Abo
  • Services:
Anzeige
Der Biopen wird vom Mediziner per Hand wie ein Stift geführt.
Der Biopen wird vom Mediziner per Hand wie ein Stift geführt. (Bild: University of Wollongong)

Biopen Knochen aus dem 3D-Druckerstift

Mit dem Biopen, den australische Forscher entwickelt haben, sollen Ärzte mit einer Art 3D-Druckverfahren während der Operation auf Knochen Zellen und Wachstumsfaktoren aufbringen können. Der Chirurg malt so wie mit einer Tinte auf dem verletzten Knochen.

Anzeige

Der mit der Hand geführte Biopen, den Forscher der australischen University of Wollongong (UOW) entwickelt haben, soll den Wiederaufbau geschädigter Knochen deutlich vereinfachen. Der Arzt soll damit ähnlich wie bei einem 3D-Drucker üblich schichtweise Zellmaterial auftragen können, das in einem Biopolymer wie einem Alginat gebunden ist und von einer zweiten, umgebenden Gelschicht geschützt wird.

  • Der Biopen wird vom Mediziner per Hand wie ein Stift geführt. (Bild: University of Wollongong (UOW))
  • Der Biopen wird vom Mediziner per Hand wie ein Stift geführt. (Bild: University of Wollongong (UOW))
Der Biopen wird vom Mediziner per Hand wie ein Stift geführt. (Bild: University of Wollongong (UOW))

Die zweilagigen Gelschichten kann man sich ähnlich vorstellen wie die Farbstreifen in der Zahnpasta. Die beiden Gele werden im Kopf des Biopens kombiniert und auf die beschädigten Knochenoberfläche aufgetragen. Mit ultraviolettem Licht wird die Tinte während des Auftragens ausgehärtet. So wird das aufgetragene Stammzellmaterial geschützt und kann sich durch Zellteilung vermehren und spezialisieren. Mit in das Gel eingebettet werden können Wachstumsfaktoren oder andere Medikamente, die den Aufbau der Knochensubstanz verbessern sollen.

Noch muss das Zellmaterial verbessert werden, wie die Uni selbst schreibt. Das soll im St Vincent's Hospital in Melbourne passieren, bevor mit klinischen Tests begonnen werden kann. Es wird also noch eine ganze Zeit dauern, bis Patienten, die beispielsweise bei Unfällen schwerwiegende Knochenverletzungen erlitten haben, in der Praxis mit dem Knochen aus dem 3D-Druckerstift behandelt werden können.

Noch viel weiter ging der Einsatz eines 3D-Druckers durch Forscher der Universität Michigan. Sie hatten 2012 ein Implantat mit einem durch den menschlichen Körper abbaubaren Kunststoff entwickelt und es einem fünf Monate alten Säugling mit einer Luftröhrenfehlbildung eingesetzt. Der Splint aus dem 3D-Drucker bietet dem Bronchus eine skelettartige Stütze. Das Implantat, das aus dem Polymer Polycaprolacton gefertigt wurde, wird vom Körper langsam abgebaut und belastet so das Wachstum des Kindes nicht.


eye home zur Startseite
Eheran 09. Dez 2013

Danke, wollte ebenfalls gerade einen Thread eröffnen. So ein Unsinn. Jede Einmalspritze...

Dikus 09. Dez 2013

Egal wo es zum Einsatz kommt, es hilft Menschen! Ob nun der einfache Soldat oder...

jayrworthington 09. Dez 2013

...welcher Idiot als erste(r) das Wort 3D-Drucker für einen Rapid Prototyper benutzt hat...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Bertrandt Services GmbH, Köln
  2. Eucon GmbH, Münster
  3. Mensch und Maschine Deutschland GmbH, Weßling bei München
  4. DATAGROUP Business Solutions GmbH, Hamburg


Anzeige
Top-Angebote
  1. 19,99€ inkl. Versand
  2. 19,99€ inkl. Versand
  3. bei Bezahlung per Paydirekt - 50€ Mindestbestellwert

Folgen Sie uns
       


  1. Mobilfunkausrüster

    Welche Frequenzen für 5G in Deutschland diskutiert werden

  2. XMPP

    Bundesnetzagentur will hundert Jabber-Clients regulieren

  3. Synlight

    Wie der Wasserstoff aus dem Sonnenlicht kommen soll

  4. Pietsmiet

    "Alle Twitch-Kanäle sind kostenpflichtiger Rundfunk"

  5. Apache-Lizenz 2.0

    OpenSSL plant Lizenzwechsel an der Community vorbei

  6. 3DMark

    Overhead-Test ersetzt Mantle durch Vulkan

  7. Tastatur-App

    Nutzer ärgern sich über Verschlimmbesserungen bei Swiftkey

  8. Kurznachrichten

    Twitter erwägt Abomodell mit Zusatzfunktionen

  9. FTTH

    M-net-Glasfaserkunden nutzen 120 GByte pro Monat

  10. Smartphone

    Google behebt Bluetooth-Problem beim Pixel



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Videostreaming im Zug: Maxdome umwirbt Bahnfahrer bei Tempo 230
Videostreaming im Zug
Maxdome umwirbt Bahnfahrer bei Tempo 230
  1. USA Google will Kabelfernsehen über Youtube streamen
  2. Verband DVD-Verleih in Deutschland geht wegen Netflix zurück
  3. Nintendo Vorerst keine Videostreaming-Apps auf Switch

Buch - Apple intern: "Die behandeln uns wie Sklaven"
Buch - Apple intern
"Die behandeln uns wie Sklaven"
  1. Übernahme Apple kauft iOS-Automatisierungs-Tool Workflow
  2. Instandsetzung Apple macht iPhone-Reparaturen teurer
  3. Earbuds mit Sensor Apple beantragt Patent auf biometrische Kopfhörer

D-Wave: Quantencomputer oder Computer mit Quanteneffekten?
D-Wave
Quantencomputer oder Computer mit Quanteneffekten?
  1. IBM Q Qubits as a Service
  2. Rechentechnik Ein Bauplan für einen Quantencomputer

  1. Re: upsss...der sieht aber sehr sehr schlecht aus...

    Cologne_Muc | 02:09

  2. Re: "Ein Träumchen!"

    Ach | 02:09

  3. Re: Sonnenstudio

    Cok3.Zer0 | 01:59

  4. Re: FTTH != FTTH (?)

    sneaker | 01:56

  5. Re: Inhaltlicher Fehler: Es betrifft ALLE Streams...

    tingelchen | 01:54


  1. 17:45

  2. 17:32

  3. 17:11

  4. 16:53

  5. 16:38

  6. 16:24

  7. 16:09

  8. 15:54


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel