Abo
  • Services:
Anzeige
Venenscanner: Handhabung ist "watscheneinfach".
Venenscanner: Handhabung ist "watscheneinfach". (Bild: Philippeit/Screenshot: Golem.de)

Biometrie: Wiener Apotheke testet Venenscanner

Eine Wiener Apotheke testet den Einsatz von Biometrie: Die Mitarbeiter sollen sich mit dem Muster der Venen in ihrer Hand identifizieren.

Anzeige

Apotheker in Österreich sollen sich künftig per Biometrie identifizieren. Auf diese Weise sollen ihre Arbeitsschritte nachvollziehbar sein. Das eingesetzte biometrische Merkmal ist allerdings ungewöhnlich.

Die Apothekenmitarbeiter sollen an ihren Venen erkannt werden, genauer: am Muster der Venen in der Hand. Das ist ebenso einzigartig wie der Fingerabdruck oder die Iris und kann entsprechend auch als biometrisches Merkmal genutzt werden.

Fujitsu erkennt Venen

Der japanische Technologiekonzern Fujitsu hat das schon vor über zehn Jahren erkannt und die Entwicklung entsprechender Hardware in Auftrag gegeben. Palm Secure heißt das System, das Fujitsu seit einiger Zeit vermarktet. Es besteht aus einem Scanner, der im nahen Infrarotbereich arbeitet, und einer Kamera.

Das System ist berührungslos: Der Nutzer hält seine Hand über den Sensor. Beim Scannen absorbiert das sauerstoffarme Blut das Infrarotlicht. So wird das Netz der Venen in der Hand sichtbar. Daraus wird ein Muster mit über fünf Millionen Merkmalen generiert. Die Fehlerquote bei der Erkennung soll bei eins zu zehn Millionen liegen.

Test in Wien

Seit einem halben Jahr testet der Wiener Apotheker Viktor Hafner ein solches System. ID-Palm beruht auf der Hardware von Fujitsu. Die Software stammt von dem österreichischen Unternehmen Philippeit. Die Mitarbeiter dokumentieren über dieses System alle ihre Arbeitsschritte, wie die Zubereitung und Ausgabe von Arzneimitteln oder eine Kundenberatung.

Neu ist indes nur die Art der Identifikation: Schon heute müssen sich die österreichischen Apotheker identifizieren - per Strichcode, Passwort oder Chipkarte. "Die Arbeitsschritte müssen genau nachvollziehbar sein", erklärte der Apotheker dem österreichische Nachrichtenangebot Futurezone. "Das biometrische System mittels Handauflegen ist wesentlich einfacher und sicherer. Da die Hand den Sensor nicht berühren muss, ist die Technologie zudem ideal für den Einsatz unter hygienisch sensiblen Bedingungen."

Einfache Handhabung

Der Test sei im Großen und Ganzen problemlos verlaufen, resümiert Hafner. Es habe ein wenig gedauert, sich die richtige Handhaltung anzugewöhnen und den richtigen Abstand zum Sensor einzuhalten. Dann habe das System aber einwandfrei funktioniert. "Die Handhabung ist zudem watscheneinfach."

Philippeit will die ersten Systeme in Kürze ausliefern. "Unser Ziel ist es, bis 2015 etwa 30 Prozent der österreichischen Apotheken auszustatten", erklärt Rainer Philippeit, Geschäftsführer von Philippeit.


eye home zur Startseite
Lehmroboter 07. Mär 2014

"Hochsicherheit" ist hier wohl nicht unbedingt das Hauptkriterium. Genauso sicher wie...

xenofit 06. Mär 2014

Der klassiche James Bond trick wie beim Fingerabdruckscanner funktioniert hier wenigstens...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. WIRmachenDRUCK GmbH, Backnang-Waldrems
  2. Polizeipräsidium Westhessen, Wiesbaden
  3. MAQUET Holding B.V. & Co. KG, Rastatt
  4. Dataport, Hamburg


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 29,97€
  2. (u. a. Hobbit Trilogie Blu-ray 43,89€ und Batman Dark Knight Trilogy Blu-ray 17,99€)
  3. 24,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)

Folgen Sie uns
       


  1. Sprachassistenten

    Alexa ist Feministin

  2. Elektromobilität

    Elektroautos werden langsam beliebter in Deutschland

  3. Crypto-Bibliothek

    OpenSSL bekommt Patch-Dienstag und wird transparenter

  4. Spectre und Meltdown

    Kleine Helferlein überprüfen den Rechner

  5. Anfrage

    Senat sieht sich für WLAN im U-Bahn-Tunnel nicht zuständig

  6. Gaming

    Über 3 Millionen deutsche Spieler treiben regelmäßig E-Sport

  7. Raumfahrt

    Weltraummüll-Räumkommando mit Laserkanonen

  8. Smartphone

    Nokia 2 kommt für 120 Euro nach Deutschland

  9. Remote Desktop

    Teamviewer kommt für IoT-Geräte wie den Raspberry Pi

  10. Telekom-Chef

    Regulierung soll an schlechtem Glasfaserausbau schuld sein



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Vorschau Kinofilme 2018: Lara, Han und Player One
Vorschau Kinofilme 2018
Lara, Han und Player One
  1. Kinofilme 2017 Rückkehr der Replikanten und Triumph der Nasa-Frauen
  2. Star Wars - Die letzten Jedi Viel Luke und zu viel Unfug

Preiswertes Grafik-Dock ausprobiert: Ein eGPU-Biest für unter 50 Euro
Preiswertes Grafik-Dock ausprobiert
Ein eGPU-Biest für unter 50 Euro
  1. XG Station Pro Asus' zweite eGPU-Box ist schlicht
  2. Zotac Amp Box (Mini) TB3-Gehäuse eignen sich für eGPUs oder SSDs
  3. Snpr External Graphics Enclosure KFA2s Grafikbox samt Geforce GTX 1060 kostet 500 Euro

Security: Das Jahr, in dem die Firmware brach
Security
Das Jahr, in dem die Firmware brach
  1. Wallet Programmierbare Kreditkarte mit ePaper, Akku und Mobilfunk
  2. Fehlalarm Falsche Raketenwarnung verunsichert Hawaii
  3. Asynchronous Ratcheting Tree Facebook demonstriert sicheren Gruppenchat für Apps

  1. Re: Verrechnet?

    theFiend | 14:55

  2. Ich stelle nur offensichtliche Tatsachen fest

    Ulkinator | 14:54

  3. Re: Windows, schön

    blibli | 14:53

  4. Re: Warum verschweigt er das wahre Problem...

    Ulkinator | 14:52

  5. Re: Wo arbeiten denn jetzt die...

    zenker_bln | 14:52


  1. 15:02

  2. 14:24

  3. 13:28

  4. 13:21

  5. 13:01

  6. 12:34

  7. 12:04

  8. 11:43


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel