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Die Kooperation mit Rivian macht 'große Fortschritte'

Laut Blume gibt es "große Fortschritte" bei der Kooperation mit dem US-Hersteller Rivian. Das Gemeinschaftsunternehmen soll eine neue Softwarearchitektur entwickeln. "Die ersten Erprobungsträger der Marken Volkswagen, Audi und Scout durchlaufen – rund ein Jahr nach Gründung des Joint-Ventures – im Frühjahr 2026 ihren ersten Wintertest" , schrieb Blume. Zuletzt gab es jedoch Berichte , wonach in der Basisarchitektur von Rivian viele Funktionen fehlten, die in den Autos der verschiedenen VW-Marken längst üblich seien.

Bei der Firmentochter Powerco, die Batteriezellen im Werk Salzgitter produziert, konnten im Jahr 2025 noch keine Erlöse erzielt werden. VW beziffert den operativen Verlust für den Aufbau der Produktion mit 1,4 Milliarden Euro. Dem Geschäftsbericht zufolge stieg der Anteil der weltweit ausgelieferten vollelektrischen Autos im vergangenen Jahr von acht auf elf Prozent, in Europa sogar von 12 auf 19,1 Prozent.

E-Autos erstmals über Verbrennern

Blume erklärte dazu in dem Aktionärsbrief: "Weltweit sind unsere Auslieferungen vollelektrischer Fahrzeuge um 32 Prozent gestiegen, in unserem Heimatmarkt Europa wuchs die Zahl der Verkäufe sogar um 66 Prozent. Mit einem Marktanteil von 27 Prozent in Europa stehen wir nicht nur an der Spitze des Wettbewerbs bei vollelektrischen Fahrzeugen, unser Anteil liegt sogar erstmals über dem im Geschäft mit Verbrennerfahrzeugen." Der Auftragseingang sei um 21 Prozent gestiegen.

Nach Angaben des Konzernchefs liegt VW beim Aufbau der US-amerikanischen Konzernmarke Scout " im Plan" . Bei den geplanten Pick-ups und SUVs liege der Fokus auf der "hochflexiblen Range-Extender-Technologie " .

Einen Zeitplan für den Hochlauf der Produktion nannte Blume nicht. Berichten zufolge soll der Produktionsstart erst 2028 und nicht schon 2027 erfolgen.


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