Bis 2030: Elektronikindustrie will deutschlandweiten FTTH-Ausbau

Bis 2030 soll Deutschland überall mit FTTH und TV-Kabel mit DOCSIS 3.1 versorgt sein. Die Elektronikindustrie ist gegen eine Förderung von kurzfristigen Technologien wie Vectoring.

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Glasfaser bei Versatel
Glasfaser bei Versatel (Bild: Versatel)

Deutschland soll seine kurzfristigen Breitbandziele um perspektivische Ziele für den Zeitraum bis 2030 erweitern: "Unternehmen und Privathaushalte sollten bis dahin flächendeckend Zugang zu Bandbreiten im Gigabit-Bereich erhalten." Das fordert der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) heute im Vorfeld der Veröffentlichung des geplanten Breitbandförderprogramms des Bundes.

"Es dürfen nicht nur Download-Raten betrachtet werden. Besonders für die erfolgreiche Umsetzung von Industrie 4.0 müssen höhere Upload-Geschwindigkeiten erzielt werden", so der Verband. Geeignete Technologien und Anbieter jeder Größe, die den flächendeckenden Ausbau gigabitfähiger Infrastrukturen ermöglichten, müssten gefördert werden.

Glasfaser hat Reserven

"Unser Ziel muss ein Spitzenplatz unter den Industrienationen bei der Breitbandversorgung sein. Ressourcen und Investitionen müssen sich daher auf Netzausbauten konzentrieren, die auch hinreichend Reserven für die nächsten Jahrzehnte bieten", sagte Herbert Strobel, Vorsitzender des ZVEI-Fachverbands Satellit & Kabel. "Mit Glasfaser und Hybrid-Fiber-Coax-(HFC)-Kabelnetzen mit dem nächsten Übertragungsstandard DOCSIS 3.1 stehen hierfür bereits geeignete Technologien bereit." In einem auf Koax und Glasfaser basierenden Kabelnetz soll sich mit DOCSIS 3.1 eine Datenübertragungsrate von über 1 GBit/s erreichen lassen.

Die zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel müssten bereits heute volkswirtschaftlich sinnvoll und effizient in leistungsfähige, nachhaltige Infrastrukturen investiert werden, so der ZVEI, der sich damit gegen Vectoring positioniert. Nur so könnte den schwierig erschließbaren ländlichen Regionen langfristig eine Perspektive gegeben werden.

Im Februar 2014 berichtete der Ausrüsterverband FTTH Council Europe, dass es nur 275.000 Haushalte in Deutschland mit Fibre to the Home (FTTH) und Fibre to the Building (FTTB) gebe. Damit war Deutschland nur zu 1 Prozent mit FTTH/B ausgestattet und gehört zu den am schlechtesten versorgten Ländern in Europa.

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Scona 12. Mai 2016

Wie wäre es damit zusammenfasst .

murphaph 20. Sep 2015

Also in Irland gehts zügig voran (bin selber Ire, wohne seit 7 Jahren aber in D). Ganz im...

Ovaron 12. Jul 2015

Vectoring darf im Augenblick dort nicht freigeschaltet werden wo der Ausbau mit...

plutoniumsulfat 12. Jul 2015

Den Effekt kenne ich. Ich schaue alle drei ab und an, aber in HD mag ich es eben gerade...



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