Abo
  • Services:
Anzeige
AR.Drohne mit Steuerhandschuh
AR.Drohne mit Steuerhandschuh (Bild: Hugo Silva)

Bitalino: Drohnen steuern wie ein Jedi

AR.Drohne mit Steuerhandschuh
AR.Drohne mit Steuerhandschuh (Bild: Hugo Silva)

In einem Youtube-Video zeigt Hugo Silva, wie er eine Drohne mit Hilfe von Hand- und Armbewegungen steuert. Golem.de erzählte er, wie das funktioniert und wie es dazu kam.
Von Alexander Merz

Hugo Silva stülpt sich eine Art Handschuh mit ein wenig Elektronik über, und dann lässt er mit Hand- und Armbewegungen den Quadrocopter Parrot AR.Drone auf- und absteigen und kurze Flugmanöver vollführen. Uns erklärt er, welche Elektronik im Handschuh steckt, wie er sie programmiert hat und wie wir selbst Dinge nach Art der Jedi steuern können.

Anzeige


Im Handschuh sind das Bitalino-Mikrocontrollerboard und mehrere Sensoren eingebaut, welche die Muskeltätigkeit erfassen und ein Beschleunigungssensor, sie erkennen die Bewegungen und Gesten der Hand und des Armes. Zur Erfassung der Muskeltätigkeit dient ein Elektromyographie-Sensor, wie Silva erklärt.

  • Drohne und Steuerungshandschuh (Foto: Hugo Silva)
  • Der Handschuh von der Innenseite, die kleinen Metallplättchen sind EMG-Sensoren (Foto: Hugo Silva)
  • Das Design des Handschuhs gewährleistet sicheren Halt und gute Bewegungsfreiheit. (Foto: Hugo Silva)
  • Ein früher Entwurf als reines Armband ... (Foto: Hugo Silva)
  • ..., bei dem die Gel-Elektroden noch an der Hand befestigt werden mussten. (Foto: Hugo Silva)
Drohne und Steuerungshandschuh (Foto: Hugo Silva)

Bei der Elektromyographie (EMG) wird der elektrische Stromfluss der Nervenfasern im Muskel beobachtet. Wenn ein Muskel entspannt ist, fließt kein oder nur wenig Strom durch die entsprechenden Nervenfasern. Wird er angespannt, steigt der Stromfluss. Der Sensor misst diese Änderungen der Strompotenziale. Auf diese Weise wird das Beugen der Hand erkannt. Der Beschleunigungssensor erfasst die Drehbewegung des Armes.

Diese Signale werden vom Mikrocontroller registriert und per Bluetooth über das Serial Port Profile (SPP) an einen Laptop geschickt. Dieser nimmt die empfangenen Daten auf und steuert mit Hilfe einer Python-Bibliothek die Drohne über WLAN. "Die grundlegende Umsetzung war nicht schwer", sagt Silva. Gerade die Ansteuerung der Drohne über die Python-Bibliothek habe er überraschend einfach gefunden.

Sensordaten entrauschen 

eye home zur Startseite
globalistik 22. Jun 2014

Ich schreib euch sowas, möchte aber als gegenleistung die festanstellung^^

Cyrano_B 20. Jun 2014

volle Zustimmung! Beides hervorragende Bücher über das was möglich ist und vielleicht...

nudel 20. Jun 2014

Entsprechend fehlt natürlich auch eine Antwort von Golem....

Yes!Yes!Yes! 20. Jun 2014

Wo genau steuern die denn Drohnen? Muss mir in den Filmen entgangen sein. Falls...

Dwalinn 18. Jun 2014

Steht auch im Artikel.^^



Anzeige

Stellenmarkt
  1. ROHDE & SCHWARZ GmbH & Co. KG, München
  2. Loh Services GmbH & Co. KG, Monheim am Rhein
  3. Brockmann Recycling GmbH, Nützen bei Kaltenkirchen
  4. FTI Touristik GmbH, München


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 24,04€
  2. 699€

Folgen Sie uns
       


  1. Liberty Global

    Giga-Standard Docsis 3.1 kommt im ersten Quartal 2018

  2. Apache-Sicherheitslücke

    Optionsbleed bereits 2014 entdeckt und übersehen

  3. Tianhe-2A

    Zweitschnellster Supercomputer wird doppelt so flott

  4. Autonomes Fahren

    Japan testet fahrerlosen Bus auf dem Land

  5. Liberty Global

    Unitymedia-Mutterkonzern hat Probleme mit Amazon

  6. 18 Milliarden Dollar

    Finanzinvestor Bain übernimmt Toshibas Speichergeschäft

  7. Bundestagswahl

    Innenminister sieht bislang keine Einmischung Russlands

  8. Itchy Nose

    Die Nasensteuerung fürs Smartphone

  9. Apple

    Swift 4 erleichtert Umgang mit Strings und Collections

  10. Redundanz

    AEG stellt Online-USV für den 19-Zoll-Serverschrank vor



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Edge Computing: Randerscheinung mit zentraler Bedeutung
Edge Computing
Randerscheinung mit zentraler Bedeutung
  1. Software AG Cumulocity IoT bringt das Internet der Dinge für Einsteiger
  2. DDoS 30.000 Telnet-Zugänge für IoT-Geräte veröffentlicht
  3. Deutsche Telekom Narrowband-IoT-Servicepakete ab 200 Euro

Mobilestudio Pro 16 im Test: Wacom nennt 2,2-Kilogramm-Grafiktablet "mobil"
Mobilestudio Pro 16 im Test
Wacom nennt 2,2-Kilogramm-Grafiktablet "mobil"
  1. Wacom Vorschau auf Cintiq-Stift-Displays mit 32 und 24 Zoll

Play Austria: Die Kaffeehauskultur reicht bis in die Spielebranche
Play Austria
Die Kaffeehauskultur reicht bis in die Spielebranche
  1. Human Head Studios Nach 17 Jahren kommt die Fortsetzung für Rune
  2. Indiegames Erfahrungen mit der zufallsgenerierten Apokalypse
  3. Spielebranche Mikrotransaktionen boomen zulasten der Kaufspiele

  1. Re: CO2 Ausstoß dieses Akkus bei der Produktion?

    Onkel Ho | 03:36

  2. Re: Beweise?

    LinuxMcBook | 02:59

  3. Re: Apple schafft das, was Microsoft nie...

    plutoniumsulfat | 02:54

  4. Re: Und darum brauchen wir eine echte...

    quasides | 02:36

  5. Re: Wie viel muss sich die dubiose "Antiviren...

    bombinho | 02:36


  1. 18:10

  2. 17:45

  3. 17:17

  4. 16:47

  5. 16:32

  6. 16:22

  7. 16:16

  8. 14:28


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel