Bioware: Massive Änderungen bei Shadow Realms

Sogar von einem Stopp des Projekts ist die Rede: Bioware arbeitet laut einem Medienbericht an umfangreichen Änderungen an dem Rollenspiel Shadow Realms. Gegner von Free-to-Play könnten Grund zur Freude haben.

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Shadow Realms
Shadow Realms (Bild: Bioware)

Die Niederlassung von Bioware in Austin (Texas) plant offenbar grundlegende Änderungen an seinem Rollenspiel Shadow Realms. Das berichtet das Magazin Kotaku.com unter Bezug auf namentlich nicht genannte Quellen. Man habe sogar gehört, dass das auf der Gamescom 2014 enthüllte Projekt eingestellt sei. Wahrscheinlicher sei aber, dass die Entwickler einige wesentliche Elemente überarbeiteten.

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So soll es eine weniger starke Ausrichtung auf episodenhafte Elemente geben. Statt also beispielsweise jede Woche ein kurzes Häppchen - womöglich mit einem Cliffhanger - zu veröffentlichen, soll es nun wohl eine Kampagne am Stück geben.

Auf der Gamescom 2014 war Shadow Realms schon spielbar. In einem Fantasyszenario tritt ein Team aus vier Spielern gegen einen fünften an, der den besonders mächtigen Schattenlord steuert. Der Eindruck vom Golem.de: "Beim etwa halbstündigen Anspielen wirkt Shadow Realms auf uns wie ein spaßiges, aber nicht weiter auffälliges Actionspiel."

Zum Geschäftsmodell wollten sich die Entwickler auf Nachfrage von Golem.de ausdrücklich nicht äußern. Kotaku.com geht in seinem Artikel nun davon aus, dass Bioware sich von dem möglicherweise geplanten Einsatz von Free-to-Play abwendet - bei vielen Spielern anderer Bioware-Titel käme das vermutlich ganz gut an.

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Nicht ganz so freudig begrüßt wird vermutlich eine andere Entscheidung der Entwickler: Laut Kotaku.com wollen diese nun Shadow Realms über das Onlineportal Origin laufen lassen, das wie Bioware zu Electronic Arts gehört - und in der Community eher unbeliebt ist. Allerdings bekommen Projekte, die auf der Infrastruktur von Origin aufsetzen, wohl von EA ein größeres Produktionsbudget. Der Publisher wollte sich auf Anfrage bislang nicht zu Shadow Realms äußern.

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