Geldwäsche angeklagt worden. Shrem ist der Mitbegründer der ehemaligen Bitcoin-Börse Bitinstant und ein enger Freund von Karpelès. Er wird beschuldigt, Bitcoins von und nach Silk Road verschoben und von den illegalen Geschäften gewusst zu haben, aus denen die Krypto-Währung stammte. Die Anklage gegen Shrem wird am 29. April 2014 formell vor Gericht verlesen.


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Kasabian 16. Apr 2014

blindcoins sicherlich ;D



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